Kategorien
Rezepte Frühstück Snacks & Süsses

Jausenbrot mit Avocado und Gurke

Schnell & lecker

Ja, manchmal ist es auch einfach nur ein Jausenbrot. Im Sommer ist diese Zwischenmahlzeit bei den Zwillingen sehr beliebt, wobei ich die Avocado und die Gurke separat anrichte. Für mich gibt es eine ordentliche Portion Kresse dazu, die Zwillinge mögen diese jedoch (noch) nicht. Meine Große isst nur das Brot mit Frischkäse, den Rest rührt sie nicht an 😉

Avocado und Gurke wirken laut TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) kühlend, deshalb bekommen meine zwei Jüngsten dieses Gericht jetzt im Herbst/Winter nicht mehr. Da die zwei besonders anfällig und im Winter auch oft krank sind, berücksichtige ich die thermische Wirkung von Lebensmitteln besonders, wenn ich für die Zwillinge koche.

Aber ich hatte heute einfach einen Gusto und habe mir dieses Jausenbrot gegönnt 🙂 Außerdem musste es schnell gehen und zum Kochen hatte ich heute auch keine Lust. Ja, so ist das manchmal. Auch wenn mir ein warmes Essen zu dieser Jahreszeit wichtig ist und ich in der Regel auch saisonal einkaufe – heute mache ich eine Ausnahme.

Brot ist nicht gleich Brot

Wenn ich Brot kaufe, lese ich immer die Zutatenliste. Manchmal bin ich schon sehr darüber verwundert, wie viele Zutaten da hineingemischt werden. Deshalb wähle ich bewusst Brote, bei denen die Zutatenliste möglichst kurz ist und ohne Zucker und Milchprodukte auskommt. Oder ich backe Brot einfach selbst.

Die Zubereitung dieser kleinen Brotmahlzeit ist sehr einfach:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Scheibe Schwarz- oder Vollkornbrot
  • Frischkäse oder Cottage Cheese
  • ein Stück Gurke
  • 1/2 Avocado
  • Zitrone
  • Kresse
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

[/ingredients]

Das Jausenbrot mit Frischkäse bestreichen. Die Gurke waschen und in 4-5 Scheiben schneiden. Anschließend die Avocado halbieren, mit etwas Zitronensaft beträufeln und eine Hälfte mit dem Messer mehrmals quer in das Fruchtfleisch schneiden, mit einem großen Löffel herauslösen. Abwechselnd auf das Brot legen, mit Kresse bestreuen, mit Salz & Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Das Rezept eignet sich auch als Frühstück – für alle die es gerne pikant und vegetarisch in der Früh mögen 🙂

Mhmmm…. So lecker!

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegan Vegetarisch

Karotten-Fenchel-Suppe mit roten Linsen

Und schon gibt es das nächste Suppenrezept 😉

Ich muss zugeben, von Fenchel sind meine Kinder nicht sonderlich begeistert. Ich mag ihn, kann es aber trotzdem verstehen und bereite ihn auch selten als Beilage zu einer Mahlzeit zu. In der Suppe, kombiniert mit einem süßen Wurzelgemüse wie der Karotte, fällt er jedoch kaum auf. Genauso ist es mit den roten Linsen – wichtig ist nur, von beidem nicht zu viel zu nehmen. Die Karotte ist definitiv die Hauptzutat.

Ich finde, dass Karotten zu vielen verschiedenen Gerichten passen und habe fast immer welche im Kühlschrank.

Karotten enthalten unter Anderem Vitamin A – gut für unsere Augen, die Haut und das Immunsystem. Fenchel enthält neben den Mineralstoffen Kalium und Magnesium wertvolles Vitamin C – gut für das Wachstum, die Wundheilung und auch für das Immunsystem.

Hülsenfrüchte sind top!

Hülsenfrüchte wie rote Linsen haben eine optimale Nährstoffdichte, das heißt, der Nährstoffgehalt in Bezug auf die Kalorienmenge ist besonders hoch. Außerdem sättigen sie gut, somit ist die Suppe eine ideale Hauptmahlzeit im Herbst/Winter und muss nicht unbedingt durch Gebäck oder Brot ergänzt werden. Wenn Du möchtest und die Kinder es mögen, kannst Du jedoch aus ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot Croutons zubereiten und zu der Suppe reichen.

