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Bestes warmes Frühstück: Apfel-Couscous

Couscous – wenn es schnell gehen muss…

Couscous ist ganz wunderbar, wenn es einmal sehr schnell gehen muss. Ob süß oder pikant, er eignet sich für viele verschiedene Speisen und ganze besonders für ein warmes Frühstück. Und er ist nicht nur für die Kinder geeignet, sondern auch für’s einfache Mittagessen im Büro, als Couscous-Salat zum Beispiel.

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr einfach: heißes Wasser drüber und Couscous quellen lassen – fertig! Er passt auch sehr gut als Beilage zu einem Gemüse- oder Kichererbsencurry. Es muss ja nicht immer Reis sein…

Ich verwende in meiner Küche einen Weizen Couscous, weil ich diesen überall bekomme. Es gibt aber auch andere Sorten – Dinkel zum Beispiel oder Couscous aus Vollkorngrieß – diese sind aber nicht überall erhältlich. Im Reformhaus gibt es meist mehrere Sorten – einfach einmal ausprobieren, würde ich sagen.

Äpfel sind süß genug!

Ein Apfel-Couscous eignet sich besonders als warmes Frühstück für die Kinder und sorgt für Abwechslung. Wenn ich Birnen zu Hause habe, werden diese auch noch untergemischt. Auch grob gehackte Nüsse ergänzen das Gericht wunderbar.

Und wie auch bei meinem Porridge verzichte ich bei diesem Gericht ebenfalls auf Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder anderes, da es meinen Kindern auch so schmeckt. Ich achte jedoch darauf, immer eine süße Apfelsorte zu kaufen, damit die Speisen trotzdem süß schmecken.

Meiner Großen hat der Couscous von Anfang an geschmeckt – ihr habe ich oft Erbsen dazu gemacht, wenn die Zeit knapp war. Die Zwillinge haben ihn anfangs verweigert, aber ich habe ihn trotzdem immer wieder mal gemacht und angeboten, und zwar in unterschiedlichen Variationen – und jetzt klappt es auch bei den zwei Mädels – freut mich!

Und nun zum super-schnellen Rezept für 2 kleine Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125ml Reismilch
  • 125ml Wasser
  • 100g Couscous
  • 1 großer Apfel
  • etwas Zimt
  • ein paar Rosinen

[/ingredients]

Reismilch und Wasser aufkochen und über den Couscous gießen, ca. 5-10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden, Zimt dazugeben und in wenig Wasser einige Minuten dünsten. Unter den fertigen Couscous mischen und mit Rosinen servieren.

Ich hatte noch Pinienkerne daheim und habe diese kurz ohne Fett angeröstet und über den Apfel-Couscous gegeben. Die passen sehr gut dazu und geben dem Gericht nochmal extra Geschmack.

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Rezepte Frühstück Vegan Vegetarisch

Dinkelbrot selbst gemacht!

Dinkelbrot – simpel und mit wenig Zutaten

Ein Dinkelbrot selber zu backen ist gar nicht so schwer und auch nicht aufwändig. Es benötigt nur etwas Zeit, weil der Hefeteig mindestens eine Stunde „gehen“ muss. Die Zutaten können nach Lust & Laune beziehungsweise Geschmack variiert werden. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte, ich verwende ein einfaches, welches mit wenig Zutaten auskommt. Die Kinder lieben dieses Dinkelbrot. Ich backe immer zwei Brote (in Kastenformen), schneide das Brot dann in Scheiben und friere es ein. In der Früh muss es nur ein paar Minuten in den Toaster und kommt warm und knusprig auf den Frühstückstisch.

Ich backe Brot gerne selbst, da die Brote und Brötchen im Supermarkt ziemlich teuer sind und in der Regel sehr viele zusätzliche Zutaten enthalten, die meiner Meinung nach nicht in ein Brot gehören, wie zum Beispiel Zucker und weitere Formen davon. Wie bei allen Speisen, die selbst zubereitet werden, weiß ich einfach ganz genau, welche Zutaten verwendet werden und kann selbst entscheiden, was in meinem Brot enthalten sein soll und was nicht. Der Grund ist für mich ganz einfach – ich will meiner Familie und mir etwas Gutes tun. Alles, was wir konsumieren, hat Auswirkungen auf unseren Körper, und ich möchte, dass diese Auswirkungen gut und gesund sind.

