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Bestes warmes Frühstück: Apfel-Couscous

Couscous – wenn es schnell gehen muss…

Couscous ist ganz wunderbar, wenn es einmal sehr schnell gehen muss. Ob süß oder pikant, er eignet sich für viele verschiedene Speisen und ganze besonders für ein warmes Frühstück. Und er ist nicht nur für die Kinder geeignet, sondern auch für’s einfache Mittagessen im Büro, als Couscous-Salat zum Beispiel.

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr einfach: heißes Wasser drüber und Couscous quellen lassen – fertig! Er passt auch sehr gut als Beilage zu einem Gemüse- oder Kichererbsencurry. Es muss ja nicht immer Reis sein…

Ich verwende in meiner Küche einen Weizen Couscous, weil ich diesen überall bekomme. Es gibt aber auch andere Sorten – Dinkel zum Beispiel oder Couscous aus Vollkorngrieß – diese sind aber nicht überall erhältlich. Im Reformhaus gibt es meist mehrere Sorten – einfach einmal ausprobieren, würde ich sagen.

Äpfel sind süß genug!

Ein Apfel-Couscous eignet sich besonders als warmes Frühstück für die Kinder und sorgt für Abwechslung. Wenn ich Birnen zu Hause habe, werden diese auch noch untergemischt. Auch grob gehackte Nüsse ergänzen das Gericht wunderbar.

Und wie auch bei meinem Porridge verzichte ich bei diesem Gericht ebenfalls auf Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder anderes, da es meinen Kindern auch so schmeckt. Ich achte jedoch darauf, immer eine süße Apfelsorte zu kaufen, damit die Speisen trotzdem süß schmecken.

Meiner Großen hat der Couscous von Anfang an geschmeckt – ihr habe ich oft Erbsen dazu gemacht, wenn die Zeit knapp war. Die Zwillinge haben ihn anfangs verweigert, aber ich habe ihn trotzdem immer wieder mal gemacht und angeboten, und zwar in unterschiedlichen Variationen – und jetzt klappt es auch bei den zwei Mädels – freut mich!

Und nun zum super-schnellen Rezept für 2 kleine Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125ml Reismilch
  • 125ml Wasser
  • 100g Couscous
  • 1 großer Apfel
  • etwas Zimt
  • ein paar Rosinen

[/ingredients]

Reismilch und Wasser aufkochen und über den Couscous gießen, ca. 5-10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden, Zimt dazugeben und in wenig Wasser einige Minuten dünsten. Unter den fertigen Couscous mischen und mit Rosinen servieren.

Ich hatte noch Pinienkerne daheim und habe diese kurz ohne Fett angeröstet und über den Apfel-Couscous gegeben. Die passen sehr gut dazu und geben dem Gericht nochmal extra Geschmack.

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Topfenknödel mit Erdbeersauce

Ein tolles Kindergericht!

Obwohl die Zwillinge nicht unbedingt Knödel-Fans sind, kommen die Topfenknödel mit Erdbeersauce bei allen drei Kindern immer gut an. Diese Gericht ist nicht aufwändig und benötigt nicht allzu viele Zutaten. In der Erdbeersaison bietet sich natürlich eine Erdbeersauce an, alternativ kannst Du auch eine Vanillesauce dazu kochen.

Bei uns gibt es nicht so oft Süßspeisen, dieses Rezept sorgt jedoch für Abwechslung zu den vielen Gemüsegerichten, die ich sonst koche. Die Topfenknödel und die Bröseln kommen ohne Zucker aus, in die Erdbeersauce gebe ich jedoch etwas Ahornsirup oder Reissirup, welcher ebenfalls immer bei mir im Schrank steht.

[ingredients title=“Zutaten für 4 Portionen“]

  • 2 EL Hartweizengrieß
  • 2 EL Vollkornbröseln
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 Ei
  • 250g Topfen

[/ingredients]

Alle Zutaten mischen und in einer Schüssel zu einem festen Teig verarbeiten. Eventuell noch 1-2 EL Vollkornmehl hinzufügen, je nachdem wie fest der Teig ist. Den Teig abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit kannst Du mit den Kindern gemeinsam die Erdbeersauce zubereiten.

Die Kinder helfen mit

Bei der Erdbeersauce können die Mädels mithelfen, sie schneiden die Erdbeeren und geben sie in einen kleinen Topf. Mit etwas Ahornsirup (oder Reissirup etc.) und Vanille verfeinern, auf den Herd damit und einmal aufkochen lassen. Dann pürieren und auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Und nun zu den Topfenknödeln: Mit einem großen Löffel Teig abstechen und mit nassen Händen kleine Knödel formen, diese bei mittlerer Hitze für ca. 7 Minuten in einem großen Topf mit Wasser köcheln lassen. Anschließend mit der Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.