Es gibt im Naturkostladen auch Backerbsen ohne Milchpulver und ohne Zucker. Die passen in jede Gemüse-Creme-Suppe 🙂

Karotten-Fenchel-Suppe mit roten Linsen – zirka 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 kleine Zwiebel
  • 4 große Karotten
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 3-4 Esslöffel rote Linsen (vorgegart)
  • 1/2l Suppenbrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Curry, Schnittlauch

[/ingredients]

Die Zwiebel fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Karotten und Fenchel putzen und ebenfalls klein schneiden, zu der Zwiebel geben und einige Minuten anrösten. Mit der Suppenbrühe aufgießen und die gewaschenen roten Linsen hinzufügen. Zirka 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Mit Salz, mildem Curry und Schnittlauch würzen und pürieren. Voilà – fertig!

Wenn Du möchtest, kannst Du noch einen Schuss Sahne hinzufügen. Oder die Karotten-Fenchel-Suppe mit einem Löffel Sauerrahm und Kresse oder andere Sprossen & Keimlingen garnieren – davon halten jedoch meine Kinder nicht viel, deshalb stelle ich hier nur die „abgespeckte“ Version vor 😉

Kategorien
Allgemein Rezepte Snacks & Süsses Vegan Vegetarisch

Schnelle Apfel-Muffins

Für den Kindergeburtstag oder den Sonntag Nachmittag 😉

Ich liebe dieses Rezept! Warum? Weil es unkompliziert ist und die Muffins schnell zubereitet sind. Zudem sind sie noch vegan – sie kommen ohne Ei und Milchprodukte aus. Zutaten wie Naturjoghurt oder Buttermilch, welche in vielen Rezepten gebraucht werden, habe ich selten bzw. nie (Buttermilch) zu Hause. Auch die Eier gehen immer dann aus, wenn ich spontan backen möchte. Aber brauche ich ja alles nicht – deshalb finde ich dieses Rezept so wunderbar.

Statt gewöhnlichem Haushaltszucker verwende ich in diesem Rezept Agavendicksaft. Ja, ich weiß, auch dieser enthält Zucker – und deshalb gehe ich auch mit diesem alternativen Süßungsmittel sparsam um. In der Regel verwende ich bei mir zu Hause Honig, Ahornsirup und eben Agavendicksaft zum Süßen von Speisen. Diese Alternativen enthalten mehr Mineralstoffe und weniger Kalorien als Haushaltszucker. Es gibt mittlerweile ja noch eine ganze Reihe an alternativen Angeboten, wie Stevia, Xylit (Birkenzucker), Yacon, Kokosblütenzucker, Palmzucker etc. Ich habe nicht alle probiert, bis auf Birkenzucker. Da habe ich so viel Gutes darüber gehört und neugierig wie ich bin, habe ich mir ein Packerl (übrigens nicht ganz billig) gekauft. Leider habe ich den Birkenzucker nicht vertragen, auch meine große Tochter hat Bauchweh bekommen. In der veganen Ernährung werden auch oft Bananen und Datteln verwendet – beides vertragen zwar meine Kinder, ich jedoch nicht. Zudem müssen sie meiner Meinung nach auch geschmacklich zum Rezept passen – dann sind sie auf jeden Fall in Ordnung. Aber egal welchen Zuckerersatz Du auch verwendest – trotzdem nicht übertreiben damit.

Apfel Zimt Muffin Rezept

Und nun zum leckeren Rezept – vegane Apfel-Muffins (12 Stück):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 100g Dinkelmehl
  • 100g Vollkorndinkelmehl
  • 2 Esslöffel geriebene Nüsse
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • Vanille, Zimt, Nelken (gemahlen)
  • 80g – 100g Agavendicksaft (je nachdem wie süß Du es magst)
  • 125ml Reismilch (oder eine andere Getreidemilch)
  • 125ml Öl (geschmacksneutral)
  • 1 großen Apfel

[/ingredients]

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Mehl mit den geriebenen Nüssen, dem Backpulver und den Gewürzen Vanille, Zimt und Nelken vermengen. Agavendicksaft, Reismilch und Öl dazugeben und kurz durchmischen. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und zügig unterheben. Den Teig in 12 Muffinsförmchen füllen und zirka 20-25 Minuten backen.

Bitte gegen Ende der Backzeit die Muffins kontrollieren, jeder Backofen ist anders. Bei mir zum Beispiel brauchen sie genau 22 Minuten.