Rezept für 2 Kastenformen Dinkelbrot:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 750 Gramm Dinkelmehl (weiß oder Vollkorn oder gemischt)
  • 1 Würfel frische Hefe (funktioniert aber auch sehr gut mit Trockenhefe)
  • 2 Teelöffel Salz
  • 250 Gramm Wasser
  • 200 Gramm Pflanzenmilch
  • 50 Gramm neutrales Öl
  • Gewürze, Samen und Kerne nach persönlichem Geschmack

[/ingredients]

Warmes Wasser und Pflanzenmilch mischen und die Hefe zugeben. Verrühren und einige Minuten warten, dann die restlichen Zutaten unterrühren und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig anschließend teilen und zwei Laibe formen, in gebutterte Kastenformen geben und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen. Wenn Du Trockenhefe verwendest, dann noch länger gehen lassen – bis sich das Volumen verdoppelt hat. Anschließend mit einem Messer die Brote schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen (Heißluft, 220 Grad) 30 Minuten backen. Eventuell mit Backpapier abdecken, wenn Du es nicht so dunkel möchtest.

Die Dinkelbrote auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und dann portionsweise einfrieren oder frisch genießen.
Viel Freude beim Backen & Genießen!
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Allgemein Frühstück Rezepte Vegetarisch

Joghurt-Brötchen

Joghurt-Brötchen – heute selbst gemacht

Beim Brot sind die Zwillinge ja recht wählerisch. Brötchen mögen sie generell lieber, solange die Rinde nicht zu hart ist. Aber wenn ich im Supermarkt Brötchen kaufen will, finde ich keine, die ohne Zucker oder einer elend langen Zutatenliste auskommen. Deshalb habe ich beschlossen, selbst welche zu backen. Am Wochenende, da ist genug Zeit, um den Teig auch in Ruhe gehen zu lassen.

Für dieses Joghurt-Brötchen Rezept habe ich mich entschieden, da die Zutatenliste recht kurz ist und ich zufällig alles im Haus hatte. Die Zubereitung selbst ist weder aufwändig noch kompliziert, durch das Gehen lassen des Teiges muss nur etwas mehr Zeit eingeplant werden.

Kerne & Samen

Für den Geschmack und zum aufwerten der Joghurt-Brötchen (was den Nährwert betrifft) verwende ich verschieden Kerne & Samen – dieses Mal habe ich mich für Sesam und Chiasamen entschieden. Diese lassen sich natürlich nach eigenem Geschmack durch beliebig andere Kerne und Samen austauschen.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Dinkelmehl
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 260ml Milch/Getreidemilch
  • 200g Naturjoghurt
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Salz, Nüsse, Samen

[/ingredients]

Die Mehle mit der Trockenhefe dem Salz und den Samen mischen, Milch und Naturjoghurt untermischen. Zu einem geschmeidigen Teig kneten (so lange wie möglich) und anschließend zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (mind. 1 Stunde).

Anschließend aus dem Teig eine große Rolle formen und einzelne Portionen abschneiden, runde Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. eine halbe Stunde gehen lassen (ich mache das im Backofen mit eingeschaltetem Licht).

Backofen auf 240° vorheizen, in der Zwischenzeit die Joghurt-Brötchen mit Milch bestreichen und mit verschiedenen Samen bestreuen. Im Backofen ca. 15-20 Minuten backen, zwischendurch immer wieder einmal kontrollieren, damit sie nicht zu dunkel werden. Jeder Ofen ist anders, deshalb ist es ratsam, die Brötchen im Auge zu behalten.

Nicht nur ich, sondern auch die Kids waren ganz begeistert von diesen feinen Joghurt-Brötchen!! 🙂

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Hauptspeisen Vegetarisch

Kartoffelsalat – eine Variation

Kartoffelsalat mal anders!