In einer großen Pfanne Vollkornsemmelbrösel mit geriebenen Mandeln und etwas Zimt anrösten, anschließend die fertigen Topfenknödel darin wälzen und mit der Erdbeersauce – oder einer Alternative – servieren. Die Kinder lieben es, alle 3!

Topfenknödel kommen immer gut an – dem Besuch schmeckt es auch!

Topfenknödel koche ich auch gerne, wenn meine Große eine Freundin zu Besuch hat. In der Regel hole ich alle gemeinsam am Nachmittag vom Hort ab und plane auch immer ein Abendessen mit ein. Das ist eine Erleichterung für die Mama des Besuchskindes, und meine Kinder lieben es, wenn sie gemeinsam mit Gästen essen dürfen.

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Joghurt-Brötchen

Joghurt-Brötchen – heute selbst gemacht

Beim Brot sind die Zwillinge ja recht wählerisch. Brötchen mögen sie generell lieber, solange die Rinde nicht zu hart ist. Aber wenn ich im Supermarkt Brötchen kaufen will, finde ich keine, die ohne Zucker oder einer elend langen Zutatenliste auskommen. Deshalb habe ich beschlossen, selbst welche zu backen. Am Wochenende, da ist genug Zeit, um den Teig auch in Ruhe gehen zu lassen.

Für dieses Joghurt-Brötchen Rezept habe ich mich entschieden, da die Zutatenliste recht kurz ist und ich zufällig alles im Haus hatte. Die Zubereitung selbst ist weder aufwändig noch kompliziert, durch das Gehen lassen des Teiges muss nur etwas mehr Zeit eingeplant werden.

Kerne & Samen

Für den Geschmack und zum aufwerten der Joghurt-Brötchen (was den Nährwert betrifft) verwende ich verschieden Kerne & Samen – dieses Mal habe ich mich für Sesam und Chiasamen entschieden. Diese lassen sich natürlich nach eigenem Geschmack durch beliebig andere Kerne und Samen austauschen.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Dinkelmehl
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 260ml Milch/Getreidemilch
  • 200g Naturjoghurt
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Salz, Nüsse, Samen

[/ingredients]

Die Mehle mit der Trockenhefe dem Salz und den Samen mischen, Milch und Naturjoghurt untermischen. Zu einem geschmeidigen Teig kneten (so lange wie möglich) und anschließend zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (mind. 1 Stunde).

Anschließend aus dem Teig eine große Rolle formen und einzelne Portionen abschneiden, runde Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. eine halbe Stunde gehen lassen (ich mache das im Backofen mit eingeschaltetem Licht).

Backofen auf 240° vorheizen, in der Zwischenzeit die Joghurt-Brötchen mit Milch bestreichen und mit verschiedenen Samen bestreuen. Im Backofen ca. 15-20 Minuten backen, zwischendurch immer wieder einmal kontrollieren, damit sie nicht zu dunkel werden. Jeder Ofen ist anders, deshalb ist es ratsam, die Brötchen im Auge zu behalten.

Nicht nur ich, sondern auch die Kids waren ganz begeistert von diesen feinen Joghurt-Brötchen!! 🙂

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Quinoa-Salat mit Roten Rüben – Eiweiß & Vitamine

Mit Vogerl-Salat aus dem eigenen Garten 🙂

Eigentlich habe ich den Quinoa-Salat für mich gemacht. Das war mein Abendessen. Die Kids hatten bereits gegessen und spielten gerade. Und ich freute mich auf den frischen Vogerl-Salat aus meinem Garten und die Roten Rüben vom Bio Bauernhof. Mit Quinoa und Feta. Ein sehr simples Rezept. Und ganz offensichtlich hat diese Kombination nicht nur mir geschmeckt – die Zwillinge haben fleißig mit genascht.

Was die Mama isst, weckt immer die Neugierde der Zwillinge – und sie kosten auch immer fleißig. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie den Quinoa-Salat verweigert hätten, wenn ich ihnen diesen als Abendessen serviert hätte 😉

Trotzdem möchte ich dieses Rezept mit Dir teilen – vielleicht hast Du auch ein experimentierfreudiges Kind zu Hause 🙂 Außerdem gibt es mehrere Varianten – das Gemüse kann beliebig ausgetauscht werden – je nach Vorlieben der Kids.

