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Zwischen Jausenbroten, Meetings und Pubertät – warum ich kochenmitkind neu starte

Lange war es hier ruhig.

Nicht, weil das Thema Familienessen oder Alltag mit Kindern weniger wichtig geworden wäre. Sondern weil das Leben dazwischen einfach laut war: Vollzeitjob, Haushalt, Kinder, Verantwortung – und oft das Gefühl, dass irgendwo immer etwas zu kurz kommt. Meistens ich selbst.

In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass Familienküche viel weniger mit Rezepten zu tun hat, als ich früher dachte. Kinder essen ohnehin ihre fünf Lieblingsgerichte. Und ehrlich gesagt: Das ist völlig in Ordnung.

Die eigentliche Herausforderung liegt woanders.

Wie schaffen wir es, im Alltag gesund zu bleiben – körperlich und mental – wenn Zeit knapp ist? Wie gehen wir mit dem schlechten Gewissen um, wenn nicht alles perfekt läuft? Wie verändert sich das Familienleben, wenn aus kleinen Kindern plötzlich Jugendliche werden, die eigene Meinungen, eigene Rhythmen und manchmal auch verschlossene Türen haben?

Meine Kinder sind inzwischen in einem neuen Abschnitt angekommen: der Pubertät. Essen wird plötzlich Diskussion, Rückzug wird normal, und als Elternteil muss man lernen, Kontrolle abzugeben, ohne den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig läuft der eigene Alltag weiter – Job, Termine, Verantwortung.

Ich habe keine perfekten Lösungen. Aber viele Erfahrungen. Dinge, die funktioniert haben. Dinge, die ich loslassen musste. Und Gedanken, die mir geholfen haben, den Druck herauszunehmen.

Genau darum soll es hier künftig gehen.

Nicht um perfekte Ernährung. Sondern um realistische Wege, Familie, Arbeit und Gesundheit miteinander zu vereinbaren.

Wenn du auch manchmal das Gefühl hast, dass alles gleichzeitig passiert und du trotzdem versuchst, es für alle gut zu machen – dann bist du hier richtig.

Ich freue mich, dass du (wieder) da bist.

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Kinder & Süßigkeiten – wie oft & wie viel?

Wie ich mit Süßigkeiten umgehe

Wenn man Kinder hat, dann kommt man am Thema Süßigkeiten nicht vorbei, das ist einfach so. Ich habe lange überlegt, was ich über Schokolade & Co schreiben soll bzw. wie ich diesen Beitrag gestalten könnte. Ich habe mich dazu entschieden, ganz einfach meine ganz persönliche Sicht und meine Erfahrungen dieses Thema betreffend zu schildern und von meinem Umgang mit meinen Kindern & Süßigkeiten zu erzählen.

Ich habe mich in meiner Ausbildung zur Ernährungstrainerin sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was gut & gesund für unseren Körper ist und was nicht. Diese Frage lässt sich nicht immer ganz eindeutig beantworten, da jeder Körper anders funktioniert und auch unterschiedlich auf die verschiedenen Lebensmittel reagiert. Aber bei weißem Haushaltszucker ist es eindeutig, dieser ist definitiv ungesund – und zwar für jeden von uns. Somit war es mir bei meinen Kindern von Anfang an sehr wichtig, sie möglichst lange von weißem Zucker fernzuhalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies im 1. Lebensjahr der Kinder überhaupt kein Problem war.

Mein Tipp: Zutatenliste immer genau lesen!

Wenn die Kinder dann beginnen, mit den Erwachsenen am Tisch mit zu essen – was ungefähr ab dem 1. Lebensalter der Fall ist – wird es schon schwieriger. Denn auch Brot und Wurst enthalten teilweise Zucker. Generell wird Zucker unter verschiedenen Namen in unseren Lebensmitteln „versteckt“ – somit habe ich beim Einkaufen immer fleißig die Zutatenlisten gelesen und dann entschieden, ob ich meinem Kind dieses Lebensmittel geben möchte oder doch lieber nicht.