Heute gibt es kein „neues“ Rezept – sondern nur eine Rezeptvariation: Kartoffelsalat. Als Beilage oder wie heute bei uns, als Hauptspeise 😉

Die Zwillinge stehen unglaublich auf Kartoffelsalat. Sogar mit Zwiebeln essen sie ihn. Er passt wunderbar zu Fisch oder faschierten Laibchen. Oder zu einem klassischen Schnitzel. Und im Sommer zu einer Grillerei. Er kann außerdem durch diverse, feine und gesunde Zutaten ergänzt werden – es gibt viele Variationen, je nach Lust und Laune beziehungsweise persönlichem Geschmack.

Kartoffeln machen satt und enthalten hochwertiges Eiweiß. Bei uns stehen Kartoffelgerichte regelmäßig auf dem Tisch, meistens mit ein paar Spritzern Leinöl. Dieses passt geschmacklich sehr gut zu Kartoffeln und enthält außerdem sehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Heute gab es bei uns zu Hause folgende Variante:

  • Salatkartoffeln (gewürfelt)
  • rote, gelbe und orangene Paprika
  • Salatgurke
  • Radieschen
  • Schafskäse
  • geröstete Pinienkerne
  • Kresse
  • Dressing aus Olivenöl, etwas Leinöl, weißem Balsamicoessig, Kräutersalz

Zusätzlich kannst Du den Kartoffelsalat durch Cocktailtomaten ergänzen, statt Schafskäse eignet sich auch Gouda sehr gut (schon probiert ;-)), Pinienkerne können durch anderen geröstete Kerne, Nüsse oder Samen ausgetauscht werden und auch bei der Auswahl der Kräuter kannst Du Dich von Deinem persönlichen Geschmack leiten lassen.

Ich persönlich mag keine rohen Zwiebeln und lasse diese weg. Wenn Du welche verwendest, empfehle ich Dir, die Zwiebeln in etwas Olivenöl anzuschwitzen und einige Minuten in Gemüsebrühe zu dünsten, dann sind sie nicht so scharf und besser verdaulich. Als Alternative kannst Du auch  Schnittlauch verwenden – das mache ich oft – um dem Kartoffelsalat noch etwas mehr Pepp zu geben.

Dieser „Salat“ ist perfekt im Sommer und ist aufgrund der Kartoffeln auch sättigend. Durch die Kombination mit verschiedenem Gemüse, Kräutern und Samen oder Nüssen bringe ich eine vollwertige Mahlzeit für die ganze Familie auf den Tisch. Ich persönlich benötige kein Fleisch dazu und bevorzuge es, so oft wie möglich vegetarisch zu essen.

Vielleicht ist das auch ein Rezept für Dich und Deine Familie? Mit welchen Zutaten würdest Du experimentieren? Schreib mir – ich freue mich auf Deine Ideen!

 

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Allgemein Frühstück Rezepte Vegetarisch

„Riebel“ – eine Spezialität aus Vorarlberg

Ein Rezept aus meiner Kindheit

Mit Riebel bin ich aufgewachsen. Ich finde die Beschreibung auf Wikipedia recht treffend, deshalb hier der Link dazu: Riebel. Meine Oma hat dieses  Gericht damals täglich für die ganze Familie gekocht und für mich war es selbstverständlich, den Tag mit einem warmen Frühstück zu starten. Noch heute weckt Riebel Kindheitserinnerungen in mir.

Die Zubereitung ist sehr einfach und die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Am Vorabend wird eine Art Grießbrei angerührt, dieser kann über Nacht im Kühlschrank quellen. Am nächsten Morgen gebe ich das Ganze in eine Pfanne, lass es immer wieder einige Minuten anbraten und rühre regelmäßig durch bzw. zerkleinere die Grießstücke, sodass das Ganze immer kleiner und feiner wird.

Anbei das Rezept für 4 große Portionen Riebel:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 4 Tassen Milch (ich verwende Getreidemilch)
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz
  • 2 Tassen Grieß
  • 1 Tasse Maisgrieß
  • etwas Butter

[/ingredients]

Die Milch mit dem Salz aufkochen, den Herd zurückschalten und den Grieß einrühren (am Besten am Vorabend vorbereiten).