Und, wie schmecken Dir die Apfel-Muffins?

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Zucchini-Kartoffel-Suppe

Eine heiße Suppe wenn es draußen kalt ist

Heute in der Früh hat es zum ersten Mal geschneit! Ich gebe zu, es war eher Schnee-Regen – aber trotzdem – die ersten Schneeflocken waren mit dabei. Ich bin gespannt, ob diesen Winter der Schnee auch einmal liegen bleibt und meine zwei Jüngsten ihn auch einmal kennen lernen werden.

Wenn es draußen kalt wird, sind warme Mahlzeiten besonders wichtig. Vor allem Suppen eignen sich wunderbar, um sich von innen wieder auf zu wärmen. Um daraus ein sättigendes Mittagessen zu machen, kann im Prinzip jede Suppe mit Linsen oder Getreide, wie zum Beispiel Hirse oder Couscous, aufgewertet werden.

Was finde ich heute im Kühlschrank?

Zugegeben – manchmal habe ich überhaupt keinen Plan, was ich kochen soll. Und auch keine Lust, ein aufwändiges Menü zu kreieren. An solchen Tagen gibt es einfach eine Suppe. Zucchini habe ich fast immer im Kühlschrank, da diese zu meinem Lieblingsgemüse gehören. Die Kinder mögen Zucchini nicht so gerne, aber in der Suppe wird er gegessen. Genau wie Brokkoli. Und Kartoffeln sind in der Regel auch immer da.

Also, gibt es heute eine Zucchini-Kartoffel-Suppe 🙂

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 große Zucchini (ca. 380g)
  • 4 Kartoffeln (ca. 250g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Petersilie
  • Sesam
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Sahne zum Verfeinern

[/ingredients]

Die Zwiebel klein schneiden und in einem großen Topf in Olivenöl anschwitzen. Die Zucchini und Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, die Hälfte der Kartoffelwürfel beiseite stellen. Das restliche Gemüse nun zu den Zwiebeln geben und ein paar Minuten anrösten. Anschließend mit der Gemüsesuppe aufgießen und auf niedrigster Stufe zirka 15-20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die restlichen Kartoffelwürfel in einem kleinen Topf mit Wasser weich kochen (ca. 10 Minuten). Diese Kartoffelstücke dann in einer kleinen Pfanne, mit etwas Öl, von allen Seiten anbraten, bis sie schön knusprig sind. Die letzten Minuten noch etwas Sesam darüber streuen und mit rösten.

Die Suppe mit Petersilie würzen, pürieren und mit einem Schuss Sahne verfeinern. Mit den Sesamkartoffeln servieren.

Lass es Dir schmecken!

Kategorien
Rezepte Empfehlung Hauptspeisen Vegan Vegetarisch

Ein Klassiker für Kinder – Tomatensauce

Tomatensauce mit „versteckten“ Zutaten!

Fast alle Kinder mögen Spaghetti mit Tomatensauce – so auch meine drei Zwerge. Wobei – ich konnte es kaum glauben – die ältere meiner Zwillingsmädchen anfangs Nudeln verweigert hat. Ich habe im Beikostalter die Nudeln als Fingerfood angeboten – ohne Sauce. Ich denke, dass sie dadurch geschmacklich nicht wirklich überzeugt haben. Generell mögen die Zwillinge ihre Gerichte lieber „saftig“ bzw. mit einer Sauce, während meine Große ihre Nudeln auch komplett trocken ohne alles isst. Heute essen alle drei Kinder Nudeln – wie bei so vielen Lebensmittel, welche die Kleinen noch nicht kennen, habe ich diese einfach immer wieder angeboten. So viel dazu.

Tomaten sind gesund – sie enthalten Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativer Wirkung.  Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte bei der Zubereitung ein paar Tropfen Öl zugefügt werden. Wenn Tomaten erhitzt werden – zum Beispiel in Form einer Sauce – kann sich das Lycopin voll entfalten und vom Körper dadurch auch besser aufgenommen werden. Aufgrund der intensiven roten Farbe eignet sich das Tomatensugo aber auch wunderbar, um weitere (gesunde) Zutaten darin zu „verstecken“.

Wertvolles Eiweiß aus Linsen

Um das Gericht um eine Portion Proteine zu ergänzen, mische ich zirka zwei bis drei Esslöffel rote oder gelbe Linsen darunter. Gemüse und frische Kräuter machen aus der Tomatensauce und Vollkornnudeln eine vollwertige Mahlzeit.

