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Hokkaido-Kürbis-Kekse mit Vollkornmehl

Ein Rezept aus dem Kindergarten!

Meine Große hat mir vor Kurzem ein Keksrezept mit nach Hause gebracht – die Kekse hat sie bereits im Kindergarten probiert und für gut befunden 😉

Für die Kinder kaufe ich Kekse sehr, sehr selten. Hin und wieder backe ich welche – oder wir backen gemeinsam – und dann gibt es wieder eine Zeit lang keine Naschereien. Ich versuche, beim Thema Süßigkeiten einen Mittelweg zu gehen und finde, dass das bei uns sehr gut funktioniert.

Dieses Keks-Rezept ist recht einfach und hat allen drei Mädels geschmeckt! 🙂

Da ich noch Schokoladenglasur übrig hatte, habe ich einen Teil der Kekse damit verziert…

Und los geht’s:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Hokkaidokürbis
  • 125g Butter
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 70g Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt

[/ingredients]

Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und in ca. 15-20 Minuten weich dünsten. Das Kürbisfleisch zerdrücken und auskühlen lassen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180° vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Zucker und Butter vermengen, das Ei und den Kürbis untermischen. In einer separaten Schüssel Dinkelvollkornmehl, Backpulver, Mandeln, Vanille und Zimt verrühren und unter das Kürbis-Gemisch heben.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen und mit einer Gabel oder mit der Hand flach drücken. Zirka 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auskühlen lassen.

Wenn man möchte mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade verzieren.

Ich bevorzuge generell selbst gebackene Kekse, da ich dann einfach ganz genau weiß, welche Zutaten enthalten sind. Ich kann außerdem die Zuckermenge variieren bzw. auch nach Möglichkeit eine Alternative verwenden. Beim Kekse backen sind die Kinder gerne mit dabei – es macht ihnen Spaß und auch sie lernen, welche Zutaten verwendet werden. Kinder sind sehr wissbegierig und lieben es, in der Küche mit zu helfen. Oder einfach nur der Mama beim Kochen und Backen zusehen – meine Kinder lieben das! 🙂

Welche Kekse lieben Deine Kinder?

 

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Browniekuchen – für meine lieben Gäste!

Ich liebe dieses Rezept!

Wenn wir Gäste haben, serviere ich generell lieber selbst Gebackenes als gekaufte Kuchen und Gebäck zum Kaffee. Erstens schmeckt es einfach besser (meistens ;-)), zweitens bestimme ich die Qualität der Zutaten und drittens auch die Länge der Zutatenliste. Und das Beste überhaupt – das ganze Haus duftet nach Schokoladenkuchen 🙂

Früher habe ich oft Cupcakes gebacken – die Zubereitung dieser hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich meine Kreativität ausleben konnte. Neben drei Kindern schaffe ich das einfach nicht mehr. Da muss es schneller gehen. Und möglichst unkompliziert.

Die Zutaten für dieses Rezept habe ich fast immer zu Hause. Ich verwende dafür eine quadratische Backform (20x20cm). Das reicht normalerweise für meine drei Mädels und mich und eine liebe Freundin mit ihren Kids. Und in der Regel bleibt auch noch ein Stück für Papa übrig, das er sich dann nach dem Abendessen gönnt 😉

Wenn Du dieses Rezept für mehr Gäste verwenden möchtest, nimm einfach die doppelte Menge und eine große Backform.

Ich habe den Kuchen nur mit Staubzucker bestreut, Du kannst ihn aber auch mit einer Schokoladenglasur und diversen Streusel oder Smarties verzieren. Im Sommer habe ich einmal den Kuchen großzügig mit Mascarpone-Creme bestrichen und frische Himbeeren aus dem Garten darauf verteilt. Davon waren die Erwachsenen begeistert, die Kinder jedoch weniger 😉

Und nun zum Rezept:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Butter
  • 100g Rohrohrzucker
  • 3 Eier
  • 50g (Vollkorn) Dinkelmehl
  • 125g Kakaopulver, gesüßt
  • 125g gemahlene Mandeln
  • evtl. eine Packung Schokoladendrops
  • evtl. Kuchenglasur und Streusel oder Staubzucker

[/ingredients]

Zuerst den Ofen auf 180° vorheizen.

Die Butter schaumig rühren, den Rohrohrzucker und die Eier nacheinander untermischen und gut verrühren. Anschließend das Dinkelmehl, den Kakao und die gemahlenen Mandeln unterheben. Zum Schluss die Schokoladendrops hinzufügen.