Außerdem lässt sich dieser Salat kinderleicht zubereiten, kommt mit wenigen Zutaten aus, kann immer wieder nach eigenem Geschmack variiert werden und eignet sich auch für Mama & Papa fürs Büro.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Quinoa
  • 1 rote Rübe (gekocht)
  • Feta
  • geröstete Chiasamen (oder Sesam)
  • Vogerlsalat
  • Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch

[/ingredients]

Den Quinoa waschen und nach Packungsanleitung kochen. Auskühlen lassen.

Die roten Rüben koche ich, sobald ich sie zu Hause habe gleich vor, damit ich sie sogleich für verschiedene Rezepte zur Verfügung habe. Ich nehme dann eine kleine Knolle – diese wird für den Salat grob geraspelt und unter den Quinoa gemischt.

Mit etwas Essig & Öl marinieren und mit Salz & Pfeffer würzen, Feta (Menge nach Belieben) untermischen, mit gerösteten Chiasamen bestreuen und auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl anrichten. Frischen Schnittlauch darüber streuen & fertig!

Guten Appetit!

Statt Rote Rüben verwende ich auch oft Gurken und Karotten (beides grob geraspelt) und lasse den Feta auch mal weg (den habe ich nicht immer im Kühlschrank). Auch diese Variante essen die Kids sehr gerne – im Winter serviere ich diesen Salat lauwarm.

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Exotisch & vegan – Falafel mit Karotten-Dip

Eine große Portion Eiweiß!

Zugegeben – Falafel sind etwas aufwändiger, aber dafür super gesund. Und vegan auch noch. Ich bin überzeugt davon, dass es uns allen gut tut, hin und wieder auf tierische Produkte zu verzichten. Mittlerweile gibt es so viele tolle Rezepte, dass uns ein „veganer Tag“ überhaupt nicht mehr schwer fallen muss.

Kaufen oder selber machen?

Falafel gibt es mittlerweile im Supermarkt zu kaufen – bereits ausprobiert, aber diese haben mich nicht überzeugt. Am Wiener Naschmarkt gibt es sie frisch und diese schmecken sehr gut. An Knoblauch wird bei diesen jedoch nicht gespart und deshalb konnte ich meine Kids noch nicht überzeugen 😉

Im Internet gibt es einige Rezepte – ich habe diese hier ausprobiert: Fettarme Ofen-Falafel. Tipp: Auf jeden Fall mit etwas Öl bestreichen, sonst werden sie außen überhaupt nicht knusprig und dann fehlt einfach das gewisse Etwas.

Zuhause & unterwegs

Falafel sind ein tolles Fingerfood für Kinder, auch für unterwegs geeignet. Als Beilage kannst Du ein Gemüse oder Salat wählen – und ein Dip zum eintunken darf auch nicht fehlen.

Ich habe einen Karotten-Dip gemacht – diesen habe ich für meine älteste Tochter im Beikostalter auch als Brotaufstrich verwendet (einfach weniger Flüssigkeit hinzufügen).

Für den Karotten-Dip benötigst Du folgende Zutaten:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3 große Karotten
  • 1-2 EL rote Linsen
  • 1 EL weißes Mandelmus
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • Salz, frische Kräuter
  • etwas Olivenöl

[/ingredients]

Die Frühlingszwiebel fein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Karotten und die Linsen waschen, Karotten in feine Scheiben schneiden und mit den Linsen zu den Zwiebeln geben. Alles gemeinsam kurz anrösten, mit wenig Wasser aufgießen und in 10-15 Minuten weich dünsten.

Die Karotten und Linsen etwas auskühlen lassen und fein pürieren. Mandelmus, gemahlene Mandeln, Kräuter und etwas Olivenöl untermischen, mit Salz abschmecken.

Statt Mandelmus und gemahlene Mandeln kannst Du natürlich auch jedes andere Nussmus bzw. andere Nüsse und Samen verwenden – je nach persönlichem Geschmack. Gutes Gelingen!

 

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Tomaten-Paprika-Suppe mit Nudeln

Ideal um Reste zu verwerten

Tomaten gehen immer – zumindest bei den Zwillingen 🙂

Und eine schnelle Tomatensuppe ist eine feine Sache und überhaupt nicht aufwendig. Zudem sind Tomaten gesund – sie enthalten die Vitamine A, B1, B2, B6, E und C sowie wichtige Mineralstoffe, wie z.B. Kalium. Außerdem enthält die Tomate Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften, welches sich durch Erhitzung besonders stark entfalten kann.

