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Bestes warmes Frühstück: Apfel-Couscous

Couscous – wenn es schnell gehen muss…

Couscous ist ganz wunderbar, wenn es einmal sehr schnell gehen muss. Ob süß oder pikant, er eignet sich für viele verschiedene Speisen und ganze besonders für ein warmes Frühstück. Und er ist nicht nur für die Kinder geeignet, sondern auch für’s einfache Mittagessen im Büro, als Couscous-Salat zum Beispiel.

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr einfach: heißes Wasser drüber und Couscous quellen lassen – fertig! Er passt auch sehr gut als Beilage zu einem Gemüse- oder Kichererbsencurry. Es muss ja nicht immer Reis sein…

Ich verwende in meiner Küche einen Weizen Couscous, weil ich diesen überall bekomme. Es gibt aber auch andere Sorten – Dinkel zum Beispiel oder Couscous aus Vollkorngrieß – diese sind aber nicht überall erhältlich. Im Reformhaus gibt es meist mehrere Sorten – einfach einmal ausprobieren, würde ich sagen.

Äpfel sind süß genug!

Ein Apfel-Couscous eignet sich besonders als warmes Frühstück für die Kinder und sorgt für Abwechslung. Wenn ich Birnen zu Hause habe, werden diese auch noch untergemischt. Auch grob gehackte Nüsse ergänzen das Gericht wunderbar.

Und wie auch bei meinem Porridge verzichte ich bei diesem Gericht ebenfalls auf Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder anderes, da es meinen Kindern auch so schmeckt. Ich achte jedoch darauf, immer eine süße Apfelsorte zu kaufen, damit die Speisen trotzdem süß schmecken.

Meiner Großen hat der Couscous von Anfang an geschmeckt – ihr habe ich oft Erbsen dazu gemacht, wenn die Zeit knapp war. Die Zwillinge haben ihn anfangs verweigert, aber ich habe ihn trotzdem immer wieder mal gemacht und angeboten, und zwar in unterschiedlichen Variationen – und jetzt klappt es auch bei den zwei Mädels – freut mich!

Und nun zum super-schnellen Rezept für 2 kleine Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125ml Reismilch
  • 125ml Wasser
  • 100g Couscous
  • 1 großer Apfel
  • etwas Zimt
  • ein paar Rosinen

[/ingredients]

Reismilch und Wasser aufkochen und über den Couscous gießen, ca. 5-10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden, Zimt dazugeben und in wenig Wasser einige Minuten dünsten. Unter den fertigen Couscous mischen und mit Rosinen servieren.

Ich hatte noch Pinienkerne daheim und habe diese kurz ohne Fett angeröstet und über den Apfel-Couscous gegeben. Die passen sehr gut dazu und geben dem Gericht nochmal extra Geschmack.

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Dinkelbrot selbst gemacht!

Dinkelbrot – simpel und mit wenig Zutaten

Ein Dinkelbrot selber zu backen ist gar nicht so schwer und auch nicht aufwändig. Es benötigt nur etwas Zeit, weil der Hefeteig mindestens eine Stunde „gehen“ muss. Die Zutaten können nach Lust & Laune beziehungsweise Geschmack variiert werden. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte, ich verwende ein einfaches, welches mit wenig Zutaten auskommt. Die Kinder lieben dieses Dinkelbrot. Ich backe immer zwei Brote (in Kastenformen), schneide das Brot dann in Scheiben und friere es ein. In der Früh muss es nur ein paar Minuten in den Toaster und kommt warm und knusprig auf den Frühstückstisch.

Ich backe Brot gerne selbst, da die Brote und Brötchen im Supermarkt ziemlich teuer sind und in der Regel sehr viele zusätzliche Zutaten enthalten, die meiner Meinung nach nicht in ein Brot gehören, wie zum Beispiel Zucker und weitere Formen davon. Wie bei allen Speisen, die selbst zubereitet werden, weiß ich einfach ganz genau, welche Zutaten verwendet werden und kann selbst entscheiden, was in meinem Brot enthalten sein soll und was nicht. Der Grund ist für mich ganz einfach – ich will meiner Familie und mir etwas Gutes tun. Alles, was wir konsumieren, hat Auswirkungen auf unseren Körper, und ich möchte, dass diese Auswirkungen gut und gesund sind.