Eine Backform mit Backpapier auslegen und den Teig darin verteilen und glatt streichen.

Ca. 30 Minuten backen – Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders ist. Den Kuchen aus der Form stürzen, abkühlen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Schluss in kleine Brownies schneiden.

Lasst es Euch schmecken!

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Rezepte Frühstück Snacks & Süsses

Grießküchlein mit Himbeerpüree

Grießbrei mal anders…

Ich koche für meine Kinder sehr gerne ein warmes Frühstück, der klassische Porridge ist vor allem bei meiner großen Tochter sehr beliebt. Nach einer Rezeptidee einer lieben Freundin habe ich jedoch einen Grießbrei gekocht und diesen aber nicht als Brei serviert, sondern als kleine Küchlein.

Im Tiefkühlfach waren noch Himbeeren, aus diesen habe ich ein Himbeerpüree gemacht. Natürlich kann jedes beliebige Obst in Form eines Kompotts oder als Mus verwendet werden – je nach persönlichem Geschmack und Vorlieben der Kinder 😉

In meinem Rezept habe ich die 2-Minuten-Polenta verwendet – es eignet sich jedoch auch jede andere Sorte.

himbeer

Und nun zum Rezept – sehr einfach und schnell (am Vorabend) zubereitet:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Grieß
  • 2 Tassen Getreidemilch
  • Gewürze wie Vanille, Zimt oder Nelke
  • Himbeeren
  • Reissirup (oder ein anderes Süßungsmittel)

[/ingredients]

Die Getreidemilch kurz aufkochen lassen, den Grieß und die Gewürze einrühren und 1-2 Minuten kräftig weiter rühren. Einige Minuten nachquellen und auskühlen lassen.

Ich habe den Grieß anschließend in Silikon-Muffinsförmchen gefüllt, da ich die Küchlein aus diesen sehr einfach lösen kann. Bei den Minikuchenformen war es etwas schwieriger, hat aber auch funktioniert.

Die kleinen Küchlein über Nacht in den Kühlschrank stellen.

In der Früh die Himbeeren erwärmen und pürieren. Da die Himbeeren eher sauer sind, habe ich etwas Reissirup hinzugefügt. Die Küchlein erwärme ich ebenfalls – das muss nicht sein, ich empfehle aber jedoch dann, die Küchlein rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sie zumindest Zimmertemperatur haben.

Geschmäcker sind verschieden!

Den Zwillingen hat es sehr gut geschmeckt, meine Große war nicht wirklich begeistert. Für sie gibt es somit weiterhin den klassischen Haferflocken-Porridge mit Apfelmus 😉 Sie hat das neue Rezept jedoch probiert und das freut mich. Den klassischen Grießbrei mit Kakao lieben natürlich alle drei Mädchen, das liegt aber definitiv an dem süßen Kakao! Die Kinder kennen das Gericht aus dem Kindergarten und wünschen es sich manchmal auch zu Hause – eine gute Möglichkeit, wenn es schnell gehen muss.

Viel Spaß beim Nachkochen – ich hoffe es schmeckt!

 

 

 

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Schokoladensterne – gemeinsam gebacken

Backen mit Kind 🙂

backen mit kind

Mit meiner Großen habe ich schon öfter Kekse gebacken, für die Zwillinge war es das erste Mal. Momentan ist es draußen ständig kalt und oft nebelig und dunkel, habe ich einen dieser grauen Tage genutzt, um ein paar vorweihnachtliche Schokoladensterne zu backen. Den Kindern hat es Spaß gemacht – und mir auch! 🙂

Obwohl das Rezept etwas knifflig war. Ich habe Vollkornkekse gebacken und da Dinkelvollkornmehl eher trocken ist, war die Konsistenz des Teiges anfangs nicht optimal. Nach der Zugabe von etwas Flüssigkeit war der Teig wieder zu feucht. Ich denke, man braucht etwas Fingerspitzengefühl – dann klappt auch dieses Rezept. Statt Zucker oder Honig habe ich Reissirup genommen. Da ich fructoseintolerant bin, habe ich diesen vor kurzem gekauft und hatte nun die Gelegenheit, ihn auszuprobieren. Ich muss zugeben, die Schokoladensterne sind nicht sonderlich süß geworden, schmecken den Kindern und mir aber trotzdem gut 🙂

backen

Alle drei Kinder haben fleißig geformt, geknetet, ausgestochen und geschnitten. Nach einer halben Stunde waren die Zwillinge fertig mit ihren Keksen – heißt, sie hatten keine Lust mehr. Meine 5jährige wollte ihre Kekse aber noch unbedingt verzieren und hat sich dafür nochmal so richtig viel Zeit gelassen – mit viel Liebe und Geduld wurde Keks für Keks geschmückt, ich bin richtig stolz auf meine „Große“.

