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Quinoa-Salat mit Roten Rüben – Eiweiß & Vitamine

Mit Vogerl-Salat aus dem eigenen Garten 🙂

Eigentlich habe ich den Quinoa-Salat für mich gemacht. Das war mein Abendessen. Die Kids hatten bereits gegessen und spielten gerade. Und ich freute mich auf den frischen Vogerl-Salat aus meinem Garten und die Roten Rüben vom Bio Bauernhof. Mit Quinoa und Feta. Ein sehr simples Rezept. Und ganz offensichtlich hat diese Kombination nicht nur mir geschmeckt – die Zwillinge haben fleißig mit genascht.

Was die Mama isst, weckt immer die Neugierde der Zwillinge – und sie kosten auch immer fleißig. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie den Quinoa-Salat verweigert hätten, wenn ich ihnen diesen als Abendessen serviert hätte 😉

Trotzdem möchte ich dieses Rezept mit Dir teilen – vielleicht hast Du auch ein experimentierfreudiges Kind zu Hause 🙂 Außerdem gibt es mehrere Varianten – das Gemüse kann beliebig ausgetauscht werden – je nach Vorlieben der Kids.

Außerdem lässt sich dieser Salat kinderleicht zubereiten, kommt mit wenigen Zutaten aus, kann immer wieder nach eigenem Geschmack variiert werden und eignet sich auch für Mama & Papa fürs Büro.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Quinoa
  • 1 rote Rübe (gekocht)
  • Feta
  • geröstete Chiasamen (oder Sesam)
  • Vogerlsalat
  • Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch

[/ingredients]

Den Quinoa waschen und nach Packungsanleitung kochen. Auskühlen lassen.

Die roten Rüben koche ich, sobald ich sie zu Hause habe gleich vor, damit ich sie sogleich für verschiedene Rezepte zur Verfügung habe. Ich nehme dann eine kleine Knolle – diese wird für den Salat grob geraspelt und unter den Quinoa gemischt.

Mit etwas Essig & Öl marinieren und mit Salz & Pfeffer würzen, Feta (Menge nach Belieben) untermischen, mit gerösteten Chiasamen bestreuen und auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl anrichten. Frischen Schnittlauch darüber streuen & fertig!

Guten Appetit!

Statt Rote Rüben verwende ich auch oft Gurken und Karotten (beides grob geraspelt) und lasse den Feta auch mal weg (den habe ich nicht immer im Kühlschrank). Auch diese Variante essen die Kids sehr gerne – im Winter serviere ich diesen Salat lauwarm.

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Allgemein Frühstück Rezepte Vegetarisch

„Riebel“ – eine Spezialität aus Vorarlberg

Ein Rezept aus meiner Kindheit

Mit Riebel bin ich aufgewachsen. Ich finde die Beschreibung auf Wikipedia recht treffend, deshalb hier der Link dazu: Riebel. Meine Oma hat dieses  Gericht damals täglich für die ganze Familie gekocht und für mich war es selbstverständlich, den Tag mit einem warmen Frühstück zu starten. Noch heute weckt Riebel Kindheitserinnerungen in mir.

Die Zubereitung ist sehr einfach und die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Am Vorabend wird eine Art Grießbrei angerührt, dieser kann über Nacht im Kühlschrank quellen. Am nächsten Morgen gebe ich das Ganze in eine Pfanne, lass es immer wieder einige Minuten anbraten und rühre regelmäßig durch bzw. zerkleinere die Grießstücke, sodass das Ganze immer kleiner und feiner wird.

Anbei das Rezept für 4 große Portionen Riebel:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 4 Tassen Milch (ich verwende Getreidemilch)
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz
  • 2 Tassen Grieß
  • 1 Tasse Maisgrieß
  • etwas Butter

[/ingredients]

Die Milch mit dem Salz aufkochen, den Herd zurückschalten und den Grieß einrühren (am Besten am Vorabend vorbereiten).

Eine große Pfanne mit etwas Butter oder neutralem Pflanzenöl erhitzen und die Masse entweder komplett oder auch nur einen Teil davon in der Pfanne anbraten und zerteilen. Den Riebel alle 5 Minuten durchrühren – in Vorarlberg nennt man das „stören“.

Meine Oma hat den Riebel ca. 30 Minuten angebraten und „gestört“ – dann wird er feiner und eher trocken. Somit haben wir Kinder immer Milch dazubekommen, die Erwachsenen haben den Riebel mit einem großen Löffel in ihren Kaffee getunkt. 

Ich „störe“ den Riebel nur ca. 15 – 20 Minuten, dann ist er grober und nicht so trocken. Statt Milch gibt es dann ein Kompott oder Apfelmus dazu – für noch mehr Geschmack habe ich den Riebel noch mit gehackten und gerösteten Walnüssen verfeinert.

Natürlich kann diese Gericht auch als Zwischenmahlzeit oder am Abend genossen werden.

Welche Rezepte erinnern Dich an Deine Kindheit? Und essen Deine Kinder ein warmes Frühstück oder ein klassisches Frühstück mit Brot, Butter und Marmelade? Gibt es ein „Lieblingsfrühstück“?