Umso mehr freue ich mich auf den Sommer, da kann ich mir die frischen Tomaten direkt aus dem eigenen Garten holen 🙂

Um die Säure der Tomaten etwas zu minimieren, verfeinere ich die Suppe mit einem Schuss süßer Sahne. Außerdem würze ich kräftig mit italienischen Kräutern wie Rosmarin und Oregano sowie frischem Basilikum, Zwiebel und Knoblauch. Auch ein süßes Paprikapulver darf natürlich nicht fehlen.

Roter Paprika – gesund & beliebt

Rote Paprika habe ich auch oft zu Hause – erstens weil alle drei Mädels sie gerne essen und zweitens, weil sie neben Kalium, Zink, Magnesium, Kalzium, Vitamin A und B besonders reich an Vitamin C sind.

Im Winter/Frühling kaufe ich oft Tomaten in der Dose für Suppen und Saucen. Sobald Tomaten wieder Saison haben, kannst Du natürlich frische verwenden.

Rezept für ca. 2 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 3 rote Paprikaschoten
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Gewürze wie Rosmarin, Oregano, Basilikum, süßes Paprikapulver
  • ein Schuss Sahne

[/ingredients]

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Paprika putzen, schälen und ebenfalls klein würfeln.

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprika zugeben und bei mittlerer Hitze dünsten. Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen und aufkochen. Mit Salz und Kräutern würzen und bei niedriger Hitze ca. 15-20 Minuten garen.

Zum Schluss frischen Basilikum und einen Schuss Sahne dazugeben und die Suppe fein pürieren.

Die Mascherl-Nudeln waren auch noch ein kleiner Rest im Kühlschrank – deshalb habe ich diese als Suppeneinlage verwendet. Backerbsen oder geröstete Vollkornbrotwürfel würden aber genau so gut dazu passen 🙂

 

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Babyernährung im Beikostalter

Wenn die Kleinen anfangen zu essen, wird es spannend 😉

Und manchmal auch stressig… Manche Dinge funktionieren einfach nicht so, wie sie in den Ratgebern für uns Eltern beschrieben werden. Deshalb solltest Du dich nicht darauf fixieren, sondern Deinem Baby und Dir genug Spielraum für dieses Experiment geben. Und entspannt bleiben. Und auf Dein Bauchgefühl hören.

WANN und WIE?

Die allgemeinen Empfehlungen sind in der Regel bekannt – anbei nochmals eine kurze Wiederholung: Etwa ab dem 6. Lebensmonat reicht Muttermilch (bzw. Säuglingsanfangsnahrung) nicht mehr aus, um den Energie- und Nährstoffbedarf des Säuglings zu decken. Je nach individueller Entwicklung des Kindes wird somit etwa ab dem 6. Lebensmonat, jedoch nicht vor Beginn des 5. Monats (17. Lebenswoche) und nicht nach Ende des 6. Monats (26. Lebenswoche) mit der Beikost begonnen.

So viel dazu 🙂

Wann genau Du jetzt mit den ersten Löffeln Beikost beginnst, hängt von Deinem Baby ab.

Bei mir war es so, dass meine ältere Tochter (mittlerweile 5 Jahre alt) schon mit Mitte des 5. Monats Interesse am Essen Anderer zeigte und die ersten Löffel Karottenbrei nicht sofort wieder ausgespuckt hat. Die ersten Zähne hatte sie auch schon. Generell hat sie die Beikost sehr schnell akzeptiert und diese Phase war sehr unkompliziert bei ihr. Die Zwillinge hingegen, welche fünf Wochen zu früh auf die Welt kamen, haben erst mit Ende des 6. Monats mit dem ersten Brei begonnen und brauchten sehr lange, bis sie sich an die Breinahrung gewöhnt hatten.

Einfach ausprobieren

Somit gibt es keine allgemeingültige Regel, sondern nur eine Empfehlung. Sollte es anfangs nicht so funktionieren, wie Du es Dir vorgestellt hast, mach Dir bitte keinen Stress. Lass Deinem Schatz etwas Zeit und probiere es einfach später wieder. Am besten Du machst eine Portion Brei und frierst diesen in ganz kleinen Bechern ein – erst wenn Dein Baby diesen Brei akzeptiert und einen Becher schafft, kannst Du langsam mit größeren Portionen starten. Und solange das Baby verweigert, muss Du keine große Menge entsorgen bzw. kannst diese wenigen Löffel auch in Deine eigene Mahlzeit mischen.