Als Beilage nehme ich meist Dinkelnudeln (Vollkorn) ohne Ei – wenn es nicht unbedingt Spaghetti sein müssen verwende ich lieber kleine Nudeln wie Hörnchen und Spiralen, da ich diese für die Zwillinge nicht schneiden muss und die Teller somit schneller auf dem Tisch stehen 😉

Ein einfaches & schnelles Kinderrezept – und schon kann es los gehen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Dose passierte Tomaten
  • etwas Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1-2 kleine Karotte
  • eventuell 1 kleines Stück Sellerie
  • 2 Esslöffel gelbe oder rote Linsen (vorgegart)
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Gewürze wie Salz, süßes Paprikapulver, Oregano

[/ingredients]

Die Zwiebel fein schneiden und in einem Topf im Olivenöl anschwitzen. Karotte und Sellerie waschen und klein schneiden, Linsen waschen und hinzufügen. Mit den passierten Tomaten und etwas Gemüsebrühe ablöschen und zirka zehn bis fünfzehn Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Die Sauce zum Schluss mit Salz, etwas süßem Paprikapulver und Oregano würzen und passieren. Um die Säure etwas zu mildern, kannst Du noch einen Schuss Sahne dazu geben. Frischer Basilikum ergänzt das Gericht ganz wunderbar…

Ich empfehle Dir, gleich die doppelte Menge zu kochen und die Sauce portionsweise einzufrieren. Als Beilage eignen sich auch Topfengnocchi, Grießknödel, Spätzle oder Reis.

Kategorien
Allgemein Blog

Kinder & Süßigkeiten – wie oft & wie viel?

Wie ich mit Süßigkeiten umgehe

Wenn man Kinder hat, dann kommt man am Thema Süßigkeiten nicht vorbei, das ist einfach so. Ich habe lange überlegt, was ich über Schokolade & Co schreiben soll bzw. wie ich diesen Beitrag gestalten könnte. Ich habe mich dazu entschieden, ganz einfach meine ganz persönliche Sicht und meine Erfahrungen dieses Thema betreffend zu schildern und von meinem Umgang mit meinen Kindern & Süßigkeiten zu erzählen.

Ich habe mich in meiner Ausbildung zur Ernährungstrainerin sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was gut & gesund für unseren Körper ist und was nicht. Diese Frage lässt sich nicht immer ganz eindeutig beantworten, da jeder Körper anders funktioniert und auch unterschiedlich auf die verschiedenen Lebensmittel reagiert. Aber bei weißem Haushaltszucker ist es eindeutig, dieser ist definitiv ungesund – und zwar für jeden von uns. Somit war es mir bei meinen Kindern von Anfang an sehr wichtig, sie möglichst lange von weißem Zucker fernzuhalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies im 1. Lebensjahr der Kinder überhaupt kein Problem war.

Mein Tipp: Zutatenliste immer genau lesen!

Wenn die Kinder dann beginnen, mit den Erwachsenen am Tisch mit zu essen – was ungefähr ab dem 1. Lebensalter der Fall ist – wird es schon schwieriger. Denn auch Brot und Wurst enthalten teilweise Zucker. Generell wird Zucker unter verschiedenen Namen in unseren Lebensmitteln „versteckt“ – somit habe ich beim Einkaufen immer fleißig die Zutatenlisten gelesen und dann entschieden, ob ich meinem Kind dieses Lebensmittel geben möchte oder doch lieber nicht.

Aktiv alternative Köstlichkeiten anbieten funktioniert

Wenn wir bei Freunden eingeladen waren oder selbst Gäste hatten, habe ich meiner ersten Tochter – mittlerweile 5 Jahre alt – immer eine Alternative zu Kuchen & Co angeboten, die sie auch akzeptiert hat. Entweder hat sie Obst gegessen, Nüsse & Trockenfrüchte oder ein paar Reiswaffeln, Hirsebällchen etc. Zu Weihnachten habe ich extra Vollkornkekse ohne Zucker für sie gebacken und dann auf den Teller mit den klassischen Weihnachtskeksen gelegt. Wenn sie welche haben wollte, habe ich sie nicht aussuchen lassen sondern ihr nur die Vollkornkekse gegeben. Kein Problem für sie.

