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Zwischen Jausenbroten, Meetings und Pubertät – warum ich kochenmitkind neu starte

Lange war es hier ruhig.

Nicht, weil das Thema Familienessen oder Alltag mit Kindern weniger wichtig geworden wäre. Sondern weil das Leben dazwischen einfach laut war: Vollzeitjob, Haushalt, Kinder, Verantwortung – und oft das Gefühl, dass irgendwo immer etwas zu kurz kommt. Meistens ich selbst.

In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass Familienküche viel weniger mit Rezepten zu tun hat, als ich früher dachte. Kinder essen ohnehin ihre fünf Lieblingsgerichte. Und ehrlich gesagt: Das ist völlig in Ordnung.

Die eigentliche Herausforderung liegt woanders.

Wie schaffen wir es, im Alltag gesund zu bleiben – körperlich und mental – wenn Zeit knapp ist? Wie gehen wir mit dem schlechten Gewissen um, wenn nicht alles perfekt läuft? Wie verändert sich das Familienleben, wenn aus kleinen Kindern plötzlich Jugendliche werden, die eigene Meinungen, eigene Rhythmen und manchmal auch verschlossene Türen haben?

Meine Kinder sind inzwischen in einem neuen Abschnitt angekommen: der Pubertät. Essen wird plötzlich Diskussion, Rückzug wird normal, und als Elternteil muss man lernen, Kontrolle abzugeben, ohne den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig läuft der eigene Alltag weiter – Job, Termine, Verantwortung.

Ich habe keine perfekten Lösungen. Aber viele Erfahrungen. Dinge, die funktioniert haben. Dinge, die ich loslassen musste. Und Gedanken, die mir geholfen haben, den Druck herauszunehmen.

Genau darum soll es hier künftig gehen.

Nicht um perfekte Ernährung. Sondern um realistische Wege, Familie, Arbeit und Gesundheit miteinander zu vereinbaren.

Wenn du auch manchmal das Gefühl hast, dass alles gleichzeitig passiert und du trotzdem versuchst, es für alle gut zu machen – dann bist du hier richtig.

Ich freue mich, dass du (wieder) da bist.

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Und plötzlich schmeckt es!

Lust auf etwas Neues?

Spannend. Die Essgewohnheiten unserer Kinder. Und für die Mama manchmal mühsam. Vor allem die ersten Jahre. Mittlerweile kenne ich den Geschmack meiner Kinder zum Glück recht gut. In der Regel werden auch unbekannte Speisen und Lebensmittel zumindest probiert. Von allen drei Kindern. Außer das Lebensmittel wird als so unattraktiv eingestuft, dass probieren überhaupt nicht in Frage kommt. Auch nicht angreifen. Und es wird auch keinesfalls am Tellerrand geduldet. So ist das manchmal. Aber nicht mehr sehr oft. Im Großen und Ganzen darf ich mich überhaupt nicht beklagen, da meine Kinder doch sehr viele Lebensmittel mögen.

Brokkoli – mögen jetzt 2 von 3

Das finde ich absolut in Ordnung. Vor allem da die eine, welche verweigert, ansonsten wirklich so gut wie alles isst. Aber Brokkoli mag sie halt nicht. Dass die anderen zwei gerne zugreifen, freut mich aber sehr. Und dass meine Jüngste manchmal NUR den Brokkoli isst und die restlichen Speisen am Tisch links liegen lässt, verwundert mich immer wieder, denn das hätte ich nicht von ihr erwartet. Zum Glück habe ich immer wieder mal eine Portion Brokkoli aufgetischt. Und sie hat immer wieder gekostet. Oder auch mal nicht. Aber irgendwann – da hat es geschmeckt. Und wie!!!!

Geschmack und Vorlieben ändern sich

So ist das bei mir auch. Paprika habe ich zum Beispiel erst als Erwachsene gegessen. Als Kind fand ich den überhaupt nicht toll. Meine Kinder lieben Paprika. Den roten zumindest. Und als die Zwillinge noch jünger waren, haben sie gerne mit mir gemeinsam Pasta mit Shrimps gegessen. Die Shrimps mögen sie jetzt nicht mehr. Bin ich vor Kurzem drauf gekommen. Ok, auch gut. Nicht so schlimm. Vielleicht werde ich sie ihnen irgendwann trotzdem wieder anbieten. Ich möchte, dass sie verschiedene Lebensmittel kennenlernen und merken, wie unterschiedlich diese auf der Zunge schmecken.