Rezept für 2 Kastenformen Dinkelbrot:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 750 Gramm Dinkelmehl (weiß oder Vollkorn oder gemischt)
  • 1 Würfel frische Hefe (funktioniert aber auch sehr gut mit Trockenhefe)
  • 2 Teelöffel Salz
  • 250 Gramm Wasser
  • 200 Gramm Pflanzenmilch
  • 50 Gramm neutrales Öl
  • Gewürze, Samen und Kerne nach persönlichem Geschmack

[/ingredients]

Warmes Wasser und Pflanzenmilch mischen und die Hefe zugeben. Verrühren und einige Minuten warten, dann die restlichen Zutaten unterrühren und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig anschließend teilen und zwei Laibe formen, in gebutterte Kastenformen geben und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen. Wenn Du Trockenhefe verwendest, dann noch länger gehen lassen – bis sich das Volumen verdoppelt hat. Anschließend mit einem Messer die Brote schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen (Heißluft, 220 Grad) 30 Minuten backen. Eventuell mit Backpapier abdecken, wenn Du es nicht so dunkel möchtest.

Die Dinkelbrote auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und dann portionsweise einfrieren oder frisch genießen.
Viel Freude beim Backen & Genießen!
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Karotten-Fenchel-Suppe mit roten Linsen

Und schon gibt es das nächste Suppenrezept 😉

Ich muss zugeben, von Fenchel sind meine Kinder nicht sonderlich begeistert. Ich mag ihn, kann es aber trotzdem verstehen und bereite ihn auch selten als Beilage zu einer Mahlzeit zu. In der Suppe, kombiniert mit einem süßen Wurzelgemüse wie der Karotte, fällt er jedoch kaum auf. Genauso ist es mit den roten Linsen – wichtig ist nur, von beidem nicht zu viel zu nehmen. Die Karotte ist definitiv die Hauptzutat.

Ich finde, dass Karotten zu vielen verschiedenen Gerichten passen und habe fast immer welche im Kühlschrank.

Karotten enthalten unter Anderem Vitamin A – gut für unsere Augen, die Haut und das Immunsystem. Fenchel enthält neben den Mineralstoffen Kalium und Magnesium wertvolles Vitamin C – gut für das Wachstum, die Wundheilung und auch für das Immunsystem.

Hülsenfrüchte sind top!

Hülsenfrüchte wie rote Linsen haben eine optimale Nährstoffdichte, das heißt, der Nährstoffgehalt in Bezug auf die Kalorienmenge ist besonders hoch. Außerdem sättigen sie gut, somit ist die Suppe eine ideale Hauptmahlzeit im Herbst/Winter und muss nicht unbedingt durch Gebäck oder Brot ergänzt werden. Wenn Du möchtest und die Kinder es mögen, kannst Du jedoch aus ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot Croutons zubereiten und zu der Suppe reichen.

Es gibt im Naturkostladen auch Backerbsen ohne Milchpulver und ohne Zucker. Die passen in jede Gemüse-Creme-Suppe 🙂

Karotten-Fenchel-Suppe mit roten Linsen – zirka 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 kleine Zwiebel
  • 4 große Karotten
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 3-4 Esslöffel rote Linsen (vorgegart)
  • 1/2l Suppenbrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Curry, Schnittlauch

[/ingredients]

Die Zwiebel fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Karotten und Fenchel putzen und ebenfalls klein schneiden, zu der Zwiebel geben und einige Minuten anrösten. Mit der Suppenbrühe aufgießen und die gewaschenen roten Linsen hinzufügen. Zirka 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Mit Salz, mildem Curry und Schnittlauch würzen und pürieren. Voilà – fertig!

Wenn Du möchtest, kannst Du noch einen Schuss Sahne hinzufügen. Oder die Karotten-Fenchel-Suppe mit einem Löffel Sauerrahm und Kresse oder andere Sprossen & Keimlingen garnieren – davon halten jedoch meine Kinder nicht viel, deshalb stelle ich hier nur die „abgespeckte“ Version vor 😉

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Schnelle Apfel-Muffins

Für den Kindergeburtstag oder den Sonntag Nachmittag 😉

Ich liebe dieses Rezept! Warum? Weil es unkompliziert ist und die Muffins schnell zubereitet sind. Zudem sind sie noch vegan – sie kommen ohne Ei und Milchprodukte aus. Zutaten wie Naturjoghurt oder Buttermilch, welche in vielen Rezepten gebraucht werden, habe ich selten bzw. nie (Buttermilch) zu Hause. Auch die Eier gehen immer dann aus, wenn ich spontan backen möchte. Aber brauche ich ja alles nicht – deshalb finde ich dieses Rezept so wunderbar.