Mit 17 Monaten hat sie in der Kinderkrippe begonnen und zum ersten Mal Topfengolatschen, Milchbrötchen, Fruchtzwerge und Schokoladenpudding bekommen. Darüber war ich anfangs sehr verärgert, da ich davon ausgegangen bin, dass in der Krippe gesundes Essen angeboten wird. Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte. Trotzdem blieb ich dabei, meinem Kind zu Hause nie aktiv Süßigkeiten anzubieten – so etwas wie eine Naschlade für die Zwerge gibt es bis heute nicht bei uns.

Auch unterwegs muss es nicht das „Kipferl“ sein

Wenn ich unterwegs etwas gekauft habe, war das meistens ein Stück Obst oder ein Vollkornweckerl beim Bäcker. Funktioniert super, wenn es die Kleinen nicht anders kennen. Als Getränk bot ich immer nur Wasser an und so ist es jetzt noch – meine Große kostet zwar hin und wieder einen Fruchtsaft oder Sirup (wenn wir auf Besuch sind) ist jedoch überhaupt kein Saft-Fan und die meisten schmecken ihr einfach nicht.

Keine strengen Verbote

Ich halte nichts davon, meinen Kindern Süßigkeiten zu verbieten, wenn alle rund herum naschen – zum Beispiel auf einer Geburtstagsparty. Ab einem gewissen Alter ist das einfach nicht mehr möglich. Trotzdem achte ich auf ein gesundes Maß und bleibe was das betrifft auch sehr konsequent – meine Große ist ein gutes Beispiel dafür, dass das sehr gut funktionieren kann.

Meine Tochter kann so richtig genießen – ich finde das wunderbar!

Wenn meine Tochter Süßigkeiten geschenkt bekommt, dann isst sie auch nie alle auf einmal auf, sondern verteilt sie über mehrere Tage. Manchmal vergisst sie jedoch darauf und es kommt ihr erst zwei, drei Tage später wieder in den Sinn, dass da ja noch irgendwo Naschis herumliegen. Und wenn sie dann ihren Schokoladenkeks isst, dann genießt sie ihn wirklich. Sie beißt ganz kleine Stücke runter, ganz langsam, sie lässt sich gerne Zeit. In der Zwischenzeit schmilzt meist die Schokolade unter ihren warmen Fingern, das ist ihr jedoch egal. Für sie sind Süßigkeiten einfach etwas besonderes, nichts Alltägliches – und genau so soll es sein.

Und wenn die große Schwester nascht?

Wenn die Zwillinge mitbekommen, dass die große Schwester von ihren Süßigkeiten nascht, wollen sie natürlich auch kosten. Eh klar. Aber entweder biete ich ihnen eine Alternative an, was meistens super funktioniert, oder ich lenke sie ab und erkläre ihnen, dass das Gummibärli der großen Schwester gehört und aus. Stimmt ja auch. Größere Probleme gab es diesbezüglich bis jetzt noch nicht. Die Zwillinge sind jetzt zwei Jahre alt – ich weiß, dass nicht alle Kinder gleich „funktionieren“ – deshalb bin ich schon gespannt, wie sich das Thema Süßigkeiten bei den zwei Mädels entwickelt.

Ich denke, dass es generell nicht notwendig ist, meinen Kindern aktiv Süßigkeiten anzubieten. Wenn die Kleinen Hunger haben, mache ich eine Jause. Wenn es um eine Zwischenmahlzeit geht, biete ich etwas Obst – welches ja auch Zucker enthält – und Beeren, verschieden Nüsse, Trockenfrüchte oder jetzt im Herbst auch Maroni an.

Als Belohnung sollen Süßigkeiten auch nicht verwendet werden – ich lese lieber abends ein zweites Buch vor, lass die Kinder noch zehn Minuten länger spielen, bevor sie ins Bett müssen oder nehme mir extra viel Zeit zum Kuscheln & Knutschen.

Ein Mittelweg kann funktionieren

Ich verbanne den Zucker nicht komplett aus unserer Ernährung, aber ich behalte ihn im Auge – und anstatt irgendwelche Schokoladenriegel oder Gummibärli zu kaufen, backe ich lieber ein paar Apfel-Zimt-Muffins mit Vollkornmehl und weniger Zucker – da weiß ich was drinnen ist und den Kindern schmeckt es genau so gut! 🙂 Das Rezept dazu findest Du auf meinem Blog!

Alles Gute und bleib gesund!