Es darf auch mal scharf sein

Bei drei Kinder merke ich auch, wie unterschiedlich die Mädels auf die Speisen reagieren. Meine Große mag nichts Scharfes. Auch nichts mit einer leichten Schärfe. Ich darf kein Gericht mit Pfeffer würzen. Auch eine kleine Menge schmeckt sie sofort heraus. Die Zwillinge hingegen kosten auch gerne mal ein indisches Gericht mit einer leichten bis mittleren Schärfe. Und eine der Zwillinge isst auch einen ganzen Teller mit dem feinen Curry – und tunkt das Naan (indisches Fladenbrot) in die Sauce, so wie die Mama! 🙂 Ah ja, Chilli con Carne mag sie auch 🙂

Experimentiere mit Deinen Kindern gemeinsam

Wir sind Vorbilder – wenn wir offen für neue Lebensmittel und Speisen sind, dann motiviert das auch unsere Kinder. Und lass Dich nicht entmutigen, wenn Dein Kind eine heikle Phase durchmacht. Versuche nicht, Deinem Kind stattdessen nur noch Speisen zu kochen, die es in dieser Zeit definitiv nicht verweigert, weil diese in der Regel (wahrscheinlich) zu süß und/oder zu fett sind. Das schmeckt den meisten Kindern nämlich immer 😉

Alles Gute und bleib kreativ, neugierig, experimentierfreudig und vor allem GELASSEN!

 

 

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Babyernährung im Beikostalter

Wenn die Kleinen anfangen zu essen, wird es spannend 😉

Und manchmal auch stressig… Manche Dinge funktionieren einfach nicht so, wie sie in den Ratgebern für uns Eltern beschrieben werden. Deshalb solltest Du dich nicht darauf fixieren, sondern Deinem Baby und Dir genug Spielraum für dieses Experiment geben. Und entspannt bleiben. Und auf Dein Bauchgefühl hören.

WANN und WIE?

Die allgemeinen Empfehlungen sind in der Regel bekannt – anbei nochmals eine kurze Wiederholung: Etwa ab dem 6. Lebensmonat reicht Muttermilch (bzw. Säuglingsanfangsnahrung) nicht mehr aus, um den Energie- und Nährstoffbedarf des Säuglings zu decken. Je nach individueller Entwicklung des Kindes wird somit etwa ab dem 6. Lebensmonat, jedoch nicht vor Beginn des 5. Monats (17. Lebenswoche) und nicht nach Ende des 6. Monats (26. Lebenswoche) mit der Beikost begonnen.

So viel dazu 🙂

Wann genau Du jetzt mit den ersten Löffeln Beikost beginnst, hängt von Deinem Baby ab.

Bei mir war es so, dass meine ältere Tochter (mittlerweile 5 Jahre alt) schon mit Mitte des 5. Monats Interesse am Essen Anderer zeigte und die ersten Löffel Karottenbrei nicht sofort wieder ausgespuckt hat. Die ersten Zähne hatte sie auch schon. Generell hat sie die Beikost sehr schnell akzeptiert und diese Phase war sehr unkompliziert bei ihr. Die Zwillinge hingegen, welche fünf Wochen zu früh auf die Welt kamen, haben erst mit Ende des 6. Monats mit dem ersten Brei begonnen und brauchten sehr lange, bis sie sich an die Breinahrung gewöhnt hatten.

Einfach ausprobieren

Somit gibt es keine allgemeingültige Regel, sondern nur eine Empfehlung. Sollte es anfangs nicht so funktionieren, wie Du es Dir vorgestellt hast, mach Dir bitte keinen Stress. Lass Deinem Schatz etwas Zeit und probiere es einfach später wieder. Am besten Du machst eine Portion Brei und frierst diesen in ganz kleinen Bechern ein – erst wenn Dein Baby diesen Brei akzeptiert und einen Becher schafft, kannst Du langsam mit größeren Portionen starten. Und solange das Baby verweigert, muss Du keine große Menge entsorgen bzw. kannst diese wenigen Löffel auch in Deine eigene Mahlzeit mischen.

Wie gesagt war die Beikosteinführung bei meinen Zwillingsmädchen recht mühsam – sie brauchten oft sehr lange, um ein neues Lebensmittel zu akzeptieren. Viel Geduld ist in dieser Zeit besonders wichtig. Immer wieder anbieten, immer wieder probieren. Es gibt aber auch Babys, die Breie generell verweigern und eher auf Baby-led Weaning (Stücke, Fingerfood) ansprechen -> Infos dazu findest Du im Internet.

Und nun zum WAS

Zu Beginn der Beikosteinführung sind gut verfügbare Eisen- und Zinkquellen wie Fleisch und Getreide für eine optimale Versorgung wichtig. Ausreichend zugeführt, fördern sie die Entwicklung des Sehens, des Gehirns und der motorischen Fähigkeiten. Kombiniert mit Vitamin C-reichem Gemüse wie Fenchel oder Beeren nimmt der Körper das Eisen leichter auf.

Anfangs reichen kleine Mengen gedünstete, fein pürierte Speisen aus Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse aus.