Eine große Pfanne mit etwas Butter oder neutralem Pflanzenöl erhitzen und die Masse entweder komplett oder auch nur einen Teil davon in der Pfanne anbraten und zerteilen. Den Riebel alle 5 Minuten durchrühren – in Vorarlberg nennt man das „stören“.

Meine Oma hat den Riebel ca. 30 Minuten angebraten und „gestört“ – dann wird er feiner und eher trocken. Somit haben wir Kinder immer Milch dazubekommen, die Erwachsenen haben den Riebel mit einem großen Löffel in ihren Kaffee getunkt. 

Ich „störe“ den Riebel nur ca. 15 – 20 Minuten, dann ist er grober und nicht so trocken. Statt Milch gibt es dann ein Kompott oder Apfelmus dazu – für noch mehr Geschmack habe ich den Riebel noch mit gehackten und gerösteten Walnüssen verfeinert.

Natürlich kann diese Gericht auch als Zwischenmahlzeit oder am Abend genossen werden.

Welche Rezepte erinnern Dich an Deine Kindheit? Und essen Deine Kinder ein warmes Frühstück oder ein klassisches Frühstück mit Brot, Butter und Marmelade? Gibt es ein „Lieblingsfrühstück“?

 

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Vegetarisches Kartoffelgulasch – wärmend & sättigend

Ein schmackhafter Eintopf wenn es draußen kalt ist…

Ich finde, dieses Kartoffelgulasch-Rezept passt sehr gut in diese Jahreszeit. Generell finde ich, dass sich saftige Eintöpfe mit Kartoffeln, Gemüse und/oder Fleisch im Winter besonders gut als Hauptmahlzeit eignen. Ich persönlich mag Eintöpfe auch lieber als Suppen. Bei meinen Kindern ist es unterschiedlich – es kommt immer auf die Phase an, in der sie gerade stecken 😉

Lust auf etwas Neues?

Mein Große wollte das Kartoffelgulasch nicht einmal kosten, die Zwillinge zeigten sich auch nicht sonderlich begeistert. Ich habe es am nächsten Tag einfach nochmal versucht und da hat es schon besser funktioniert. Zumindest bei den Zwillingen. Da sie im Moment krank sind, essen sie generell nicht sehr viel und sind Neuem gegenüber wahrscheinlich auch nicht so offen wie sonst…

Mir ist es trotzdem wichtig, unbekannte Gerichte immer wieder anzubieten – Kartoffelgulasch lässt sich ja auch super einfrieren, somit ist es nicht so tragisch, wenn viel davon übrig bleibt.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie dieses Rezept bei Deiner Familie ankommt, kannst Du ja auch nur die halbe Menge zubereiten.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1kg mehlige Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 2 gelbe Rüben
  • 1 rote Paprika
  • 1L Gemüsebrühe
  • 2 EL süsses Paprikapulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen), Koriander (gemahlen), Majoran

[/ingredients]

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebeln fein schneiden, den Knoblauch durch die Presse drücken. Die Paprika und Karotten waschen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Anschließend die Zwiebeln in Butter (alternativ in Olivenöl) anschwitzen. Paprika und Karotten hinzugeben und einige Minuten mitrösten, damit sich das Röstaroma entfalten kann. Den Knoblauch sowie die gewürfelten Kartoffeln mit in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen, bis alles mit Brühe bedeckt ist.

Mit Salz, Pfeffer, Kümmel, etwas Koriander, dem Paprikapulver und Majoran würzen, zum Schluss das Tomatenmark hinzufügen. Auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die Kartoffeln schön weich sind.

Einen großen Schöpflöffel vom Kartoffelgulasch in ein hohes Gefäß geben und pürieren, anschließend wieder zurück in den Topf geben – so wird die Sauce schön sämig, ohne dass Du mit Mehl binden musst.

Variationen möglich!