Wie gesagt war die Beikosteinführung bei meinen Zwillingsmädchen recht mühsam – sie brauchten oft sehr lange, um ein neues Lebensmittel zu akzeptieren. Viel Geduld ist in dieser Zeit besonders wichtig. Immer wieder anbieten, immer wieder probieren. Es gibt aber auch Babys, die Breie generell verweigern und eher auf Baby-led Weaning (Stücke, Fingerfood) ansprechen -> Infos dazu findest Du im Internet.

Und nun zum WAS

Zu Beginn der Beikosteinführung sind gut verfügbare Eisen- und Zinkquellen wie Fleisch und Getreide für eine optimale Versorgung wichtig. Ausreichend zugeführt, fördern sie die Entwicklung des Sehens, des Gehirns und der motorischen Fähigkeiten. Kombiniert mit Vitamin C-reichem Gemüse wie Fenchel oder Beeren nimmt der Körper das Eisen leichter auf.

Anfangs reichen kleine Mengen gedünstete, fein pürierte Speisen aus Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse aus.

Wie bereits oben erwähnt, habe ich bei meiner Großen mit Karotte begonnen, und dann Kartoffeln und Fleisch ergänzt. Bei den Zwillingen habe ich mit Pastinake begonnen, da ich diese vom Geschmack her noch milder finde. 

Nach und nach können weitere Zutaten dem Brei beigefügt werden. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollte das Baby dann den Mahlzeitenrhythmus der Familie übernommen haben und klein geschnittene Familienkost bekommen.

Selbstverständlich kannst Du Dein Baby weiterhin stillen bzw. zusätzlich mit Säuglingsanfangsnahrung füttern.

Welcher Brei zuerst?

Eine bestimmte Reihenfolge bei der Einführung der einzelnen Breisorten muss nicht berücksichtigt werden. Generell gab es bei der Art der Beikost in den vergangenen Jahren eine Trendumkehr. Wurde bisher von sogenannten allergenen Lebensmittel wie beispielsweise Fisch abgeraten, gilt das nach dem neuen Stand der Erkenntnisse nicht mehr. Somit können grundsätzlich alle Lebensmittel gegeben werden, ohne dass das Allergie-Risiko dadurch erhöht wird. Gleiches gilt für glutenhaltige Lebensmittel. Während des fünften und siebten Monats wird empfohlen, Gluten in kleinen Mengen aufzunehmen, maximal aber 7 g glutenhaltiges Mehl pro Tag. Das entspricht zum Beispiel einer Scheibe Brot (30g) oder einem Esslöffel gekochte Teigwaren oder einem Esslöffel Flocken.

Auch welche Milchmahlzeit zuerst ersetzt wird, ist nicht ausschlaggebend und kann nach eigenen Kriterien gestaltet werden.

Ungeeignete Lebensmittel

Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die für Dein Baby NICHT geeignet sind. Dazu gehören Lebensmitteln wie Salz, Zucker, Honig und andere Süßungsmittel – das gilt vor allem auch bei Getränken. Säuglingen und Kleinkindern sollten auch keine ganzen oder grob gehackten Nüsse und Erdnüsse essen: Diese können eingeatmet werden und in die Lunge geraten. Fein gerieben und vermischt mit Breien stellen sie kein Problem dar. Ebenfalls verzichten solltest Du auf fettreiche Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht – sie können am ehesten mit Schwermetallen belastet sein.

Gut eignen sich Fische wie Saibling, Lachs und Forelle. Empfohlen wird außerdem und generell frisches Obst und Gemüse, Getreideprodukte, mageres Fleisch und Fett in Form von Ölen. Zum Würzen eignen sich verschiedene Kräuter und Gewürze.

Und wie sieht es mit der Getränkeempfehlung aus?

Während des ausschließlichen Stillens sind keine zusätzlichen Getränke nötig. Wird mit der Beikost begonnen, nimmt das Baby Ballaststoffe auf, die nur dann die Verdauung fördern, wenn sie mit genug Flüssigkeit in den Darm gelangen. Somit sollten nun zusätzlich vom vierten bis zum sechsten Monat täglich etwa 250 Milliliter Wasser angeboten werden, ab dem sechsten Monat können es bis zu 500 Milliliter sein. Ab dem 10. Monat braucht ein Kind aber regelmäßig Flüssigkeit in Form von Getränken, idealerweise Wasser. Weiters können für Säuglinge geeignete Mineralwässer und ungesüßte Tees gegeben werden. Nicht geeignete Getränke sind Limonaden, Baby- und Kindertees mit hohem Zuckeranteil, unverdünnte Obst- und Gemüsesäfte und Getränke, denen Zucker, Honig, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe oder Dicksäfte zugesetzt sind.