Wie bereits oben erwähnt, habe ich bei meiner Großen mit Karotte begonnen, und dann Kartoffeln und Fleisch ergänzt. Bei den Zwillingen habe ich mit Pastinake begonnen, da ich diese vom Geschmack her noch milder finde. 

Nach und nach können weitere Zutaten dem Brei beigefügt werden. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollte das Baby dann den Mahlzeitenrhythmus der Familie übernommen haben und klein geschnittene Familienkost bekommen.

Selbstverständlich kannst Du Dein Baby weiterhin stillen bzw. zusätzlich mit Säuglingsanfangsnahrung füttern.

Welcher Brei zuerst?

Eine bestimmte Reihenfolge bei der Einführung der einzelnen Breisorten muss nicht berücksichtigt werden. Generell gab es bei der Art der Beikost in den vergangenen Jahren eine Trendumkehr. Wurde bisher von sogenannten allergenen Lebensmittel wie beispielsweise Fisch abgeraten, gilt das nach dem neuen Stand der Erkenntnisse nicht mehr. Somit können grundsätzlich alle Lebensmittel gegeben werden, ohne dass das Allergie-Risiko dadurch erhöht wird. Gleiches gilt für glutenhaltige Lebensmittel. Während des fünften und siebten Monats wird empfohlen, Gluten in kleinen Mengen aufzunehmen, maximal aber 7 g glutenhaltiges Mehl pro Tag. Das entspricht zum Beispiel einer Scheibe Brot (30g) oder einem Esslöffel gekochte Teigwaren oder einem Esslöffel Flocken.

Auch welche Milchmahlzeit zuerst ersetzt wird, ist nicht ausschlaggebend und kann nach eigenen Kriterien gestaltet werden.

Ungeeignete Lebensmittel

Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die für Dein Baby NICHT geeignet sind. Dazu gehören Lebensmitteln wie Salz, Zucker, Honig und andere Süßungsmittel – das gilt vor allem auch bei Getränken. Säuglingen und Kleinkindern sollten auch keine ganzen oder grob gehackten Nüsse und Erdnüsse essen: Diese können eingeatmet werden und in die Lunge geraten. Fein gerieben und vermischt mit Breien stellen sie kein Problem dar. Ebenfalls verzichten solltest Du auf fettreiche Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht – sie können am ehesten mit Schwermetallen belastet sein.

Gut eignen sich Fische wie Saibling, Lachs und Forelle. Empfohlen wird außerdem und generell frisches Obst und Gemüse, Getreideprodukte, mageres Fleisch und Fett in Form von Ölen. Zum Würzen eignen sich verschiedene Kräuter und Gewürze.

Und wie sieht es mit der Getränkeempfehlung aus?

Während des ausschließlichen Stillens sind keine zusätzlichen Getränke nötig. Wird mit der Beikost begonnen, nimmt das Baby Ballaststoffe auf, die nur dann die Verdauung fördern, wenn sie mit genug Flüssigkeit in den Darm gelangen. Somit sollten nun zusätzlich vom vierten bis zum sechsten Monat täglich etwa 250 Milliliter Wasser angeboten werden, ab dem sechsten Monat können es bis zu 500 Milliliter sein. Ab dem 10. Monat braucht ein Kind aber regelmäßig Flüssigkeit in Form von Getränken, idealerweise Wasser. Weiters können für Säuglinge geeignete Mineralwässer und ungesüßte Tees gegeben werden. Nicht geeignete Getränke sind Limonaden, Baby- und Kindertees mit hohem Zuckeranteil, unverdünnte Obst- und Gemüsesäfte und Getränke, denen Zucker, Honig, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe oder Dicksäfte zugesetzt sind.

Die Zwillinge haben sehr lange nur sehr wenig Wasser getrunken. Da ich aber weiterhin sehr regelmäßig gestillt habe, habe ich mir diesbezüglich keine Sorgen gemacht. Zusätzlich habe ich die Breie mit etwas mehr Flüssigkeit zubereitet. Zuckerhaltige Getränke sehe ich nicht als geeignete Alternative, auch wenn das Baby diese wahrscheinlich schneller akzeptiert. 