 

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Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Vegetarisches Kürbis-Kurkuma-Risotto

Lust auf Risotto?

Dieses Risotto ist wirklich sehr gut gelungen! Das fand ICH zumindest. Meine Kinder waren da ganz anderer Meinung – sie haben dieses wirklich schmackhafte Menü komplett verweigert. Das Rezept möchte ich trotzdem mit Dir teilen – schmeckt es den Kindern nicht, schmeckt es zumindest der Mama. Und dem Papa. Wobei ich hoffe, dass Risotto nicht von allen Kindern abgelehnt wird – bei meinen Mädels liegt es auch (glaube ich zumindest) nicht unbedingt am Geschmack sondern eher an der Konsistenz dieses Gerichts.

Kürbis ist ein ganz feines Wintergemüse und zu dieser Jahreszeit sind die verschiedensten Sorten verfügbar. Für dieses Rezept habe ich Muskatkürbis verwendet – diesen kann ich sehr empfehlen, er schmeckt sehr mild und fein.

Kürbis kombiniere ich gerne mit Curry, in diesem Fall habe ich Kurkuma verwendet. Und Quendel. Dieser schmeckt ähnlich wie Thymian, ist aber ganz, ganz fein gemahlen und so kann ich ihn gut vor den Kindern verstecken. Hätte ich gewusst, dass die Kinder nichts von diesem feinen Risotto haben wollen, hätte ich mir Thymian aus meinem Garten geholt 😉 Und ich hätte einen Teil der Gemüsebrühe durch Weißwein ersetzt 😉 Na ja, beim nächsten Mal dann…

Kürbis-Kurkuma-Risotto für 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Kürbis
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 300g Risottoreis
  • 50g Parmesan
  • 1 Schuss Sahne (oder Kokosmilch)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Quendel (oder einige Zweige Thymian)
  • Salz, Pfeffer

[/ingredients]

Und los geht’s!

Den Kürbis schälen und grob raspeln, die Zwiebel schälen und fein schneiden.

Olivenöl (oder Butter) in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Kürbis und den Risottoreis hinzufügen und einige Minuten mit dünsten. Anschließend ca. die Hälfte der Gemüsebrühe dazu gießen und das Risotto 20-30 Minuten garen, in dieser Zeit nach und nach die restliche Brühe hinzugeben und immer wieder umrühren.

Kurkuma, Quendel (oder den fein gehackten Thymian), eventuell ein Schuss Sahne (oder Kokosmilch) sowie die Hälfte des Parmesans untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den restlichen Parmesan dazu reichen.

Ich finde, ein klassischer grüner Salat mit ein paar Cocktailtomaten passt sehr gut zu dem Risotto – guten Appetit!

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Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Hirsebällchen – mit Gemüse oder Salat

Ein sehr feines Kinderrezept!

Hirsebällchen sind bei meinen Kindern sehr beliebt – meine Große isst sie gerne mit Gemüse und Ketchup, die Zwillinge essen auch sehr gerne einen Salat dazu – aber nur eine der beiden mag Rote Rüben (wie auf dem Foto abgebildet). Für die andere Maus gibt es dann einfach einen grünen Salat, mit Mais und Tomaten zum Beispiel.

Ich muss zugeben, dieses Gericht gibt es bei uns nur hin und wieder, da die Zubereitung etwas aufwändiger ist. Am liebsten koche ich die Hirsebällchen am Wochenende, wenn es zeitlich etwas entspannter ist.

Hirsebällchen – ein Rezept von meiner Mama

Das Rezept habe ich ursprünglich von meiner Mama – sie hat die Hirsebällchen für meine Älteste gemacht, da waren die Zwillinge noch gar nicht auf der Welt. Und da sie zu den Hirsebällchen ein Ketchup angeboten hat, gehört dieses nun für meine Große zu diesem Gericht dazu. Keine Chance, ihr das wieder auszureden. Nun gut, dann soll es so sein – die Kinder bekommen Ketchup bei mir eh nur äußerst selten.

Hirse ist ein sehr wertvolles, reichhaltiges Getreide (sie enthält besonders viel pflanzliches Eisen) und durch Beilagen wie Gemüse und Salat kann das Gericht nochmals aufgewertet werden. Statt klassischer Brösel zum panieren könntest Du auch Sesam verwenden.

Die Menge reicht für ca. 4 – 6 Portionen – je nachdem, wie groß der Hunger ist:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 Tassen Wasser/Suppe
  • Olivenöl
  • evtl. 1 kleine Zwiebel
  • geriebener Bergkäse
  • Salz, Petersilie
  • 2 Eier
  • Brösel (zum Wenden)

[/ingredients]

Die Hirse waschen und in Wasser oder Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln, anschließend etwas auskühlen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten, unter die Hirse mischen. Den Bergkäse (Menge nach Belieben), etwas Salz und Petersilie (oder andere Kräuter) sowie die Eier hinzufügen und vermengen.

In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen, aus der Masse kleine Bällchen formen, in den Bröseln wenden, etwas flach drücken und in der Pfanne von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich persönlich lasse die Zwiebel weg, die Hirsebällchen schmecken trotzdem sehr lecker! 🙂