Statt gewöhnlichem Haushaltszucker verwende ich in diesem Rezept Agavendicksaft. Ja, ich weiß, auch dieser enthält Zucker – und deshalb gehe ich auch mit diesem alternativen Süßungsmittel sparsam um. In der Regel verwende ich bei mir zu Hause Honig, Ahornsirup und eben Agavendicksaft zum Süßen von Speisen. Diese Alternativen enthalten mehr Mineralstoffe und weniger Kalorien als Haushaltszucker. Es gibt mittlerweile ja noch eine ganze Reihe an alternativen Angeboten, wie Stevia, Xylit (Birkenzucker), Yacon, Kokosblütenzucker, Palmzucker etc. Ich habe nicht alle probiert, bis auf Birkenzucker. Da habe ich so viel Gutes darüber gehört und neugierig wie ich bin, habe ich mir ein Packerl (übrigens nicht ganz billig) gekauft. Leider habe ich den Birkenzucker nicht vertragen, auch meine große Tochter hat Bauchweh bekommen. In der veganen Ernährung werden auch oft Bananen und Datteln verwendet – beides vertragen zwar meine Kinder, ich jedoch nicht. Zudem müssen sie meiner Meinung nach auch geschmacklich zum Rezept passen – dann sind sie auf jeden Fall in Ordnung. Aber egal welchen Zuckerersatz Du auch verwendest – trotzdem nicht übertreiben damit.

Apfel Zimt Muffin Rezept

Und nun zum leckeren Rezept – vegane Apfel-Muffins (12 Stück):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 100g Dinkelmehl
  • 100g Vollkorndinkelmehl
  • 2 Esslöffel geriebene Nüsse
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • Vanille, Zimt, Nelken (gemahlen)
  • 80g – 100g Agavendicksaft (je nachdem wie süß Du es magst)
  • 125ml Reismilch (oder eine andere Getreidemilch)
  • 125ml Öl (geschmacksneutral)
  • 1 großen Apfel

[/ingredients]

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Mehl mit den geriebenen Nüssen, dem Backpulver und den Gewürzen Vanille, Zimt und Nelken vermengen. Agavendicksaft, Reismilch und Öl dazugeben und kurz durchmischen. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und zügig unterheben. Den Teig in 12 Muffinsförmchen füllen und zirka 20-25 Minuten backen.

Bitte gegen Ende der Backzeit die Muffins kontrollieren, jeder Backofen ist anders. Bei mir zum Beispiel brauchen sie genau 22 Minuten.

Und, wie schmecken Dir die Apfel-Muffins?

 

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Ein Klassiker für Kinder – Tomatensauce

Tomatensauce mit „versteckten“ Zutaten!

Fast alle Kinder mögen Spaghetti mit Tomatensauce – so auch meine drei Zwerge. Wobei – ich konnte es kaum glauben – die ältere meiner Zwillingsmädchen anfangs Nudeln verweigert hat. Ich habe im Beikostalter die Nudeln als Fingerfood angeboten – ohne Sauce. Ich denke, dass sie dadurch geschmacklich nicht wirklich überzeugt haben. Generell mögen die Zwillinge ihre Gerichte lieber „saftig“ bzw. mit einer Sauce, während meine Große ihre Nudeln auch komplett trocken ohne alles isst. Heute essen alle drei Kinder Nudeln – wie bei so vielen Lebensmittel, welche die Kleinen noch nicht kennen, habe ich diese einfach immer wieder angeboten. So viel dazu.

Tomaten sind gesund – sie enthalten Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativer Wirkung.  Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte bei der Zubereitung ein paar Tropfen Öl zugefügt werden. Wenn Tomaten erhitzt werden – zum Beispiel in Form einer Sauce – kann sich das Lycopin voll entfalten und vom Körper dadurch auch besser aufgenommen werden. Aufgrund der intensiven roten Farbe eignet sich das Tomatensugo aber auch wunderbar, um weitere (gesunde) Zutaten darin zu „verstecken“.

Wertvolles Eiweiß aus Linsen

Um das Gericht um eine Portion Proteine zu ergänzen, mische ich zirka zwei bis drei Esslöffel rote oder gelbe Linsen darunter. Gemüse und frische Kräuter machen aus der Tomatensauce und Vollkornnudeln eine vollwertige Mahlzeit.