Aktiv alternative Köstlichkeiten anbieten funktioniert

Wenn wir bei Freunden eingeladen waren oder selbst Gäste hatten, habe ich meiner ersten Tochter – mittlerweile 5 Jahre alt – immer eine Alternative zu Kuchen & Co angeboten, die sie auch akzeptiert hat. Entweder hat sie Obst gegessen, Nüsse & Trockenfrüchte oder ein paar Reiswaffeln, Hirsebällchen etc. Zu Weihnachten habe ich extra Vollkornkekse ohne Zucker für sie gebacken und dann auf den Teller mit den klassischen Weihnachtskeksen gelegt. Wenn sie welche haben wollte, habe ich sie nicht aussuchen lassen sondern ihr nur die Vollkornkekse gegeben. Kein Problem für sie.

Mit 17 Monaten hat sie in der Kinderkrippe begonnen und zum ersten Mal Topfengolatschen, Milchbrötchen, Fruchtzwerge und Schokoladenpudding bekommen. Darüber war ich anfangs sehr verärgert, da ich davon ausgegangen bin, dass in der Krippe gesundes Essen angeboten wird. Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte. Trotzdem blieb ich dabei, meinem Kind zu Hause nie aktiv Süßigkeiten anzubieten – so etwas wie eine Naschlade für die Zwerge gibt es bis heute nicht bei uns.

Auch unterwegs muss es nicht das „Kipferl“ sein

Wenn ich unterwegs etwas gekauft habe, war das meistens ein Stück Obst oder ein Vollkornweckerl beim Bäcker. Funktioniert super, wenn es die Kleinen nicht anders kennen. Als Getränk bot ich immer nur Wasser an und so ist es jetzt noch – meine Große kostet zwar hin und wieder einen Fruchtsaft oder Sirup (wenn wir auf Besuch sind) ist jedoch überhaupt kein Saft-Fan und die meisten schmecken ihr einfach nicht.

Keine strengen Verbote

Ich halte nichts davon, meinen Kindern Süßigkeiten zu verbieten, wenn alle rund herum naschen – zum Beispiel auf einer Geburtstagsparty. Ab einem gewissen Alter ist das einfach nicht mehr möglich. Trotzdem achte ich auf ein gesundes Maß und bleibe was das betrifft auch sehr konsequent – meine Große ist ein gutes Beispiel dafür, dass das sehr gut funktionieren kann.

Meine Tochter kann so richtig genießen – ich finde das wunderbar!

Wenn meine Tochter Süßigkeiten geschenkt bekommt, dann isst sie auch nie alle auf einmal auf, sondern verteilt sie über mehrere Tage. Manchmal vergisst sie jedoch darauf und es kommt ihr erst zwei, drei Tage später wieder in den Sinn, dass da ja noch irgendwo Naschis herumliegen. Und wenn sie dann ihren Schokoladenkeks isst, dann genießt sie ihn wirklich. Sie beißt ganz kleine Stücke runter, ganz langsam, sie lässt sich gerne Zeit. In der Zwischenzeit schmilzt meist die Schokolade unter ihren warmen Fingern, das ist ihr jedoch egal. Für sie sind Süßigkeiten einfach etwas besonderes, nichts Alltägliches – und genau so soll es sein.

Und wenn die große Schwester nascht?

Wenn die Zwillinge mitbekommen, dass die große Schwester von ihren Süßigkeiten nascht, wollen sie natürlich auch kosten. Eh klar. Aber entweder biete ich ihnen eine Alternative an, was meistens super funktioniert, oder ich lenke sie ab und erkläre ihnen, dass das Gummibärli der großen Schwester gehört und aus. Stimmt ja auch. Größere Probleme gab es diesbezüglich bis jetzt noch nicht. Die Zwillinge sind jetzt zwei Jahre alt – ich weiß, dass nicht alle Kinder gleich „funktionieren“ – deshalb bin ich schon gespannt, wie sich das Thema Süßigkeiten bei den zwei Mädels entwickelt.