Nährstoffbedarf von Säuglingen im Beikostalter – ein Überblick, wenn Du Dich für die Details interessierst:

Um eine gesunde Entwicklung und das Wachstum des Kindes zu gewährleisten, muss eine ausreichende Versorgung mit diversen Nährstoffen gewährleistet werden. Die wichtigsten möchte ich kurz erläutern:

Kalzium, Eisen und Zink

Kalzium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen verantwortlich. Weiters spielt es eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, bei der Stabilisierung der Zellwände und bei der neuromuskulären Erregbarkeit. Kalzium reguliert außerdem die Hormonausschüttung und die Enzymaktivitäten. Aufgrund des Knochenwachstums haben Säuglinge einen erhöhten Bedarf. Wird Kalzium mit Vitamin D kombiniert, wird die Kalziumaufnahme entscheidend verbessert und zugleich die Kalziumausscheidung verringert. Gute Kalziumlieferanten sind neben Milch- und Milchprodukten, grünes Gemüse, Nüsse, Samen – auch in Form von Mus – etc. Zu berücksichtigen ist, dass zwar durch tierische Produkte mehr Kalzium aufgenommen wird, durch das tierische Protein aber auch deutlich mehr Kalzium wieder ausgeschieden wird. Auf der anderen Seite kann die Kalziumaufnahme durch Vitamin D, Vitamin A, Vitamin C, Eisen, Phosphat und Magnesium verbessert werden.

Eisen übernimmt eine wichtige Funktion beim Sauerstofftransport. Außerdem ist es an der Energiegewinnung bei der Atmungskette, an der Zellbildung und an der Synthese verschiedener Transmitter und Hormone beteiligt. Gute Eisenlieferanten sind neben Fleisch auch Getreideprodukte wie Amaranth, Trockenfrüchte und Hülsenfrüchte. Durch die Kombination mit Vitamin C kann die Eisenaufnahme optimiert werden.

Zink ist besonders wichtig während der Wachstumsperiode, also im Kindes- und Jugendalter. Zinkmangel kann zu Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen führen. Zink wird für die Zellteilung benötigt. Damit ist es auch ein bedeutendes Spurenelement für die Haut und das Bindegewebe und für die Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen unabdingbar. Auch die Abwehrzellen des Körpers benötigen Zink; eine genügend hohe Zinkaufnahme stärkt die Abwehrkräfte. Es besitzt außerdem eine antivirale Wirkung und verbessert gleichzeitig die Schleimhautstruktur, sodass das Anheften und Eindringen von Viren erschwert wird. Daher rührt auch seine Fähigkeit, die Dauer von Erkältungen zu verkürzen. Zink ist reichlich in Vollkornprodukten (wie Weizenkeime, Vollkornbrot, Haferflocken, Reis), Bierhefe, Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen,
Linsen und Mais sowie getrocknete Feigen enthalten. Eiweiß und Vitamin C verbessern die Zink-Aufnahme im Körper.

Vitamine (B-Vitamine, Vitamin A, Vitamin D)

Vitamine sind essentielle Nährstoffe, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen. Ausnahme ist das Vitamin D, dieses kann auch vom Körper selbst gebildet werden (regelmäßig an die frische Luft gehen!). Vitamine erfüllen eine Vielzahl an Funktionen und sind unter anderem an der Regulation und Steuerung des Stoffwechsels beteiligt.

Vitamin B1
Vitamin B1 wird hauptsächlich benötigt, um Kohlenhydrate abzubauen und zu speichern. Zudem unterstützt Vitamin B1 den Stoffwechsel des zentralen und peripheren Nervensystems. Ein Mangel kann sich durch abnehmende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bemerkbar machen und den Kohlenhydratstoffwechsel stören. Enthalten ist Vitamin B1 in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln.

Vitamin B2
Vitamin B2 nimmt als Bestandteil von Enzymen unter anderem am Energiestoffwechsel und am Fettsäurestoffwechsel teil. Eine Unterversorgung kann unter Umständen zu Wachstumsstörungen oder Stoffwechselstörungen führen. Gute Vitamin B2 Lieferanten sind einige Gemüsesorten und Vollkornprodukte.

Vitamin B12
Dieses Vitamin kommt hauptsächlich in tierischen Produkten vor und nur in sehr wenigen pflanzlichen Lebensmitteln. Es nimmt als Koenzym an verschiedenen Stoffwechselvorgängen teil. Vitamin B12 ist an der DANN-Synthese und an der Aktivierung von Folsäure beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu einer Blutarmut und zu neurologischen Störungen führen.

Und nun zu Vitamin A und D

Vitamin A
Vitamin A ist ebenfalls hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln zu finden. Der Körper kann Vitamin A auch aus Vorstufen, den Carotinoiden, selbst synthetisieren. Das bekannteste und am häufigsten vorkommende Carotinoid ist das Beta-Karotin, welches auch als Provitamin A bezeichnet wird. Zu den Funktionen von Vitamin A gehören Zell- und Gewebewachstum sowie die Stärkung des Immunsystems. Zudem ist es essentiell für die Sehfähigkeit. Große Mengen an Beta-Karotin sind in intensiv gefärbtem Grüngemüse wie Spinat, Brokkoli oder Grünkohl enthalten.

Vitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das sich wie ein Hormon verhält, indem es den Knochenaufbau und die Resorption von Kalzium und Phosphor im Darm steuert. Es wirkt bei der Kontrolle des Transportes von Kalzium zwischen Knochen und Blut mit. Wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen, dazu gehören insbesondere Fettfische und in deutlich geringerem Maße Leber, Eigelb und einige Speisepilze. Der Mensch kann jedoch in der Haut mit Hilfe von Sonnenlicht den überwiegenden Teil an Vitamin D selbst bilden.

Durch eine entsprechende Lagerung (licht- und sauerstoffgeschützt) und schonende Zubereitung (dämpfen, dünsten, garen) von möglichst frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln kann der Verlust der Vitamine eingeschränkt werden.

Kohlenhydrate, Fett, Proteine

Der Körper benötigt zur Aufrechterhaltung aller Funktionen Energie. Die sogenannten Hauptnährstoffe – Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß – liefern diese Energie. Sie werden im Verdauungstrakt aufgespalten, über das Blut zu den Körperzellen transportiert und dort verbraucht.

Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind ein guter Energielieferant. Sie sind somit wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Körpers zu erhalten. Ballaststoffe zählen ebenfalls zu den Kohlenhydraten und unterstützen die Verdauungsarbeit. Kohlenhydrate müssen regelmäßig
zugeführt werden, da sie vom Körper nicht gespeichert werden können. Gute Lieferanten von komplexen Kohlenhydraten sind Vollkornprodukte, Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte.

Fett
Fette zählen ebenfalls zu den wichtigen Energielieferanten und stellt eine sehr gute Energiequelle in der Kinderernährung dar. Nahrungsfett enthält als wichtigste Komponente Fettsäuren – diese können gesättigt, einfach ungesättigt oder mehrfach
ungesättigt sein. Ein wichtiger Bestandteil der Fettzufuhr sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure und Alpha-Linolsäure, die essenziell sind und mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Fette sollten hauptsächlich in Form von pflanzlichen Fetten bzw. Ölen aufgenommen werden. Grund ist deren günstige Fettsäurezusammensetzung: Sie sind meist reich an ungesättigten Fettsäuren. Besonders empfehlenswert sind etwa Raps- und Olivenöl sowie Walnuss- und Leinöl. Auch Avocados, Nüsse und Samen sind gesunde Fettquellen.

Proteine
Proteine bestehen aus Aminosäuren. In einem Protein sind bis zu zwanzig verschiedene Aminosäuren enthalten, von denen acht essentiell sind und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die Hauptaufgabe der Proteine ist der Aufbau und die Erneuerung körpereigener Zellen, Hormone und Antikörper. Gute Proteinquellen sind neben Fleisch und Fisch vor allem Hülsenfrüchte, Getreide und Getreideprodukte, Nüsse und Samen.

So – das waren viele Informationen und ich finde, für heute ist das genug. Ich habe noch einige einfache Beikost-Rezepte – diese folgen aber in einem anderen Artikel…

 

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Kinder & Süßigkeiten – wie oft & wie viel?

Wie ich mit Süßigkeiten umgehe

Wenn man Kinder hat, dann kommt man am Thema Süßigkeiten nicht vorbei, das ist einfach so. Ich habe lange überlegt, was ich über Schokolade & Co schreiben soll bzw. wie ich diesen Beitrag gestalten könnte. Ich habe mich dazu entschieden, ganz einfach meine ganz persönliche Sicht und meine Erfahrungen dieses Thema betreffend zu schildern und von meinem Umgang mit meinen Kindern & Süßigkeiten zu erzählen.

Ich habe mich in meiner Ausbildung zur Ernährungstrainerin sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was gut & gesund für unseren Körper ist und was nicht. Diese Frage lässt sich nicht immer ganz eindeutig beantworten, da jeder Körper anders funktioniert und auch unterschiedlich auf die verschiedenen Lebensmittel reagiert. Aber bei weißem Haushaltszucker ist es eindeutig, dieser ist definitiv ungesund – und zwar für jeden von uns. Somit war es mir bei meinen Kindern von Anfang an sehr wichtig, sie möglichst lange von weißem Zucker fernzuhalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies im 1. Lebensjahr der Kinder überhaupt kein Problem war.

Mein Tipp: Zutatenliste immer genau lesen!

Wenn die Kinder dann beginnen, mit den Erwachsenen am Tisch mit zu essen – was ungefähr ab dem 1. Lebensalter der Fall ist – wird es schon schwieriger. Denn auch Brot und Wurst enthalten teilweise Zucker. Generell wird Zucker unter verschiedenen Namen in unseren Lebensmitteln „versteckt“ – somit habe ich beim Einkaufen immer fleißig die Zutatenlisten gelesen und dann entschieden, ob ich meinem Kind dieses Lebensmittel geben möchte oder doch lieber nicht.