Als Beilage nehme ich meist Dinkelnudeln (Vollkorn) ohne Ei – wenn es nicht unbedingt Spaghetti sein müssen verwende ich lieber kleine Nudeln wie Hörnchen und Spiralen, da ich diese für die Zwillinge nicht schneiden muss und die Teller somit schneller auf dem Tisch stehen 😉

Ein einfaches & schnelles Kinderrezept – und schon kann es los gehen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Dose passierte Tomaten
  • etwas Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1-2 kleine Karotte
  • eventuell 1 kleines Stück Sellerie
  • 2 Esslöffel gelbe oder rote Linsen (vorgegart)
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Gewürze wie Salz, süßes Paprikapulver, Oregano

[/ingredients]

Die Zwiebel fein schneiden und in einem Topf im Olivenöl anschwitzen. Karotte und Sellerie waschen und klein schneiden, Linsen waschen und hinzufügen. Mit den passierten Tomaten und etwas Gemüsebrühe ablöschen und zirka zehn bis fünfzehn Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Die Sauce zum Schluss mit Salz, etwas süßem Paprikapulver und Oregano würzen und passieren. Um die Säure etwas zu mildern, kannst Du noch einen Schuss Sahne dazu geben. Frischer Basilikum ergänzt das Gericht ganz wunderbar…

Ich empfehle Dir, gleich die doppelte Menge zu kochen und die Sauce portionsweise einzufrieren. Als Beilage eignen sich auch Topfengnocchi, Grießknödel, Spätzle oder Reis.

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Stärkende Wurzelgemüsesuppe mit Hirse

Heute muss es schnell gehen…

Wenn es draußen kälter wird und das Immunsystem sich bereits gegen den ersten Schnupfen & Husten wehren muss, ist es mir besonders wichtig, täglich 2-3 warme Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen. Unter der Woche mache ich – wenn es sich zeitlich ausgeht – zum Frühstück bereits einen Porridge für die Kinder. Wenn wir zu knapp dran sind, frühstücken die Kinder im Kindergarten und dort wird nur Brot mit Butter, Marmelade sowie Wurst und Käse angeboten. Das Mittagessen ist warm, zur Jause gibt es jedoch auch wieder Brot. Somit ist für mich ganz klar, dass es abends dann nicht auch noch eine Brotmahlzeit gibt. Ideal finde ich eine schnelle Gemüsesuppe. Jetzt im Herbst bzw. auch dann im Winter, koche ich gerne eine Wurzelgemüsesuppe mit Hirse.

Ein tolles Kinderrezept, da die Suppe mild und süßlich schmeckt…

Diese Suppe ist im Herbst/Winter top, da Wurzelgemüse überall in verschiedenen Variationen erhältlich ist. Den Kindern schmeckt sie in der Regel auch, da süßes Gemüse verwendet wird. Hirse ist ein sehr stärkendes und nährstoffreiches Getreide und ergänzt das Gericht ganz wunderbar.

Ohne Butter und Sahne ist das Rezept vegan und auch wenn wir uns nicht ausschließlich vegan ernähren, versuche ich trotzdem, so oft wie möglich auf tierische Produkte zu verzichten.

Bei Suppen koche ich gerne eine größere Menge und friere den Rest portionsweise ein. Einfach in der Früh aus dem Gefrierfach nehmen und ich muss mir keine Gedanken über das Abendessen machen – Perfekt!

Die angegebene Menge reicht für ca. 4 große Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 300 g Wurzelgemüse (Karotten, gelbe Rüben, Petersilienwurzel, Pastinake etc.)
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Butter oder Olivenöl/Sesamöl
  • 1/2 l Gemüsesuppe
  • 2 Esslöffel Hirse
  • Curry/Kurkuma, etwas Petersilie
  • evtl. ein Schuss Sahne

[/ingredients]

Das Wurzelgemüse und die Zwiebel klein Schneiden und in etwas Butter oder Olivenöl/Sesamöl anrösten, bis sich das angenehme Aroma in der ganzen Küche ausbreitet. Dann mit Gemüsesuppe aufgießen und die Hirse hinzufügen. Auf niedriger Stufe ca. 20 Minute köcheln lassen, Herd ausschalten und noch etwas nachquellen lassen.