Und nun zum Rezept der Schokoladensterne (für ca. 50 Stück):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 350g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 125g Butter
  • 100g Reissirup
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

[/ingredients]

Zuerst das Dinkelmehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Die Butter schaumig rühren, den Reissirup und das Ei unterrühren. Zimt und Salz hinzufügen. Anschließend die Mehl-Kakaomischung esslöffelweise unter die Buttermasse geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem festen Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu trocken werden, mit etwas Wasser befeuchten.

Backofen auf 180° vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 0,5 cm dick ausrollen und mit Sternförmchen (oder anderen) Kekse ausstechen.

Nach belieben mit Eigelb bestreichen und mit Streusel verzieren. Die Schokoladensterne ca. 10 Minuten backen und unbedingt gleich kosten!!! 🙂

Schokoladen Kekse

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Rezepte Snacks & Süsses Vegetarisch

Hirse-Gemüse-Muffins

Muffins müssen nicht immer süß sein

Pikante Muffins wie die Hirse-Gemüse-Muffins eignen sich super für einen Kindergeburtstag, als Snack – wenn der Hunger groß ist – oder für unterwegs, zum Beispiel für ein Picknick. Es gibt unzählige Rezepte für pikante Muffins – dieses ist nur eines davon und kann auch nach persönlichen Vorlieben der Kinder variiert werden.

Ein feines Suppen-Gericht mit Hirse habe ich Dir bereits vorgestellt, aufgrund des hohen Anteils an Mineralstoffen und Spurenelementen möchte ich dieses Getreide – besonders im Winter – öfter in unseren Speiseplan integrieren.

Schnittlauch, Petersilie & Co muss ich verstecken

Meine Jüngste hat gerade eine Phase. Kein kleines Grünzeug. Also keine Schnittlauch-Schnipsel auf ihrem Teller, die pickt sie alle raus. Mag sie derzeit einfach nicht. Wenn ich es gaaanz fein schneide, dann geht es meistens durch, aber da ich auch tiefgekühlte Kräuter verwende, funktioniert das in dem Fall mit dem klein schneiden leider nicht. Deshalb habe ich heute mein Gewürzregal ergänzt und im Naturkostladen Quendel gekauft. Dieser schmeckt ähnlich wie Thymian und ist ganz, ganz fein gemahlen. Mit diesem Gewürz kann ich den Gerichten noch etwas Pepp verleihen – und mein kleiner Schatz wird es ganz bestimmt nicht entdecken 😉

Hirse-Gemüse-Muffins (6 Stück):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Hirse
  • 200ml Gemüsesuppe
  • 100g Magertopfen
  • 100g Zucchini (oder Karotten)
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Eier
  • 100g geriebener Käse
  • Kräuter

[/ingredients]

Die Hirse mit heißem Wasser abbrausen und in der Gemüsesuppe zirka 15 Minuten garen, abgießen und auskühlen lassen. Anschließend den Topfen einrühren und mit frischen oder getrockneten Kräutern würzen. Zucchini waschen und ganz fein raspeln, Frühlingszwiebeln (nur das weiße) ganz klein schneiden und den Käse reiben.

Die Eier trennen, das Eigelb zum Gemüse geben, das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Gemüse-Käse-Mischung und die Hirse vermengen, zum Schluss das Eiweiß unterheben. In die Muffinförmchen füllen und bei 170° (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen.

Wenn die Kinder es mögen kann man natürlich auch anderes Gemüse wie Erbsen, Mais oder Paprika verwenden. Oder sich beim Käse austoben und einen würzigen Parmesan oder einen feinen Schafskäse verwenden.

Viel Spaß beim Nachbacken und experimentieren 🙂

 

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Rezepte Frühstück Snacks & Süsses

Jausenbrot mit Avocado und Gurke

Schnell & lecker

Ja, manchmal ist es auch einfach nur ein Jausenbrot. Im Sommer ist diese Zwischenmahlzeit bei den Zwillingen sehr beliebt, wobei ich die Avocado und die Gurke separat anrichte. Für mich gibt es eine ordentliche Portion Kresse dazu, die Zwillinge mögen diese jedoch (noch) nicht. Meine Große isst nur das Brot mit Frischkäse, den Rest rührt sie nicht an 😉

Avocado und Gurke wirken laut TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) kühlend, deshalb bekommen meine zwei Jüngsten dieses Gericht jetzt im Herbst/Winter nicht mehr. Da die zwei besonders anfällig und im Winter auch oft krank sind, berücksichtige ich die thermische Wirkung von Lebensmitteln besonders, wenn ich für die Zwillinge koche.