Ich denke, dass es generell nicht notwendig ist, meinen Kindern aktiv Süßigkeiten anzubieten. Wenn die Kleinen Hunger haben, mache ich eine Jause. Wenn es um eine Zwischenmahlzeit geht, biete ich etwas Obst – welches ja auch Zucker enthält – und Beeren, verschieden Nüsse, Trockenfrüchte oder jetzt im Herbst auch Maroni an.

Als Belohnung sollen Süßigkeiten auch nicht verwendet werden – ich lese lieber abends ein zweites Buch vor, lass die Kinder noch zehn Minuten länger spielen, bevor sie ins Bett müssen oder nehme mir extra viel Zeit zum Kuscheln & Knutschen.

Ein Mittelweg kann funktionieren

Ich verbanne den Zucker nicht komplett aus unserer Ernährung, aber ich behalte ihn im Auge – und anstatt irgendwelche Schokoladenriegel oder Gummibärli zu kaufen, backe ich lieber ein paar Apfel-Zimt-Muffins mit Vollkornmehl und weniger Zucker – da weiß ich was drinnen ist und den Kindern schmeckt es genau so gut! 🙂 Das Rezept dazu findest Du auf meinem Blog!

Alles Gute und bleib gesund!

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Bestes warmes Frühstück: Apfel-Couscous

Couscous – wenn es schnell gehen muss…

Couscous ist ganz wunderbar, wenn es einmal sehr schnell gehen muss. Ob süß oder pikant, er eignet sich für viele verschiedene Speisen und ganze besonders für ein warmes Frühstück. Und er ist nicht nur für die Kinder geeignet, sondern auch für’s einfache Mittagessen im Büro, als Couscous-Salat zum Beispiel.

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr einfach: heißes Wasser drüber und Couscous quellen lassen – fertig! Er passt auch sehr gut als Beilage zu einem Gemüse- oder Kichererbsencurry. Es muss ja nicht immer Reis sein…

Ich verwende in meiner Küche einen Weizen Couscous, weil ich diesen überall bekomme. Es gibt aber auch andere Sorten – Dinkel zum Beispiel oder Couscous aus Vollkorngrieß – diese sind aber nicht überall erhältlich. Im Reformhaus gibt es meist mehrere Sorten – einfach einmal ausprobieren, würde ich sagen.

Äpfel sind süß genug!

Ein Apfel-Couscous eignet sich besonders als warmes Frühstück für die Kinder und sorgt für Abwechslung. Wenn ich Birnen zu Hause habe, werden diese auch noch untergemischt. Auch grob gehackte Nüsse ergänzen das Gericht wunderbar.

Und wie auch bei meinem Porridge verzichte ich bei diesem Gericht ebenfalls auf Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder anderes, da es meinen Kindern auch so schmeckt. Ich achte jedoch darauf, immer eine süße Apfelsorte zu kaufen, damit die Speisen trotzdem süß schmecken.

Meiner Großen hat der Couscous von Anfang an geschmeckt – ihr habe ich oft Erbsen dazu gemacht, wenn die Zeit knapp war. Die Zwillinge haben ihn anfangs verweigert, aber ich habe ihn trotzdem immer wieder mal gemacht und angeboten, und zwar in unterschiedlichen Variationen – und jetzt klappt es auch bei den zwei Mädels – freut mich!

Und nun zum super-schnellen Rezept für 2 kleine Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125ml Reismilch
  • 125ml Wasser
  • 100g Couscous
  • 1 großer Apfel
  • etwas Zimt
  • ein paar Rosinen

[/ingredients]

Reismilch und Wasser aufkochen und über den Couscous gießen, ca. 5-10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden, Zimt dazugeben und in wenig Wasser einige Minuten dünsten. Unter den fertigen Couscous mischen und mit Rosinen servieren.