Anschließend die Suppe pürieren – oder auch nur einen Teil davon, wenn man lieber Stücke dabei haben möchte (so wie ich) – und mit etwas Sahne, Curry oder Kurkuma sowie frischer Petersilie verfeinern.

Was die Konsistenz betrifft sind die Vorlieben meist unterschiedlich – ich lasse Suppen in der Regel etwas dicker, damit sich die Zwillinge (2 Jahre alt) etwas leichter beim essen tun.

 

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Apfel-Zimt-Porridge

Apfel-Zimt-Porridge – gesund & lecker!

Die Kombination von Äpfeln und Zimt schmeckt den meisten Kindern – meine zumindest lieben dieses wärmende Frühstück und deshalb kommt es so oft wie möglich auf den Tisch.

Eine Variation – den Kokos-Heidelbeer-Porridge – habe ich Dir bereits vorgestellt, im Herbst und Winter bevorzuge ich von den Zutaten her jedoch eher Äpfel, Nüsse & Zimt. Von der Zubereitung unterscheiden sich die zwei Gerichte kaum, trotzdem möchte ich dieses feine Frühstück meiner Rezeptsammlung hinzufügen.

Einen besonderen Tipp habe ich noch für Dich: In diesem Rezept verwende ich gemahlene Mandeln, diese können selbstverständlich auch durch andere Sorten ersetzt werden. Wenn es die Zeit zulässt, dann empfehle ich, die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett für einige Minuten anzurösten. Dadurch entfalten sie ein besonders angenehmes Aroma, was den Porridge auch intensiver im Geschmack macht.

Nüsse spenden Energie – genau das brauchen meine Kinder – und ich erst recht! 😉

Nüsse sind ein toller Eiweißlieferant – das Protein ist wichtig für unsere Energie und für die Muskeln. Weiters finden sich in Nüssen die Vitamine B1, B2, B3, B6, Folsäure und Vitamin E sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Kalium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Selen und Zink. Und nicht zu vergessen: Nüsse liefern Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure – diese regulieren den Blutdruck, wirken entzündungshemmend und schützen vor Herzkrankheiten.

Und hier mein Apfel-Zimt-Porridge Rezept für Kinder, ca. 3 – 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 60g Haferflocken (Feinblatt)
  • 60g Dinkelflocken (Feinblatt)
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Esslöffel Mandelmus
  • 500ml Getreidemilch
  • eine Prise Zimt
  • 2-3 Esslöffel Apfelmus oder Apfelkompott

[/ingredients]

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten anrösten, Hafer- und Dinkelflocken hinzufügen und kurz mitrösten, dann den Herd auf mittlere Stufe zurückschalten. Bitte aufpassen, dass die Zutaten nicht anbrennen.

Anschließend mit der Getreidemilch aufgießen, Zimt und Mandelmus hinzufügen und auf niedrigster Stufe für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bei Bedarf Wasser nachgießen. Die Konsistenz sollte schön sämig und nicht zu fest sein. Wenn es die Zeit zulässt, noch einige Minuten nachquellen lassen.

Mit Apfelmus oder Apfelkompott servieren und dann einfach nur genießen!

 

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Gesund backen – Haferflocken-Bananen-Kekse

Schnell & unkompliziert – auch für große Naschkatzen geeignet!

Dieses Rezept finde ich genial, vielleicht bist Du im Internet schon einmal darüber gestolpert. Erstens sind die Haferflocken-Bananen-Kekse super einfach zu machen und zweitens kommen sie gänzlich ohne Zucker aus. Sie eignen sich als kleine Nascherei für zwischendurch oder für unterwegs.

Die ergänzenden Zutaten – zu Haferflocken und Bananen – lassen sich beliebig variieren. Es können unterschiedliche Nüssen und Samen (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewnüsse, Pistazien, Macadamianüsse, Kokosflocken, Sesam, Chiasamen etc.) oder verschiedene Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen, Cranberries etc.) verwendet werden. Je nachdem, was Du gerade in Deinem Vorratsschrank stehen hast.

Backen mit Kind…

Da das Rezept sehr einfach in der Zubereitung ist, eignet es sich auch hervorragend für einen gemeinsamen Backtag mit den Kindern. Kleinkinder dürfen zum Zerdrücken der Bananen anstatt der Gabel ihre (natürlich gewaschenen) Hände verwenden. Sollte die Prozedur etwas länger dauern – mit etwas Zitronensaft werden die Bananen nicht so schnell braun. Die Große hilft dann beim mischen mit den restlichen Zutaten, den Rest übernehme meistens ich.