Kategorien
Rezepte Empfehlung Hauptspeisen Vegan Vegetarisch

Stärkende Wurzelgemüsesuppe mit Hirse

Heute muss es schnell gehen…

Wenn es draußen kälter wird und das Immunsystem sich bereits gegen den ersten Schnupfen & Husten wehren muss, ist es mir besonders wichtig, täglich 2-3 warme Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen. Unter der Woche mache ich – wenn es sich zeitlich ausgeht – zum Frühstück bereits einen Porridge für die Kinder. Wenn wir zu knapp dran sind, frühstücken die Kinder im Kindergarten und dort wird nur Brot mit Butter, Marmelade sowie Wurst und Käse angeboten. Das Mittagessen ist warm, zur Jause gibt es jedoch auch wieder Brot. Somit ist für mich ganz klar, dass es abends dann nicht auch noch eine Brotmahlzeit gibt. Ideal finde ich eine schnelle Gemüsesuppe. Jetzt im Herbst bzw. auch dann im Winter, koche ich gerne eine Wurzelgemüsesuppe mit Hirse.

Ein tolles Kinderrezept, da die Suppe mild und süßlich schmeckt…

Diese Suppe ist im Herbst/Winter top, da Wurzelgemüse überall in verschiedenen Variationen erhältlich ist. Den Kindern schmeckt sie in der Regel auch, da süßes Gemüse verwendet wird. Hirse ist ein sehr stärkendes und nährstoffreiches Getreide und ergänzt das Gericht ganz wunderbar.

Ohne Butter und Sahne ist das Rezept vegan und auch wenn wir uns nicht ausschließlich vegan ernähren, versuche ich trotzdem, so oft wie möglich auf tierische Produkte zu verzichten.

Bei Suppen koche ich gerne eine größere Menge und friere den Rest portionsweise ein. Einfach in der Früh aus dem Gefrierfach nehmen und ich muss mir keine Gedanken über das Abendessen machen – Perfekt!

Die angegebene Menge reicht für ca. 4 große Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 300 g Wurzelgemüse (Karotten, gelbe Rüben, Petersilienwurzel, Pastinake etc.)
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Butter oder Olivenöl/Sesamöl
  • 1/2 l Gemüsesuppe
  • 2 Esslöffel Hirse
  • Curry/Kurkuma, etwas Petersilie
  • evtl. ein Schuss Sahne

[/ingredients]

Das Wurzelgemüse und die Zwiebel klein Schneiden und in etwas Butter oder Olivenöl/Sesamöl anrösten, bis sich das angenehme Aroma in der ganzen Küche ausbreitet. Dann mit Gemüsesuppe aufgießen und die Hirse hinzufügen. Auf niedriger Stufe ca. 20 Minute köcheln lassen, Herd ausschalten und noch etwas nachquellen lassen.

Anschließend die Suppe pürieren – oder auch nur einen Teil davon, wenn man lieber Stücke dabei haben möchte (so wie ich) – und mit etwas Sahne, Curry oder Kurkuma sowie frischer Petersilie verfeinern.

Was die Konsistenz betrifft sind die Vorlieben meist unterschiedlich – ich lasse Suppen in der Regel etwas dicker, damit sich die Zwillinge (2 Jahre alt) etwas leichter beim essen tun.

 

Kategorien
Rezepte Empfehlung Frühstück Vegan Vegetarisch

Apfel-Zimt-Porridge

Apfel-Zimt-Porridge – gesund & lecker!

Die Kombination von Äpfeln und Zimt schmeckt den meisten Kindern – meine zumindest lieben dieses wärmende Frühstück und deshalb kommt es so oft wie möglich auf den Tisch.

Eine Variation – den Kokos-Heidelbeer-Porridge – habe ich Dir bereits vorgestellt, im Herbst und Winter bevorzuge ich von den Zutaten her jedoch eher Äpfel, Nüsse & Zimt. Von der Zubereitung unterscheiden sich die zwei Gerichte kaum, trotzdem möchte ich dieses feine Frühstück meiner Rezeptsammlung hinzufügen.

Einen besonderen Tipp habe ich noch für Dich: In diesem Rezept verwende ich gemahlene Mandeln, diese können selbstverständlich auch durch andere Sorten ersetzt werden. Wenn es die Zeit zulässt, dann empfehle ich, die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett für einige Minuten anzurösten. Dadurch entfalten sie ein besonders angenehmes Aroma, was den Porridge auch intensiver im Geschmack macht.