Für die Zwillinge und mich habe ich noch einen grünen Salat dazu gemacht. Natürlich kann das Gericht mit Frankfurter etc. ergänzt werden, ich bevorzuge jedoch die vegetarische Variante. Auch Gemüse und Gewürze können variieren – einfach experimentieren! Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

 

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Topfengnocchi

Heute mit einer grünen Gemüsesauce…

Kartoffelgnocchi sind ja recht aufwändig, deshalb bereite ich lieber diese Variante zu – statt Kartoffeln wird Topfen verwendet. Der Vorteil ist, dass die Zubereitung einfach nicht so lange dauert und die Gnocchi trotzdem sehr gut schmecken…

Dieses Rezept stammt aus einem Vollwertkochbuch, es wird ausschließlich Dinkelvollkornmehl verwendet. Ich persönlich verwende einen Teil Dinkelvollkornmehl und zwei Teile Dinkelmehl.

Meine Große liebt diese Topfengnocchi, die Zwillinge waren Anfangs etwas skeptisch – ich denke aufgrund der Konsistenz (wie bei Spätzle auch). Mittlerweile muss ich nur noch meine Jüngste überzeugen 😉

Und was gibt es dazu? Entweder nur etwas Olivenöl und frischen Parmesan, eine Sauce (Tomatensauce, grüne Gemüsesauce) oder klein geschnittenes Gemüse – die Zwillinge mögen auch Salat, das ist auch noch eine Möglichkeit.

Topfengnocchi-Rezept für ca. 3 Kinderportionen – für die ganze Familie die doppelte Menge verwenden:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 250g Topfen (oder Ricotta)
  • 125g Dinkelmehl
  • 40g weiche Butter
  • 1 Ei
  • Salz, Muskatnuss, Kräuter nach belieben

[/ingredients]

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten (ich verwende den Mixer mit den Teig-Quirlen) und etwas 20-30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Ich nutze diese Zeit, um die Sauce oder Beilage zuzubereiten. Sobald diese fertig ist, beginne ich mit den Gnocchi, somit ist der Teig manchmal nicht so lange im Kühlschrank, lässt sich aber trotzdem gut verarbeiten.

Aus dem Teig mit etwas Mehl lange und relativ dünne Rollen formen und kleine Stücke abschneiden. Wenn es sehr schnell gehen muss, kann man vom Teig auch kleine Portionen abstechen (mit einem kleinen Löffel) – die Gnocchi schauen dann halt nicht so schön aus.

Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben, aufkochen, kurz ziehen lassen und mit der Schaumkelle herausnehmen und FERTIG!

Das Rezept für die grüne Gemüsesauce findest Du hier: Nudeln mit Broccoli-Frischkäse-Sauce – ich habe dieses Mal statt Broccoli jedoch Zucchini, etwas Fenchel und Mangold verwendet. So eine Gemüsesauce ist auch ideal, um kleine Gemüsemengen bzw. Reste zu verwerten.

Guten Appetit & viel Spaß beim Nachkochen – ich freue mich auf Dein Feedback!

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Vegetarisches Kürbis-Kurkuma-Risotto

Lust auf Risotto?

Dieses Risotto ist wirklich sehr gut gelungen! Das fand ICH zumindest. Meine Kinder waren da ganz anderer Meinung – sie haben dieses wirklich schmackhafte Menü komplett verweigert. Das Rezept möchte ich trotzdem mit Dir teilen – schmeckt es den Kindern nicht, schmeckt es zumindest der Mama. Und dem Papa. Wobei ich hoffe, dass Risotto nicht von allen Kindern abgelehnt wird – bei meinen Mädels liegt es auch (glaube ich zumindest) nicht unbedingt am Geschmack sondern eher an der Konsistenz dieses Gerichts.

Kürbis ist ein ganz feines Wintergemüse und zu dieser Jahreszeit sind die verschiedensten Sorten verfügbar. Für dieses Rezept habe ich Muskatkürbis verwendet – diesen kann ich sehr empfehlen, er schmeckt sehr mild und fein.