Ich hatte noch Pinienkerne daheim und habe diese kurz ohne Fett angeröstet und über den Apfel-Couscous gegeben. Die passen sehr gut dazu und geben dem Gericht nochmal extra Geschmack.

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Und plötzlich schmeckt es!

Lust auf etwas Neues?

Spannend. Die Essgewohnheiten unserer Kinder. Und für die Mama manchmal mühsam. Vor allem die ersten Jahre. Mittlerweile kenne ich den Geschmack meiner Kinder zum Glück recht gut. In der Regel werden auch unbekannte Speisen und Lebensmittel zumindest probiert. Von allen drei Kindern. Außer das Lebensmittel wird als so unattraktiv eingestuft, dass probieren überhaupt nicht in Frage kommt. Auch nicht angreifen. Und es wird auch keinesfalls am Tellerrand geduldet. So ist das manchmal. Aber nicht mehr sehr oft. Im Großen und Ganzen darf ich mich überhaupt nicht beklagen, da meine Kinder doch sehr viele Lebensmittel mögen.

Brokkoli – mögen jetzt 2 von 3

Das finde ich absolut in Ordnung. Vor allem da die eine, welche verweigert, ansonsten wirklich so gut wie alles isst. Aber Brokkoli mag sie halt nicht. Dass die anderen zwei gerne zugreifen, freut mich aber sehr. Und dass meine Jüngste manchmal NUR den Brokkoli isst und die restlichen Speisen am Tisch links liegen lässt, verwundert mich immer wieder, denn das hätte ich nicht von ihr erwartet. Zum Glück habe ich immer wieder mal eine Portion Brokkoli aufgetischt. Und sie hat immer wieder gekostet. Oder auch mal nicht. Aber irgendwann – da hat es geschmeckt. Und wie!!!!

Geschmack und Vorlieben ändern sich

So ist das bei mir auch. Paprika habe ich zum Beispiel erst als Erwachsene gegessen. Als Kind fand ich den überhaupt nicht toll. Meine Kinder lieben Paprika. Den roten zumindest. Und als die Zwillinge noch jünger waren, haben sie gerne mit mir gemeinsam Pasta mit Shrimps gegessen. Die Shrimps mögen sie jetzt nicht mehr. Bin ich vor Kurzem drauf gekommen. Ok, auch gut. Nicht so schlimm. Vielleicht werde ich sie ihnen irgendwann trotzdem wieder anbieten. Ich möchte, dass sie verschiedene Lebensmittel kennenlernen und merken, wie unterschiedlich diese auf der Zunge schmecken.

Es darf auch mal scharf sein

Bei drei Kinder merke ich auch, wie unterschiedlich die Mädels auf die Speisen reagieren. Meine Große mag nichts Scharfes. Auch nichts mit einer leichten Schärfe. Ich darf kein Gericht mit Pfeffer würzen. Auch eine kleine Menge schmeckt sie sofort heraus. Die Zwillinge hingegen kosten auch gerne mal ein indisches Gericht mit einer leichten bis mittleren Schärfe. Und eine der Zwillinge isst auch einen ganzen Teller mit dem feinen Curry – und tunkt das Naan (indisches Fladenbrot) in die Sauce, so wie die Mama! 🙂 Ah ja, Chilli con Carne mag sie auch 🙂

Experimentiere mit Deinen Kindern gemeinsam

Wir sind Vorbilder – wenn wir offen für neue Lebensmittel und Speisen sind, dann motiviert das auch unsere Kinder. Und lass Dich nicht entmutigen, wenn Dein Kind eine heikle Phase durchmacht. Versuche nicht, Deinem Kind stattdessen nur noch Speisen zu kochen, die es in dieser Zeit definitiv nicht verweigert, weil diese in der Regel (wahrscheinlich) zu süß und/oder zu fett sind. Das schmeckt den meisten Kindern nämlich immer 😉

Alles Gute und bleib kreativ, neugierig, experimentierfreudig und vor allem GELASSEN!