Aktiv alternative Köstlichkeiten anbieten funktioniert

Wenn wir bei Freunden eingeladen waren oder selbst Gäste hatten, habe ich meiner ersten Tochter – mittlerweile 5 Jahre alt – immer eine Alternative zu Kuchen & Co angeboten, die sie auch akzeptiert hat. Entweder hat sie Obst gegessen, Nüsse & Trockenfrüchte oder ein paar Reiswaffeln, Hirsebällchen etc. Zu Weihnachten habe ich extra Vollkornkekse ohne Zucker für sie gebacken und dann auf den Teller mit den klassischen Weihnachtskeksen gelegt. Wenn sie welche haben wollte, habe ich sie nicht aussuchen lassen sondern ihr nur die Vollkornkekse gegeben. Kein Problem für sie.

Mit 17 Monaten hat sie in der Kinderkrippe begonnen und zum ersten Mal Topfengolatschen, Milchbrötchen, Fruchtzwerge und Schokoladenpudding bekommen. Darüber war ich anfangs sehr verärgert, da ich davon ausgegangen bin, dass in der Krippe gesundes Essen angeboten wird. Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte. Trotzdem blieb ich dabei, meinem Kind zu Hause nie aktiv Süßigkeiten anzubieten – so etwas wie eine Naschlade für die Zwerge gibt es bis heute nicht bei uns.

Auch unterwegs muss es nicht das „Kipferl“ sein

Wenn ich unterwegs etwas gekauft habe, war das meistens ein Stück Obst oder ein Vollkornweckerl beim Bäcker. Funktioniert super, wenn es die Kleinen nicht anders kennen. Als Getränk bot ich immer nur Wasser an und so ist es jetzt noch – meine Große kostet zwar hin und wieder einen Fruchtsaft oder Sirup (wenn wir auf Besuch sind) ist jedoch überhaupt kein Saft-Fan und die meisten schmecken ihr einfach nicht.

Keine strengen Verbote

Ich halte nichts davon, meinen Kindern Süßigkeiten zu verbieten, wenn alle rund herum naschen – zum Beispiel auf einer Geburtstagsparty. Ab einem gewissen Alter ist das einfach nicht mehr möglich. Trotzdem achte ich auf ein gesundes Maß und bleibe was das betrifft auch sehr konsequent – meine Große ist ein gutes Beispiel dafür, dass das sehr gut funktionieren kann.

Meine Tochter kann so richtig genießen – ich finde das wunderbar!

Wenn meine Tochter Süßigkeiten geschenkt bekommt, dann isst sie auch nie alle auf einmal auf, sondern verteilt sie über mehrere Tage. Manchmal vergisst sie jedoch darauf und es kommt ihr erst zwei, drei Tage später wieder in den Sinn, dass da ja noch irgendwo Naschis herumliegen. Und wenn sie dann ihren Schokoladenkeks isst, dann genießt sie ihn wirklich. Sie beißt ganz kleine Stücke runter, ganz langsam, sie lässt sich gerne Zeit. In der Zwischenzeit schmilzt meist die Schokolade unter ihren warmen Fingern, das ist ihr jedoch egal. Für sie sind Süßigkeiten einfach etwas besonderes, nichts Alltägliches – und genau so soll es sein.

Und wenn die große Schwester nascht?

Wenn die Zwillinge mitbekommen, dass die große Schwester von ihren Süßigkeiten nascht, wollen sie natürlich auch kosten. Eh klar. Aber entweder biete ich ihnen eine Alternative an, was meistens super funktioniert, oder ich lenke sie ab und erkläre ihnen, dass das Gummibärli der großen Schwester gehört und aus. Stimmt ja auch. Größere Probleme gab es diesbezüglich bis jetzt noch nicht. Die Zwillinge sind jetzt zwei Jahre alt – ich weiß, dass nicht alle Kinder gleich „funktionieren“ – deshalb bin ich schon gespannt, wie sich das Thema Süßigkeiten bei den zwei Mädels entwickelt.

Ich denke, dass es generell nicht notwendig ist, meinen Kindern aktiv Süßigkeiten anzubieten. Wenn die Kleinen Hunger haben, mache ich eine Jause. Wenn es um eine Zwischenmahlzeit geht, biete ich etwas Obst – welches ja auch Zucker enthält – und Beeren, verschieden Nüsse, Trockenfrüchte oder jetzt im Herbst auch Maroni an.

Als Belohnung sollen Süßigkeiten auch nicht verwendet werden – ich lese lieber abends ein zweites Buch vor, lass die Kinder noch zehn Minuten länger spielen, bevor sie ins Bett müssen oder nehme mir extra viel Zeit zum Kuscheln & Knutschen.