Die Zwillinge haben sehr lange nur sehr wenig Wasser getrunken. Da ich aber weiterhin sehr regelmäßig gestillt habe, habe ich mir diesbezüglich keine Sorgen gemacht. Zusätzlich habe ich die Breie mit etwas mehr Flüssigkeit zubereitet. Zuckerhaltige Getränke sehe ich nicht als geeignete Alternative, auch wenn das Baby diese wahrscheinlich schneller akzeptiert. 

Nährstoffbedarf von Säuglingen im Beikostalter – ein Überblick, wenn Du Dich für die Details interessierst:

Um eine gesunde Entwicklung und das Wachstum des Kindes zu gewährleisten, muss eine ausreichende Versorgung mit diversen Nährstoffen gewährleistet werden. Die wichtigsten möchte ich kurz erläutern:

Kalzium, Eisen und Zink

Kalzium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen verantwortlich. Weiters spielt es eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, bei der Stabilisierung der Zellwände und bei der neuromuskulären Erregbarkeit. Kalzium reguliert außerdem die Hormonausschüttung und die Enzymaktivitäten. Aufgrund des Knochenwachstums haben Säuglinge einen erhöhten Bedarf. Wird Kalzium mit Vitamin D kombiniert, wird die Kalziumaufnahme entscheidend verbessert und zugleich die Kalziumausscheidung verringert. Gute Kalziumlieferanten sind neben Milch- und Milchprodukten, grünes Gemüse, Nüsse, Samen – auch in Form von Mus – etc. Zu berücksichtigen ist, dass zwar durch tierische Produkte mehr Kalzium aufgenommen wird, durch das tierische Protein aber auch deutlich mehr Kalzium wieder ausgeschieden wird. Auf der anderen Seite kann die Kalziumaufnahme durch Vitamin D, Vitamin A, Vitamin C, Eisen, Phosphat und Magnesium verbessert werden.

Eisen übernimmt eine wichtige Funktion beim Sauerstofftransport. Außerdem ist es an der Energiegewinnung bei der Atmungskette, an der Zellbildung und an der Synthese verschiedener Transmitter und Hormone beteiligt. Gute Eisenlieferanten sind neben Fleisch auch Getreideprodukte wie Amaranth, Trockenfrüchte und Hülsenfrüchte. Durch die Kombination mit Vitamin C kann die Eisenaufnahme optimiert werden.

Zink ist besonders wichtig während der Wachstumsperiode, also im Kindes- und Jugendalter. Zinkmangel kann zu Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen führen. Zink wird für die Zellteilung benötigt. Damit ist es auch ein bedeutendes Spurenelement für die Haut und das Bindegewebe und für die Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen unabdingbar. Auch die Abwehrzellen des Körpers benötigen Zink; eine genügend hohe Zinkaufnahme stärkt die Abwehrkräfte. Es besitzt außerdem eine antivirale Wirkung und verbessert gleichzeitig die Schleimhautstruktur, sodass das Anheften und Eindringen von Viren erschwert wird. Daher rührt auch seine Fähigkeit, die Dauer von Erkältungen zu verkürzen. Zink ist reichlich in Vollkornprodukten (wie Weizenkeime, Vollkornbrot, Haferflocken, Reis), Bierhefe, Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen,
Linsen und Mais sowie getrocknete Feigen enthalten. Eiweiß und Vitamin C verbessern die Zink-Aufnahme im Körper.

Vitamine (B-Vitamine, Vitamin A, Vitamin D)

Vitamine sind essentielle Nährstoffe, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen. Ausnahme ist das Vitamin D, dieses kann auch vom Körper selbst gebildet werden (regelmäßig an die frische Luft gehen!). Vitamine erfüllen eine Vielzahl an Funktionen und sind unter anderem an der Regulation und Steuerung des Stoffwechsels beteiligt.

Vitamin B1
Vitamin B1 wird hauptsächlich benötigt, um Kohlenhydrate abzubauen und zu speichern. Zudem unterstützt Vitamin B1 den Stoffwechsel des zentralen und peripheren Nervensystems. Ein Mangel kann sich durch abnehmende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bemerkbar machen und den Kohlenhydratstoffwechsel stören. Enthalten ist Vitamin B1 in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln.

Vitamin B2
Vitamin B2 nimmt als Bestandteil von Enzymen unter anderem am Energiestoffwechsel und am Fettsäurestoffwechsel teil. Eine Unterversorgung kann unter Umständen zu Wachstumsstörungen oder Stoffwechselstörungen führen. Gute Vitamin B2 Lieferanten sind einige Gemüsesorten und Vollkornprodukte.