 

 

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Dinkelbrot selbst gemacht!

Dinkelbrot – simpel und mit wenig Zutaten

Ein Dinkelbrot selber zu backen ist gar nicht so schwer und auch nicht aufwändig. Es benötigt nur etwas Zeit, weil der Hefeteig mindestens eine Stunde „gehen“ muss. Die Zutaten können nach Lust & Laune beziehungsweise Geschmack variiert werden. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte, ich verwende ein einfaches, welches mit wenig Zutaten auskommt. Die Kinder lieben dieses Dinkelbrot. Ich backe immer zwei Brote (in Kastenformen), schneide das Brot dann in Scheiben und friere es ein. In der Früh muss es nur ein paar Minuten in den Toaster und kommt warm und knusprig auf den Frühstückstisch.

Ich backe Brot gerne selbst, da die Brote und Brötchen im Supermarkt ziemlich teuer sind und in der Regel sehr viele zusätzliche Zutaten enthalten, die meiner Meinung nach nicht in ein Brot gehören, wie zum Beispiel Zucker und weitere Formen davon. Wie bei allen Speisen, die selbst zubereitet werden, weiß ich einfach ganz genau, welche Zutaten verwendet werden und kann selbst entscheiden, was in meinem Brot enthalten sein soll und was nicht. Der Grund ist für mich ganz einfach – ich will meiner Familie und mir etwas Gutes tun. Alles, was wir konsumieren, hat Auswirkungen auf unseren Körper, und ich möchte, dass diese Auswirkungen gut und gesund sind.

Rezept für 2 Kastenformen Dinkelbrot:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 750 Gramm Dinkelmehl (weiß oder Vollkorn oder gemischt)
  • 1 Würfel frische Hefe (funktioniert aber auch sehr gut mit Trockenhefe)
  • 2 Teelöffel Salz
  • 250 Gramm Wasser
  • 200 Gramm Pflanzenmilch
  • 50 Gramm neutrales Öl
  • Gewürze, Samen und Kerne nach persönlichem Geschmack

[/ingredients]

Warmes Wasser und Pflanzenmilch mischen und die Hefe zugeben. Verrühren und einige Minuten warten, dann die restlichen Zutaten unterrühren und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig anschließend teilen und zwei Laibe formen, in gebutterte Kastenformen geben und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen. Wenn Du Trockenhefe verwendest, dann noch länger gehen lassen – bis sich das Volumen verdoppelt hat. Anschließend mit einem Messer die Brote schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen (Heißluft, 220 Grad) 30 Minuten backen. Eventuell mit Backpapier abdecken, wenn Du es nicht so dunkel möchtest.

Die Dinkelbrote auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und dann portionsweise einfrieren oder frisch genießen.
Viel Freude beim Backen & Genießen!
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Wir lieben Ofengemüse mit Couscous

Der Herbst kommt!

Genau deshalb werden heiße Ofengerichte für uns alle wieder interessant. Meine Älteste hat sich als Geburtstagsessen Ofengemüse mit Couscous gewünscht. Eine gute Wahl finde ich 🙂 Ich nehme Gemüse, welches meine Kinder gerne essen, schneide es in Scheiben, Würfel oder Streifen und ab auf das Backblech damit. 30 Minuten in den Ofen und fertig! Den Couscous übergieße ich nur mit heißem Wasser und lasse ihn 10 Minuten ziehen – das war’s.

Hier findest Du eine Auswahl an Ofengemüse, welches ich hauptsächlich verwende:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 2-3 große Kartoffeln
  • 2 große Karotten
  • 3-4 Scheiben vom Kürbis
  • 1 Fenchel
  • 2 kleine Zucchini
  • Kräutersalz
  • 1 Zwiebel & 1 Knoblauch
  • Olivenöl
  • Couscous (alternativ Reis, Quinoa, Bulgur etc.)

[/ingredients]

Die Kinder dürfen mitmachen!