Ein Mittelweg kann funktionieren

Ich verbanne den Zucker nicht komplett aus unserer Ernährung, aber ich behalte ihn im Auge – und anstatt irgendwelche Schokoladenriegel oder Gummibärli zu kaufen, backe ich lieber ein paar Apfel-Zimt-Muffins mit Vollkornmehl und weniger Zucker – da weiß ich was drinnen ist und den Kindern schmeckt es genau so gut! 🙂 Das Rezept dazu findest Du auf meinem Blog!

Alles Gute und bleib gesund!

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Einfach Kochen, entspannt genießen

Kinder & entspannt genießen?

Ja, ich weiß, mit Kindern ist das für viele eine tägliche Herausforderung. Oft ist es so, dass der Nachwuchs eine Abneigung gegen alle Lebensmittel hat bzw. im Laufe der Zeit entwickelt, die wir für gesund befinden. Oder heute essen sie das Karottengemüse anstandslos, drei Tage später wird es komplett verweigert. Und wehe der Reis und die Erbsen vermischen sich, dann landet der Teller auf dem Boden. Vielleicht hast Du auch das Butterbrot falsch durchgeschnitten und musst Dich jetzt mit dem Tobsuchtsanfall Deines Kindes auseinandersetzen. Also von Entspannung bin ich da in der Regel meilenweit entfernt.

Kochen für Kinder – abwechslungsreich aber nicht kompliziert

Gewisse Verhaltensweisen und Entwicklungsphasen unserer Kinder sowie Vorlieben und Abneigungen bestimmten Lebensmitteln gegenüber können wir kaum bis gar nicht beeinflussen. Wir können unseren Kindern keinen Vorwurf machen – die Vorliebe für süße Speisen ist genetisch bedingt. Im Laufe der Evolution haben wir gelernt, dass wir diesen Nährstoff zur Energiegewinnung brauchen und dass süße Lebensmittel harmlos und nicht giftig sind. So viel dazu.

Aber vieles liegt auch in meiner Hand und ich entscheide, was wichtig ist und wo ich auch mal ein Auge zudrücken kann. Ich versuche, wann immer es möglich ist, meinen Alltag möglichst stressfrei und unkompliziert zu gestalten. Auf die Qualität eines guten Essens möchte ich jedoch nicht verzichten. Aber ich halte die Gerichte einfach, koche vor und friere ein – und wenn es dann doch „nur“ eine Brotjause am Abend gibt, werte ich diese mit Lebensmitteln wie Avocados, frischem Gemüse oder einem Teller Suppe auf.

Wichtige Nährstoffe für das Wachstum

Kinder sind im Wachstum – wir möchten alle, dass sie sich gut entwickeln und gesund bleiben. Dabei sind gewisse Nährstoffe besonders wichtig. Für den Aufbau von Knochen und Muskeln benötigen Kinder zum Beispiel viel Kalzium, Vitamin D und Eiweiß. Da Vitamin D für die Aufnahme von Kalzium notwendig ist, kann nur das Zusammenwirken beider für die optimale Knochenfestigkeit sorgen. Das Eiweiß als „Hauptbaustoff“ unseres Körpers wird neben dem Zell- und Muskelaufbau auch für Stoffwechselvorgänge und das Immunsystem benötigt. Für die Blutbildung wird Eisen gebraucht.

Vegetarische Kalziumquellen gibt es auch!

Gute Kalziumquellen sind neben Milch und Milchprodukten auch Gemüse wie Grünkohl, Lauch, Pak Choi, Brokkoli, Bohnen, Orange, Feige, Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse und Samen. Vitamin D ist enthalten in Leber, Fisch, Eier, Pilze – Dinge, die bei kleinen Kindern nicht unbedingt zu den Lieblingsspeisen gehören. Deshalb wird auch so oft empfohlen, durch viel Bewegung im freien die körpereigene Vitamin D-Bildung zu fördern bzw. im Winter eventuell zu supplementieren.

Eiweiß (Baustoff) wird für den Aufbau und Erhalt von körpereigenem Eiweiß benötigt, z.B. für die Bildung neuer Zellen. Eiweiß liefert das Baumaterial für Haare, Nägel, Muskeln und Organe. Aber auch Enzyme und Hormone bestehen aus Eiweiß und die körpereigene Abwehr kann nur gewährleistet werden, wenn der Körper mit ausreichend Eiweiß versorgt wird. Gerade bei Kindern sollte auf eine eiweißreiche Ernährung Wert gelegt werden, da sich Muskeln und Knochen im Wachstum befinden und somit eine große Menge an Eiweiß verbrauchen. Gute Eiweißlieferanten sind neben Fleisch, Fisch und Milchprodukten auch Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Getreide (Quinoa und Amaranth), Kartoffeln sowie Nüsse und Samen. Da ich tierischen Lebensmitteln eher sparsam verwende, geben ich Hülsenfrüchten und Getreide den Vorzug, was die Deckung des Eiweißbedarfes betrifft. Rote und gelbe Linsen lassen sich zum Beispiel sehr gut unter Suppen und Saucen mischen.