Kürbis kombiniere ich gerne mit Curry, in diesem Fall habe ich Kurkuma verwendet. Und Quendel. Dieser schmeckt ähnlich wie Thymian, ist aber ganz, ganz fein gemahlen und so kann ich ihn gut vor den Kindern verstecken. Hätte ich gewusst, dass die Kinder nichts von diesem feinen Risotto haben wollen, hätte ich mir Thymian aus meinem Garten geholt 😉 Und ich hätte einen Teil der Gemüsebrühe durch Weißwein ersetzt 😉 Na ja, beim nächsten Mal dann…

Kürbis-Kurkuma-Risotto für 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Kürbis
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 300g Risottoreis
  • 50g Parmesan
  • 1 Schuss Sahne (oder Kokosmilch)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Quendel (oder einige Zweige Thymian)
  • Salz, Pfeffer

[/ingredients]

Und los geht’s!

Den Kürbis schälen und grob raspeln, die Zwiebel schälen und fein schneiden.

Olivenöl (oder Butter) in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Kürbis und den Risottoreis hinzufügen und einige Minuten mit dünsten. Anschließend ca. die Hälfte der Gemüsebrühe dazu gießen und das Risotto 20-30 Minuten garen, in dieser Zeit nach und nach die restliche Brühe hinzugeben und immer wieder umrühren.

Kurkuma, Quendel (oder den fein gehackten Thymian), eventuell ein Schuss Sahne (oder Kokosmilch) sowie die Hälfte des Parmesans untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den restlichen Parmesan dazu reichen.

Ich finde, ein klassischer grüner Salat mit ein paar Cocktailtomaten passt sehr gut zu dem Risotto – guten Appetit!

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Hirsebällchen – mit Gemüse oder Salat

Ein sehr feines Kinderrezept!

Hirsebällchen sind bei meinen Kindern sehr beliebt – meine Große isst sie gerne mit Gemüse und Ketchup, die Zwillinge essen auch sehr gerne einen Salat dazu – aber nur eine der beiden mag Rote Rüben (wie auf dem Foto abgebildet). Für die andere Maus gibt es dann einfach einen grünen Salat, mit Mais und Tomaten zum Beispiel.

Ich muss zugeben, dieses Gericht gibt es bei uns nur hin und wieder, da die Zubereitung etwas aufwändiger ist. Am liebsten koche ich die Hirsebällchen am Wochenende, wenn es zeitlich etwas entspannter ist.

Hirsebällchen – ein Rezept von meiner Mama

Das Rezept habe ich ursprünglich von meiner Mama – sie hat die Hirsebällchen für meine Älteste gemacht, da waren die Zwillinge noch gar nicht auf der Welt. Und da sie zu den Hirsebällchen ein Ketchup angeboten hat, gehört dieses nun für meine Große zu diesem Gericht dazu. Keine Chance, ihr das wieder auszureden. Nun gut, dann soll es so sein – die Kinder bekommen Ketchup bei mir eh nur äußerst selten.

Hirse ist ein sehr wertvolles, reichhaltiges Getreide (sie enthält besonders viel pflanzliches Eisen) und durch Beilagen wie Gemüse und Salat kann das Gericht nochmals aufgewertet werden. Statt klassischer Brösel zum panieren könntest Du auch Sesam verwenden.

Die Menge reicht für ca. 4 – 6 Portionen – je nachdem, wie groß der Hunger ist:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 Tassen Wasser/Suppe
  • Olivenöl
  • evtl. 1 kleine Zwiebel
  • geriebener Bergkäse
  • Salz, Petersilie
  • 2 Eier
  • Brösel (zum Wenden)

[/ingredients]

Die Hirse waschen und in Wasser oder Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln, anschließend etwas auskühlen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten, unter die Hirse mischen. Den Bergkäse (Menge nach Belieben), etwas Salz und Petersilie (oder andere Kräuter) sowie die Eier hinzufügen und vermengen.

In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen, aus der Masse kleine Bällchen formen, in den Bröseln wenden, etwas flach drücken und in der Pfanne von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich persönlich lasse die Zwiebel weg, die Hirsebällchen schmecken trotzdem sehr lecker! 🙂