Ein perfektes Rezept für Kinder zum Mithelfen: Gemüse waschen & schneiden funktioniert schon sehr gut, beim Schälen brauchen die zwei Kleinen noch Hilfe. Aber wenn sie es dann schaffen, sind sie sehr stolz auf sich und freuen sich unglaublich darüber! 🙂 Kinder lieben es, eigenständig Aufgaben zu übernehmen und die Küchengeräte selbständig zu benutzen. Mit dem Erfolgserlebnis bauen sie Selbstvertrauen und Sicherheit auf, und das einfach nur, indem sie Mama in der Küche helfen.

Gemüse, Gemüse, Gemüse…

Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Paprika und jetzt im Herbst Kürbis habe ich fast immer zu Hause. Ich persönlich liebe auch Süßkartoffeln, die passen ebenfalls sehr gut dazu. Pilze sind bei manchen auch sehr beliebt – bei meinen Kindern leider nicht. Es gibt jedoch so viele andere Gemüsesorten – ich bin mir sicher, dass auch Du passende Variationen für Dein Backblech findest 🙂

Ofengemüse mit exotischen Gewürzen

Das Ofengemüse kann auch durch diverse Gewürze aufgepeppt werden. Ich verwende gerne Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Paprika oder eine Prise Garam Masala.

Schafskäse passt auch dazu!

Bei den Zwillingen sehr beliebt ist auch der klassische Feta. Den zerteile ich mit der Hand und verteile ihn über dem Ofengemüse –  ich liebe diese Variante auch, weil sie einfach noch ein bisschen mehr Pepp hat 🙂

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Topfenknödel mit Erdbeersauce

Ein tolles Kindergericht!

Obwohl die Zwillinge nicht unbedingt Knödel-Fans sind, kommen die Topfenknödel mit Erdbeersauce bei allen drei Kindern immer gut an. Diese Gericht ist nicht aufwändig und benötigt nicht allzu viele Zutaten. In der Erdbeersaison bietet sich natürlich eine Erdbeersauce an, alternativ kannst Du auch eine Vanillesauce dazu kochen.

Bei uns gibt es nicht so oft Süßspeisen, dieses Rezept sorgt jedoch für Abwechslung zu den vielen Gemüsegerichten, die ich sonst koche. Die Topfenknödel und die Bröseln kommen ohne Zucker aus, in die Erdbeersauce gebe ich jedoch etwas Ahornsirup oder Reissirup, welcher ebenfalls immer bei mir im Schrank steht.

[ingredients title=“Zutaten für 4 Portionen“]

  • 2 EL Hartweizengrieß
  • 2 EL Vollkornbröseln
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 Ei
  • 250g Topfen

[/ingredients]

Alle Zutaten mischen und in einer Schüssel zu einem festen Teig verarbeiten. Eventuell noch 1-2 EL Vollkornmehl hinzufügen, je nachdem wie fest der Teig ist. Den Teig abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit kannst Du mit den Kindern gemeinsam die Erdbeersauce zubereiten.

Die Kinder helfen mit

Bei der Erdbeersauce können die Mädels mithelfen, sie schneiden die Erdbeeren und geben sie in einen kleinen Topf. Mit etwas Ahornsirup (oder Reissirup etc.) und Vanille verfeinern, auf den Herd damit und einmal aufkochen lassen. Dann pürieren und auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Und nun zu den Topfenknödeln: Mit einem großen Löffel Teig abstechen und mit nassen Händen kleine Knödel formen, diese bei mittlerer Hitze für ca. 7 Minuten in einem großen Topf mit Wasser köcheln lassen. Anschließend mit der Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.

In einer großen Pfanne Vollkornsemmelbrösel mit geriebenen Mandeln und etwas Zimt anrösten, anschließend die fertigen Topfenknödel darin wälzen und mit der Erdbeersauce – oder einer Alternative – servieren. Die Kinder lieben es, alle 3!

Topfenknödel kommen immer gut an – dem Besuch schmeckt es auch!

