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Wir lieben Ofengemüse mit Couscous

Der Herbst kommt!

Genau deshalb werden heiße Ofengerichte für uns alle wieder interessant. Meine Älteste hat sich als Geburtstagsessen Ofengemüse mit Couscous gewünscht. Eine gute Wahl finde ich 🙂 Ich nehme Gemüse, welches meine Kinder gerne essen, schneide es in Scheiben, Würfel oder Streifen und ab auf das Backblech damit. 30 Minuten in den Ofen und fertig! Den Couscous übergieße ich nur mit heißem Wasser und lasse ihn 10 Minuten ziehen – das war’s.

Hier findest Du eine Auswahl an Ofengemüse, welches ich hauptsächlich verwende:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 2-3 große Kartoffeln
  • 2 große Karotten
  • 3-4 Scheiben vom Kürbis
  • 1 Fenchel
  • 2 kleine Zucchini
  • Kräutersalz
  • 1 Zwiebel & 1 Knoblauch
  • Olivenöl
  • Couscous (alternativ Reis, Quinoa, Bulgur etc.)

[/ingredients]

Die Kinder dürfen mitmachen!

Ein perfektes Rezept für Kinder zum Mithelfen: Gemüse waschen & schneiden funktioniert schon sehr gut, beim Schälen brauchen die zwei Kleinen noch Hilfe. Aber wenn sie es dann schaffen, sind sie sehr stolz auf sich und freuen sich unglaublich darüber! 🙂 Kinder lieben es, eigenständig Aufgaben zu übernehmen und die Küchengeräte selbständig zu benutzen. Mit dem Erfolgserlebnis bauen sie Selbstvertrauen und Sicherheit auf, und das einfach nur, indem sie Mama in der Küche helfen.

Gemüse, Gemüse, Gemüse…

Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Paprika und jetzt im Herbst Kürbis habe ich fast immer zu Hause. Ich persönlich liebe auch Süßkartoffeln, die passen ebenfalls sehr gut dazu. Pilze sind bei manchen auch sehr beliebt – bei meinen Kindern leider nicht. Es gibt jedoch so viele andere Gemüsesorten – ich bin mir sicher, dass auch Du passende Variationen für Dein Backblech findest 🙂

Ofengemüse mit exotischen Gewürzen

Das Ofengemüse kann auch durch diverse Gewürze aufgepeppt werden. Ich verwende gerne Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Paprika oder eine Prise Garam Masala.

Schafskäse passt auch dazu!

Bei den Zwillingen sehr beliebt ist auch der klassische Feta. Den zerteile ich mit der Hand und verteile ihn über dem Ofengemüse –  ich liebe diese Variante auch, weil sie einfach noch ein bisschen mehr Pepp hat 🙂

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Ein Experiment: Apfel-Rotkraut mit Kartoffellaibchen

Heute habe ich ein Experiment gewagt – ich habe ein Apfel-Rotkraut zubereitet. Meine Große hat das schon einmal gekostet und war nicht sonderlich begeistert. Für die Zwillinge habe ich es noch nie gemacht, deshalb wollte ich es jetzt, da dieses Gemüse Saison hat, einfach einmal ausprobieren.

Bei meiner Jüngsten (4 Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester ;-)) war ich mir fast sicher, dass sie das Rotkraut nicht mag, bei der Zweiten hatte ich jedoch noch Hoffnung. Denn – vor ein paar Wochen war meine Mutter aus Vorarlberg zu Besuch und hat einen Roten Beete Salat gemacht. Die Zwillinge haben diesen auch gekostet und die Ältere der Zwillinge war ganz begeistert – und ich sehr verwundert, aber erfreut. Und die Kleine, eh klar, hat ihn wieder ausgespuckt 😉

ABER: Apfel-Rotkraut schmeckt beiden leider nicht. Sooo schade, aber ich habe es probiert. Und ich werde es wieder versuchen. Aber was soll`s – beide haben zumindest gekostet 🙂

Als Beilage habe ich Kartoffellaibchen gemacht, die haben sie alle verputzt wie nix. Na ja, zumindest irgendetwas.

Vielleicht magst Du dieses Wintergemüse auch einmal zubereiten, es ist nicht sonderlich schwierig, braucht nur etwas Zeit, bis es gar ist.

Du benötigst für das Apfel-Rotkraut:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 100ml Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Butter
  • Salz, Zimt, Nelken, Piment, Lorbeerblätter

[/ingredients]

Den Rotkohl vom Strunk und den äußeren Blättern befreien, in feine Streifen schneiden, mit ein paar Spritzern Essig sowie Salz vermengen und gut durchkneten (unbedingt Einweghandschuhe verwenden).

Die Zwiebel klein schneiden, die Äpfel grob raspeln. In einem hohen Topf die Butter schmelzen, die Zwiebeln hinzufügen und anschwitzen. Rotkraut und Äpfel hinzufügen, mit dem Rotweinessig ablöschen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Gewürze hinzufügen.

Den Herd auf niedrigste Stufe zurück schalten und ca. 40-50 Minuten köcheln lassen. Fertig!

Und nun zu den Kartoffellaibchen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 400g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 25g weiche Butter
  • 100g Mehl
  • Salz, frische od. getrocknete Kräuter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • nach Belieben: etwas geriebenen Parmesan, fein geschnittener Schinken oder 1 EL Sesam

[/ingredients]

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und zirka 15 Minuten kochen. Anschließend abseihen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Ei, Butter, Mehl und Gewürzen vermengen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer zirka 4cm dicken Rolle formen. 1cm dicke Scheiben abschneiden und diese im Olivenöl von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich habe nur die halbe Rolle zubereitet und den Rest in Frischhaltefolie gewickelt und in den Kühlschrank gegeben. Für morgen.

Wie schaut es bei Euch aus? Ist Apfel-Rotkraut zu „exotisch“?