Anbei (m)eine Version mit gemahlenen Walnüssen und Erdnussmus – für ungefähr 20 Stück.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 2 große reife Bananen
  • 150g Haferflocken (Feinblatt)
  • 20g geriebene Walnüsse
  • 2 Esslöffel Erdnussmus (ohne Salz)
  • eine Prise Vanillemark

[/ingredients]

Den Ofen auf 175° (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Bananen mit der Gabel in einer Schüssel zerdrücken und die Haferflocken, die Walnüsse, das Erdnussmus und die Vanille untermischen. Nach belieben noch weitere Zutaten wie klein geschnittene Trockenfrüchte beifügen.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und flach drücken. Die Kekse ca. 15 Minuten backen.

Ich habe meine Haferflocken-Bananen-Kekse etwas größer gemacht und die Backzeit um 4 Minuten verlängert.

Du könntest statt runde Kekse auch kleine Riegel formen, um abgesehen von den Zutaten etwas Abwechslung rein zu bringen. Meinen Kindern schmecken die Kekse sehr gut – sie sind vor allem für Kleinkinder hervorragend geeignet und wirklich flott zubereitet. Ein toller Snack! Auch für Mama und Papa, wenn der kleine Hunger kommt 🙂

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Quinoa-Salat – ein Mittagessen „to go“

Quinoa-Salat für die Mama

Heute gibt es zur Abwechslung mal ein feines Menü für mich, die Mama. 🙂 Und zwar fürs Büro. Ein Quinoa-Salat lässt sich super schnell am Vorabend zubereiten und beliebig variieren.

Dieses Gericht mache ich ausschließlich für mich. Meine Große mag Salate dieser Art nicht und auch für Kleinkinder ist Quinoa generell nicht geeignet, da die darin enthaltenen Saponine die Blutzellen schädigen und die Darmschleimhaut reizen können. Da bei Säuglingen und Kleinkindern das Verdauungssystem noch nicht komplett ausgereift ist, empfehle ich Quinoa unter einem Lebensalter von zwei Jahren nicht zu verwenden. Bei älteren Kindern und Erwachsenen brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

Quinoa ist ein Pseudogetreide und ist auch bei einer Glutenunverträglichkeit eine gute Wahl. Er enthält neben einem hohen Anteil an Eiweiß auch Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium sowie alle essenziellen Aminosäuren. Klingt doch gut, oder?

Dann geht`s los – schnell & unkompliziert, Quinoa-Salat für 1 Person:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 50 g Quinoa (dreierlei)
  • 70 g Gurke (ca. 1/2 Gurke)
  • 70 g Karotte (ca. 1 kl. Karotte)
  • Salz, Pfeffer, Salatkräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dille etc.)
  • Olivenöl, Zitronensaft
  • 1-2 Esslöffel Sesam
  • evtl. noch ein wenig Schafskäse

[/ingredients]

Den Quinoa sehr gut mit heißem Wasser waschen, damit die Bitterstoffe ausgespült werden. Dann mit der doppelten Menge Wasser auf niedriger Stufe etwa 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Gurke schälen und von den Kernen befreien, die Karotte waschen und beides fein hobeln. Den Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten – das geht sehr schnell, bitte die kleinen Körner im Auge behalten, da sie leicht anbrennen können.

Den Quinoa etwas auskühlen lassen, Gurke und Karotte sowie den Sesam untermischen. Wenn Du möchtest kannst du den Salat noch mit Schafskäse verfeinern. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Salatkräutern ein Dressing herstellen und den Quinoa-Salat damit marinieren.

Sesam enthält eine Menge an hochwertigem Kalzium und kann ruhig öfter zum Verfeinern von diversen Speisen (Salate, Gemüse etc.) verwendet werden. Wenn Du keinen Sesam magst, probiere es mal mit klein gehackten Maroni, diese enthalten ebenfalls wertvolles Eiweiß sowie wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Ich verwende auch sehr gerne Chia-Samen, diese entfalten geröstet ein ganz feines Aroma.

Dieses Rezept ist vegan, wenn Du keinen Schafskäse beifügst.

Kleines Update: Meine Kids sind ja mittlerweile schon größer (die Zwillinge sind 5) und lieben diesen Salat!!