Vitamin B12
Dieses Vitamin kommt hauptsächlich in tierischen Produkten vor und nur in sehr wenigen pflanzlichen Lebensmitteln. Es nimmt als Koenzym an verschiedenen Stoffwechselvorgängen teil. Vitamin B12 ist an der DANN-Synthese und an der Aktivierung von Folsäure beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu einer Blutarmut und zu neurologischen Störungen führen.

Und nun zu Vitamin A und D

Vitamin A
Vitamin A ist ebenfalls hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln zu finden. Der Körper kann Vitamin A auch aus Vorstufen, den Carotinoiden, selbst synthetisieren. Das bekannteste und am häufigsten vorkommende Carotinoid ist das Beta-Karotin, welches auch als Provitamin A bezeichnet wird. Zu den Funktionen von Vitamin A gehören Zell- und Gewebewachstum sowie die Stärkung des Immunsystems. Zudem ist es essentiell für die Sehfähigkeit. Große Mengen an Beta-Karotin sind in intensiv gefärbtem Grüngemüse wie Spinat, Brokkoli oder Grünkohl enthalten.

Vitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das sich wie ein Hormon verhält, indem es den Knochenaufbau und die Resorption von Kalzium und Phosphor im Darm steuert. Es wirkt bei der Kontrolle des Transportes von Kalzium zwischen Knochen und Blut mit. Wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen, dazu gehören insbesondere Fettfische und in deutlich geringerem Maße Leber, Eigelb und einige Speisepilze. Der Mensch kann jedoch in der Haut mit Hilfe von Sonnenlicht den überwiegenden Teil an Vitamin D selbst bilden.

Durch eine entsprechende Lagerung (licht- und sauerstoffgeschützt) und schonende Zubereitung (dämpfen, dünsten, garen) von möglichst frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln kann der Verlust der Vitamine eingeschränkt werden.

Kohlenhydrate, Fett, Proteine

Der Körper benötigt zur Aufrechterhaltung aller Funktionen Energie. Die sogenannten Hauptnährstoffe – Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß – liefern diese Energie. Sie werden im Verdauungstrakt aufgespalten, über das Blut zu den Körperzellen transportiert und dort verbraucht.

Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind ein guter Energielieferant. Sie sind somit wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Körpers zu erhalten. Ballaststoffe zählen ebenfalls zu den Kohlenhydraten und unterstützen die Verdauungsarbeit. Kohlenhydrate müssen regelmäßig
zugeführt werden, da sie vom Körper nicht gespeichert werden können. Gute Lieferanten von komplexen Kohlenhydraten sind Vollkornprodukte, Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte.

Fett
Fette zählen ebenfalls zu den wichtigen Energielieferanten und stellt eine sehr gute Energiequelle in der Kinderernährung dar. Nahrungsfett enthält als wichtigste Komponente Fettsäuren – diese können gesättigt, einfach ungesättigt oder mehrfach
ungesättigt sein. Ein wichtiger Bestandteil der Fettzufuhr sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure und Alpha-Linolsäure, die essenziell sind und mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Fette sollten hauptsächlich in Form von pflanzlichen Fetten bzw. Ölen aufgenommen werden. Grund ist deren günstige Fettsäurezusammensetzung: Sie sind meist reich an ungesättigten Fettsäuren. Besonders empfehlenswert sind etwa Raps- und Olivenöl sowie Walnuss- und Leinöl. Auch Avocados, Nüsse und Samen sind gesunde Fettquellen.

Proteine
Proteine bestehen aus Aminosäuren. In einem Protein sind bis zu zwanzig verschiedene Aminosäuren enthalten, von denen acht essentiell sind und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die Hauptaufgabe der Proteine ist der Aufbau und die Erneuerung körpereigener Zellen, Hormone und Antikörper. Gute Proteinquellen sind neben Fleisch und Fisch vor allem Hülsenfrüchte, Getreide und Getreideprodukte, Nüsse und Samen.

So – das waren viele Informationen und ich finde, für heute ist das genug. Ich habe noch einige einfache Beikost-Rezepte – diese folgen aber in einem anderen Artikel…

 

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Kartoffelsalat – eine Variation

Kartoffelsalat mal anders!

Heute gibt es kein „neues“ Rezept – sondern nur eine Rezeptvariation: Kartoffelsalat. Als Beilage oder wie heute bei uns, als Hauptspeise 😉

Die Zwillinge stehen unglaublich auf Kartoffelsalat. Sogar mit Zwiebeln essen sie ihn. Er passt wunderbar zu Fisch oder faschierten Laibchen. Oder zu einem klassischen Schnitzel. Und im Sommer zu einer Grillerei. Er kann außerdem durch diverse, feine und gesunde Zutaten ergänzt werden – es gibt viele Variationen, je nach Lust und Laune beziehungsweise persönlichem Geschmack.

