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Ein Experiment: Apfel-Rotkraut mit Kartoffellaibchen

Heute habe ich ein Experiment gewagt – ich habe ein Apfel-Rotkraut zubereitet. Meine Große hat das schon einmal gekostet und war nicht sonderlich begeistert. Für die Zwillinge habe ich es noch nie gemacht, deshalb wollte ich es jetzt, da dieses Gemüse Saison hat, einfach einmal ausprobieren.

Bei meiner Jüngsten (4 Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester ;-)) war ich mir fast sicher, dass sie das Rotkraut nicht mag, bei der Zweiten hatte ich jedoch noch Hoffnung. Denn – vor ein paar Wochen war meine Mutter aus Vorarlberg zu Besuch und hat einen Roten Beete Salat gemacht. Die Zwillinge haben diesen auch gekostet und die Ältere der Zwillinge war ganz begeistert – und ich sehr verwundert, aber erfreut. Und die Kleine, eh klar, hat ihn wieder ausgespuckt 😉

ABER: Apfel-Rotkraut schmeckt beiden leider nicht. Sooo schade, aber ich habe es probiert. Und ich werde es wieder versuchen. Aber was soll`s – beide haben zumindest gekostet 🙂

Als Beilage habe ich Kartoffellaibchen gemacht, die haben sie alle verputzt wie nix. Na ja, zumindest irgendetwas.

Vielleicht magst Du dieses Wintergemüse auch einmal zubereiten, es ist nicht sonderlich schwierig, braucht nur etwas Zeit, bis es gar ist.

Du benötigst für das Apfel-Rotkraut:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 100ml Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Butter
  • Salz, Zimt, Nelken, Piment, Lorbeerblätter

[/ingredients]

Den Rotkohl vom Strunk und den äußeren Blättern befreien, in feine Streifen schneiden, mit ein paar Spritzern Essig sowie Salz vermengen und gut durchkneten (unbedingt Einweghandschuhe verwenden).

Die Zwiebel klein schneiden, die Äpfel grob raspeln. In einem hohen Topf die Butter schmelzen, die Zwiebeln hinzufügen und anschwitzen. Rotkraut und Äpfel hinzufügen, mit dem Rotweinessig ablöschen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Gewürze hinzufügen.

Den Herd auf niedrigste Stufe zurück schalten und ca. 40-50 Minuten köcheln lassen. Fertig!

Und nun zu den Kartoffellaibchen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 400g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 25g weiche Butter
  • 100g Mehl
  • Salz, frische od. getrocknete Kräuter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • nach Belieben: etwas geriebenen Parmesan, fein geschnittener Schinken oder 1 EL Sesam

[/ingredients]

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und zirka 15 Minuten kochen. Anschließend abseihen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Ei, Butter, Mehl und Gewürzen vermengen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer zirka 4cm dicken Rolle formen. 1cm dicke Scheiben abschneiden und diese im Olivenöl von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich habe nur die halbe Rolle zubereitet und den Rest in Frischhaltefolie gewickelt und in den Kühlschrank gegeben. Für morgen.

Wie schaut es bei Euch aus? Ist Apfel-Rotkraut zu „exotisch“?

Von Dani

Die Kinder sind hungrig und Du hast wenig Zeit für die Zubereitung einer gesunden, ausgewogenen Mahlzeit? Dann schau doch einfach auf meinen Blog und hol Dir bei mir schnelle, unkomplizierte Rezeptideen für die Kleinen. Kochen für Kinder ist oft eine Herausforderung, vor allem neben Haushalt, Job und sonstigen Verpflichtungen. Ich teile hier mit Dir meine ganz persönlichen Alltagserfahrungen mit meinen drei Kindern. In erster Linie geht es um die Zubereitung von sehr einfachen und trotzdem gesunden, nährstoffreichen Gerichten. Ich schreibe aber auch über die Themen Beikost und Beikosteinführung, den Umgang mit Süßigkeiten und heiklen Essern sowie diversen Herausforderungen im Alltag von Eltern. Oft gibt es ein paar kleine Tipps & Tricks, mit denen wir uns das Leben etwas leichter machen können – und ganz wichtig: jeder von uns gibt sein Bestes - im Job, in der Partnerschaft und als Eltern. Und das Beste geben reicht völlig aus, wir müssen nicht immer und überall perfekt sein. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachkochen & Genießen!

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