Nüsse spenden Energie – genau das brauchen meine Kinder – und ich erst recht! 😉

Nüsse sind ein toller Eiweißlieferant – das Protein ist wichtig für unsere Energie und für die Muskeln. Weiters finden sich in Nüssen die Vitamine B1, B2, B3, B6, Folsäure und Vitamin E sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Kalium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Selen und Zink. Und nicht zu vergessen: Nüsse liefern Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure – diese regulieren den Blutdruck, wirken entzündungshemmend und schützen vor Herzkrankheiten.

Und hier mein Apfel-Zimt-Porridge Rezept für Kinder, ca. 3 – 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 60g Haferflocken (Feinblatt)
  • 60g Dinkelflocken (Feinblatt)
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Esslöffel Mandelmus
  • 500ml Getreidemilch
  • eine Prise Zimt
  • 2-3 Esslöffel Apfelmus oder Apfelkompott

[/ingredients]

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten anrösten, Hafer- und Dinkelflocken hinzufügen und kurz mitrösten, dann den Herd auf mittlere Stufe zurückschalten. Bitte aufpassen, dass die Zutaten nicht anbrennen.

Anschließend mit der Getreidemilch aufgießen, Zimt und Mandelmus hinzufügen und auf niedrigster Stufe für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bei Bedarf Wasser nachgießen. Die Konsistenz sollte schön sämig und nicht zu fest sein. Wenn es die Zeit zulässt, noch einige Minuten nachquellen lassen.

Mit Apfelmus oder Apfelkompott servieren und dann einfach nur genießen!

 

Kategorien
Rezepte Snacks & Süsses Vegan Vegetarisch

Gesund backen – Haferflocken-Bananen-Kekse

Schnell & unkompliziert – auch für große Naschkatzen geeignet!

Dieses Rezept finde ich genial, vielleicht bist Du im Internet schon einmal darüber gestolpert. Erstens sind die Haferflocken-Bananen-Kekse super einfach zu machen und zweitens kommen sie gänzlich ohne Zucker aus. Sie eignen sich als kleine Nascherei für zwischendurch oder für unterwegs.

Die ergänzenden Zutaten – zu Haferflocken und Bananen – lassen sich beliebig variieren. Es können unterschiedliche Nüssen und Samen (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewnüsse, Pistazien, Macadamianüsse, Kokosflocken, Sesam, Chiasamen etc.) oder verschiedene Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen, Cranberries etc.) verwendet werden. Je nachdem, was Du gerade in Deinem Vorratsschrank stehen hast.

Backen mit Kind…

Da das Rezept sehr einfach in der Zubereitung ist, eignet es sich auch hervorragend für einen gemeinsamen Backtag mit den Kindern. Kleinkinder dürfen zum Zerdrücken der Bananen anstatt der Gabel ihre (natürlich gewaschenen) Hände verwenden. Sollte die Prozedur etwas länger dauern – mit etwas Zitronensaft werden die Bananen nicht so schnell braun. Die Große hilft dann beim mischen mit den restlichen Zutaten, den Rest übernehme meistens ich.

Anbei (m)eine Version mit gemahlenen Walnüssen und Erdnussmus – für ungefähr 20 Stück.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 2 große reife Bananen
  • 150g Haferflocken (Feinblatt)
  • 20g geriebene Walnüsse
  • 2 Esslöffel Erdnussmus (ohne Salz)
  • eine Prise Vanillemark

[/ingredients]

Den Ofen auf 175° (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Bananen mit der Gabel in einer Schüssel zerdrücken und die Haferflocken, die Walnüsse, das Erdnussmus und die Vanille untermischen. Nach belieben noch weitere Zutaten wie klein geschnittene Trockenfrüchte beifügen.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und flach drücken. Die Kekse ca. 15 Minuten backen.

Ich habe meine Haferflocken-Bananen-Kekse etwas größer gemacht und die Backzeit um 4 Minuten verlängert.

Du könntest statt runde Kekse auch kleine Riegel formen, um abgesehen von den Zutaten etwas Abwechslung rein zu bringen. Meinen Kindern schmecken die Kekse sehr gut – sie sind vor allem für Kleinkinder hervorragend geeignet und wirklich flott zubereitet. Ein toller Snack! Auch für Mama und Papa, wenn der kleine Hunger kommt 🙂

img_8482