Topfenknödel koche ich auch gerne, wenn meine Große eine Freundin zu Besuch hat. In der Regel hole ich alle gemeinsam am Nachmittag vom Hort ab und plane auch immer ein Abendessen mit ein. Das ist eine Erleichterung für die Mama des Besuchskindes, und meine Kinder lieben es, wenn sie gemeinsam mit Gästen essen dürfen.

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Joghurt-Brötchen

Joghurt-Brötchen – heute selbst gemacht

Beim Brot sind die Zwillinge ja recht wählerisch. Brötchen mögen sie generell lieber, solange die Rinde nicht zu hart ist. Aber wenn ich im Supermarkt Brötchen kaufen will, finde ich keine, die ohne Zucker oder einer elend langen Zutatenliste auskommen. Deshalb habe ich beschlossen, selbst welche zu backen. Am Wochenende, da ist genug Zeit, um den Teig auch in Ruhe gehen zu lassen.

Für dieses Joghurt-Brötchen Rezept habe ich mich entschieden, da die Zutatenliste recht kurz ist und ich zufällig alles im Haus hatte. Die Zubereitung selbst ist weder aufwändig noch kompliziert, durch das Gehen lassen des Teiges muss nur etwas mehr Zeit eingeplant werden.

Kerne & Samen

Für den Geschmack und zum aufwerten der Joghurt-Brötchen (was den Nährwert betrifft) verwende ich verschieden Kerne & Samen – dieses Mal habe ich mich für Sesam und Chiasamen entschieden. Diese lassen sich natürlich nach eigenem Geschmack durch beliebig andere Kerne und Samen austauschen.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Dinkelmehl
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 260ml Milch/Getreidemilch
  • 200g Naturjoghurt
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Salz, Nüsse, Samen

[/ingredients]

Die Mehle mit der Trockenhefe dem Salz und den Samen mischen, Milch und Naturjoghurt untermischen. Zu einem geschmeidigen Teig kneten (so lange wie möglich) und anschließend zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (mind. 1 Stunde).

Anschließend aus dem Teig eine große Rolle formen und einzelne Portionen abschneiden, runde Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. eine halbe Stunde gehen lassen (ich mache das im Backofen mit eingeschaltetem Licht).

Backofen auf 240° vorheizen, in der Zwischenzeit die Joghurt-Brötchen mit Milch bestreichen und mit verschiedenen Samen bestreuen. Im Backofen ca. 15-20 Minuten backen, zwischendurch immer wieder einmal kontrollieren, damit sie nicht zu dunkel werden. Jeder Ofen ist anders, deshalb ist es ratsam, die Brötchen im Auge zu behalten.

Nicht nur ich, sondern auch die Kids waren ganz begeistert von diesen feinen Joghurt-Brötchen!! 🙂

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Quinoa-Salat mit Roten Rüben – Eiweiß & Vitamine

Mit Vogerl-Salat aus dem eigenen Garten 🙂

Eigentlich habe ich den Quinoa-Salat für mich gemacht. Das war mein Abendessen. Die Kids hatten bereits gegessen und spielten gerade. Und ich freute mich auf den frischen Vogerl-Salat aus meinem Garten und die Roten Rüben vom Bio Bauernhof. Mit Quinoa und Feta. Ein sehr simples Rezept. Und ganz offensichtlich hat diese Kombination nicht nur mir geschmeckt – die Zwillinge haben fleißig mit genascht.

Was die Mama isst, weckt immer die Neugierde der Zwillinge – und sie kosten auch immer fleißig. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie den Quinoa-Salat verweigert hätten, wenn ich ihnen diesen als Abendessen serviert hätte 😉

Trotzdem möchte ich dieses Rezept mit Dir teilen – vielleicht hast Du auch ein experimentierfreudiges Kind zu Hause 🙂 Außerdem gibt es mehrere Varianten – das Gemüse kann beliebig ausgetauscht werden – je nach Vorlieben der Kids.