Mit Getreide und grünem Gemüse sowie Fleisch wird auch der Eisenbedarf des Kindes gedeckt. Haferflocken, Hirse, Reis, Erbsen, Linsen, Kohlgemüse, Feldsalat, Zucchini, Sesam, Vollkorn, Petersiel, Schnittlauch, Kresse, Rindfleisch und Hühnchen sind tolle Eisenquellen.

Kleine Mahlzeiten – 5x am Tag

Was viele auch nicht wissen: Da das Verdauungssystem erst mit Ende des Schulalters fertig entwickelt ist und Kinder Nährstoffe noch nicht so gut speichern können, müssen sie öfter essen als Erwachsene. Ideal sind 5 kleine Mahlzeiten pro Tag, die an die Tagesleistungskurve angepasst werden sollten. Um eine gute Verdauung zu sichern, empfiehlt es sich, ballaststoffreiche Lebensmittel anzubieten. Ballaststoffe findet man in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, getrocknetem Obst, Kohl, Kraut, Zwiebeln und Kartoffeln. Wichtig ist auch die Versorgung des Kindes mit guten Kohlenhydraten (ca. 55 – 60 % der täglichen Energiezufuhr). Wie viel Energie ein Kind benötigt, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Bewegungsdrang ab. Weiters dienen Kohlenhydrate auch dem Aufbau von Knochen, Knorpeln und Nervenfasern.

„Gute“ und „schlechte“ Kohlenhydrate

Man unterscheidet zwischen einfachen, „schlechten“ und mehrfachen, „guten“ Kohlenhydraten. Gute Kohlenhydrate sind in Obst und Gemüse und in Vollkorngetreideprodukten, die zusätzlich Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefern, enthalten. In Nahrungsmitteln wie Semmeln, Gebäck und Pizza (Weißmehl) und in vielen Süßigkeiten finden sich leider schlechte Kohlenhydrate. Da diese leicht zu Übergewicht und durch die starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu Bluthochdruck, Herz-, Kreislauferkrankungen und Diabetes führen können, sollten diese weitgehend vermieden und nur selten verwendet werden.

Gesunde Fette sind wichtig

Außerdem müssen dem Körper Vitamine und Mineralstoffe sowie Fette zugeführt werden. Fett zählt neben den Kohlenhydraten und Proteinen zu den Hauptnährstoffen und –energielieferanten (etwa 30 % der täglichen Zufuhr). Man unterscheidet zwischen gesättigten, vorwiegend als Speicherfett verwendeten Fettsäuren und ungesättigten Fettsäuren, die als Baufett dienen. Da letztere vom Körper nicht selber hergestellt werden können, sie aber für die Hülle der Körperzellen und die Gehirnentwicklung gebraucht werden, müssen lebensnotwendige Fette über die Nahrung aufgenommen werden. Essentielle Fettsäuren findet man in kaltgepressten nativen Pflanzenölen, in Nüssen und Leinsamen und die Omega-3-Fettsäuren verstärkt in Lachs, Makrele und Hering. Um sicherzugehen, dass nicht zu viel Fett verwendet wird, misst man am besten mit einem Teelöffel ab; dabei gilt: 1 Löffel = ca. 5 Gramm. Kindergartenkinder bekommen bis 25 g/Tag, Schulkinder ab 30 g und mehr.

Vitamine und Mineralstoffe

Für die Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen sind Vitamine notwendig. Sie spielen etwa beim Aufbau von Gewebe, bei der Stärkung des Immunsystems und dem einwandfreien Funktionieren der Sinne eine wichtige Rolle. Mineralstoffe übernehmen andere bedeutende Aufgaben im menschlichen Körper und dienen etwa der Stabilität der Zähne oder der Insulinfunktion. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind vor allem in Obst und Gemüse (etwa Vitamin A und C), Vollkorn- und Milchprodukten (unter anderem Folsäure und Magnesium) und in Fleisch (etwa Eisen, B1 und B2) enthalten.

Und warum schreibe ich jetzt so ausführlich darüber? Weil ich einfach noch einmal verdeutlichen möchte, welche Aufgabe die Nahrung im Körper hat und das es sich lohnt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Mich bewegt es dazu – auch wenn ich manchmal überhaupt keine Lust habe – mich trotzdem an den Herd zu stellen und für meine Kinder zu kochen, weil ich ihnen dadurch auf jeden Fall und immer etwas GUTES tue.

Es gibt auch einfache Kindergerichte…

Einige meiner Rezepte für Kinder bzw. für die ganze Familie kannst Du auf meinem Blog finden – viel Spaß beim schmökern und ausprobieren.