Kartoffeln machen satt und enthalten hochwertiges Eiweiß. Bei uns stehen Kartoffelgerichte regelmäßig auf dem Tisch, meistens mit ein paar Spritzern Leinöl. Dieses passt geschmacklich sehr gut zu Kartoffeln und enthält außerdem sehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Heute gab es bei uns zu Hause folgende Variante:

  • Salatkartoffeln (gewürfelt)
  • rote, gelbe und orangene Paprika
  • Salatgurke
  • Radieschen
  • Schafskäse
  • geröstete Pinienkerne
  • Kresse
  • Dressing aus Olivenöl, etwas Leinöl, weißem Balsamicoessig, Kräutersalz

Zusätzlich kannst Du den Kartoffelsalat durch Cocktailtomaten ergänzen, statt Schafskäse eignet sich auch Gouda sehr gut (schon probiert ;-)), Pinienkerne können durch anderen geröstete Kerne, Nüsse oder Samen ausgetauscht werden und auch bei der Auswahl der Kräuter kannst Du Dich von Deinem persönlichen Geschmack leiten lassen.

Ich persönlich mag keine rohen Zwiebeln und lasse diese weg. Wenn Du welche verwendest, empfehle ich Dir, die Zwiebeln in etwas Olivenöl anzuschwitzen und einige Minuten in Gemüsebrühe zu dünsten, dann sind sie nicht so scharf und besser verdaulich. Als Alternative kannst Du auch  Schnittlauch verwenden – das mache ich oft – um dem Kartoffelsalat noch etwas mehr Pepp zu geben.

Dieser „Salat“ ist perfekt im Sommer und ist aufgrund der Kartoffeln auch sättigend. Durch die Kombination mit verschiedenem Gemüse, Kräutern und Samen oder Nüssen bringe ich eine vollwertige Mahlzeit für die ganze Familie auf den Tisch. Ich persönlich benötige kein Fleisch dazu und bevorzuge es, so oft wie möglich vegetarisch zu essen.

Vielleicht ist das auch ein Rezept für Dich und Deine Familie? Mit welchen Zutaten würdest Du experimentieren? Schreib mir – ich freue mich auf Deine Ideen!

 

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Hokkaido-Kürbis-Kekse mit Vollkornmehl

Ein Rezept aus dem Kindergarten!

Meine Große hat mir vor Kurzem ein Keksrezept mit nach Hause gebracht – die Kekse hat sie bereits im Kindergarten probiert und für gut befunden 😉

Für die Kinder kaufe ich Kekse sehr, sehr selten. Hin und wieder backe ich welche – oder wir backen gemeinsam – und dann gibt es wieder eine Zeit lang keine Naschereien. Ich versuche, beim Thema Süßigkeiten einen Mittelweg zu gehen und finde, dass das bei uns sehr gut funktioniert.

Dieses Keks-Rezept ist recht einfach und hat allen drei Mädels geschmeckt! 🙂

Da ich noch Schokoladenglasur übrig hatte, habe ich einen Teil der Kekse damit verziert…

Und los geht’s:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Hokkaidokürbis
  • 125g Butter
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 70g Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt

[/ingredients]

Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und in ca. 15-20 Minuten weich dünsten. Das Kürbisfleisch zerdrücken und auskühlen lassen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180° vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Zucker und Butter vermengen, das Ei und den Kürbis untermischen. In einer separaten Schüssel Dinkelvollkornmehl, Backpulver, Mandeln, Vanille und Zimt verrühren und unter das Kürbis-Gemisch heben.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen und mit einer Gabel oder mit der Hand flach drücken. Zirka 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auskühlen lassen.

Wenn man möchte mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade verzieren.

Ich bevorzuge generell selbst gebackene Kekse, da ich dann einfach ganz genau weiß, welche Zutaten enthalten sind. Ich kann außerdem die Zuckermenge variieren bzw. auch nach Möglichkeit eine Alternative verwenden. Beim Kekse backen sind die Kinder gerne mit dabei – es macht ihnen Spaß und auch sie lernen, welche Zutaten verwendet werden. Kinder sind sehr wissbegierig und lieben es, in der Küche mit zu helfen. Oder einfach nur der Mama beim Kochen und Backen zusehen – meine Kinder lieben das! 🙂

Welche Kekse lieben Deine Kinder?