Außerdem lässt sich dieser Salat kinderleicht zubereiten, kommt mit wenigen Zutaten aus, kann immer wieder nach eigenem Geschmack variiert werden und eignet sich auch für Mama & Papa fürs Büro.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Quinoa
  • 1 rote Rübe (gekocht)
  • Feta
  • geröstete Chiasamen (oder Sesam)
  • Vogerlsalat
  • Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch

[/ingredients]

Den Quinoa waschen und nach Packungsanleitung kochen. Auskühlen lassen.

Die roten Rüben koche ich, sobald ich sie zu Hause habe gleich vor, damit ich sie sogleich für verschiedene Rezepte zur Verfügung habe. Ich nehme dann eine kleine Knolle – diese wird für den Salat grob geraspelt und unter den Quinoa gemischt.

Mit etwas Essig & Öl marinieren und mit Salz & Pfeffer würzen, Feta (Menge nach Belieben) untermischen, mit gerösteten Chiasamen bestreuen und auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl anrichten. Frischen Schnittlauch darüber streuen & fertig!

Guten Appetit!

Statt Rote Rüben verwende ich auch oft Gurken und Karotten (beides grob geraspelt) und lasse den Feta auch mal weg (den habe ich nicht immer im Kühlschrank). Auch diese Variante essen die Kids sehr gerne – im Winter serviere ich diesen Salat lauwarm.

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Exotisch & vegan – Falafel mit Karotten-Dip

Eine große Portion Eiweiß!

Zugegeben – Falafel sind etwas aufwändiger, aber dafür super gesund. Und vegan auch noch. Ich bin überzeugt davon, dass es uns allen gut tut, hin und wieder auf tierische Produkte zu verzichten. Mittlerweile gibt es so viele tolle Rezepte, dass uns ein „veganer Tag“ überhaupt nicht mehr schwer fallen muss.

Kaufen oder selber machen?

Falafel gibt es mittlerweile im Supermarkt zu kaufen – bereits ausprobiert, aber diese haben mich nicht überzeugt. Am Wiener Naschmarkt gibt es sie frisch und diese schmecken sehr gut. An Knoblauch wird bei diesen jedoch nicht gespart und deshalb konnte ich meine Kids noch nicht überzeugen 😉

Im Internet gibt es einige Rezepte – ich habe diese hier ausprobiert: Fettarme Ofen-Falafel. Tipp: Auf jeden Fall mit etwas Öl bestreichen, sonst werden sie außen überhaupt nicht knusprig und dann fehlt einfach das gewisse Etwas.

Zuhause & unterwegs

Falafel sind ein tolles Fingerfood für Kinder, auch für unterwegs geeignet. Als Beilage kannst Du ein Gemüse oder Salat wählen – und ein Dip zum eintunken darf auch nicht fehlen.

Ich habe einen Karotten-Dip gemacht – diesen habe ich für meine älteste Tochter im Beikostalter auch als Brotaufstrich verwendet (einfach weniger Flüssigkeit hinzufügen).

Für den Karotten-Dip benötigst Du folgende Zutaten:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3 große Karotten
  • 1-2 EL rote Linsen
  • 1 EL weißes Mandelmus
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • Salz, frische Kräuter
  • etwas Olivenöl

[/ingredients]

Die Frühlingszwiebel fein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Karotten und die Linsen waschen, Karotten in feine Scheiben schneiden und mit den Linsen zu den Zwiebeln geben. Alles gemeinsam kurz anrösten, mit wenig Wasser aufgießen und in 10-15 Minuten weich dünsten.

Die Karotten und Linsen etwas auskühlen lassen und fein pürieren. Mandelmus, gemahlene Mandeln, Kräuter und etwas Olivenöl untermischen, mit Salz abschmecken.

Statt Mandelmus und gemahlene Mandeln kannst Du natürlich auch jedes andere Nussmus bzw. andere Nüsse und Samen verwenden – je nach persönlichem Geschmack. Gutes Gelingen!