Aber ich hatte heute einfach einen Gusto und habe mir dieses Jausenbrot gegönnt 🙂 Außerdem musste es schnell gehen und zum Kochen hatte ich heute auch keine Lust. Ja, so ist das manchmal. Auch wenn mir ein warmes Essen zu dieser Jahreszeit wichtig ist und ich in der Regel auch saisonal einkaufe – heute mache ich eine Ausnahme.

Brot ist nicht gleich Brot

Wenn ich Brot kaufe, lese ich immer die Zutatenliste. Manchmal bin ich schon sehr darüber verwundert, wie viele Zutaten da hineingemischt werden. Deshalb wähle ich bewusst Brote, bei denen die Zutatenliste möglichst kurz ist und ohne Zucker und Milchprodukte auskommt. Oder ich backe Brot einfach selbst.

Die Zubereitung dieser kleinen Brotmahlzeit ist sehr einfach:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Scheibe Schwarz- oder Vollkornbrot
  • Frischkäse oder Cottage Cheese
  • ein Stück Gurke
  • 1/2 Avocado
  • Zitrone
  • Kresse
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

[/ingredients]

Das Jausenbrot mit Frischkäse bestreichen. Die Gurke waschen und in 4-5 Scheiben schneiden. Anschließend die Avocado halbieren, mit etwas Zitronensaft beträufeln und eine Hälfte mit dem Messer mehrmals quer in das Fruchtfleisch schneiden, mit einem großen Löffel herauslösen. Abwechselnd auf das Brot legen, mit Kresse bestreuen, mit Salz & Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Das Rezept eignet sich auch als Frühstück – für alle die es gerne pikant und vegetarisch in der Früh mögen 🙂

Mhmmm…. So lecker!

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Allgemein Rezepte Snacks & Süsses Vegan Vegetarisch

Schnelle Apfel-Muffins

Für den Kindergeburtstag oder den Sonntag Nachmittag 😉

Ich liebe dieses Rezept! Warum? Weil es unkompliziert ist und die Muffins schnell zubereitet sind. Zudem sind sie noch vegan – sie kommen ohne Ei und Milchprodukte aus. Zutaten wie Naturjoghurt oder Buttermilch, welche in vielen Rezepten gebraucht werden, habe ich selten bzw. nie (Buttermilch) zu Hause. Auch die Eier gehen immer dann aus, wenn ich spontan backen möchte. Aber brauche ich ja alles nicht – deshalb finde ich dieses Rezept so wunderbar.

Statt gewöhnlichem Haushaltszucker verwende ich in diesem Rezept Agavendicksaft. Ja, ich weiß, auch dieser enthält Zucker – und deshalb gehe ich auch mit diesem alternativen Süßungsmittel sparsam um. In der Regel verwende ich bei mir zu Hause Honig, Ahornsirup und eben Agavendicksaft zum Süßen von Speisen. Diese Alternativen enthalten mehr Mineralstoffe und weniger Kalorien als Haushaltszucker. Es gibt mittlerweile ja noch eine ganze Reihe an alternativen Angeboten, wie Stevia, Xylit (Birkenzucker), Yacon, Kokosblütenzucker, Palmzucker etc. Ich habe nicht alle probiert, bis auf Birkenzucker. Da habe ich so viel Gutes darüber gehört und neugierig wie ich bin, habe ich mir ein Packerl (übrigens nicht ganz billig) gekauft. Leider habe ich den Birkenzucker nicht vertragen, auch meine große Tochter hat Bauchweh bekommen. In der veganen Ernährung werden auch oft Bananen und Datteln verwendet – beides vertragen zwar meine Kinder, ich jedoch nicht. Zudem müssen sie meiner Meinung nach auch geschmacklich zum Rezept passen – dann sind sie auf jeden Fall in Ordnung. Aber egal welchen Zuckerersatz Du auch verwendest – trotzdem nicht übertreiben damit.

Apfel Zimt Muffin Rezept

Und nun zum leckeren Rezept – vegane Apfel-Muffins (12 Stück):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 100g Dinkelmehl
  • 100g Vollkorndinkelmehl
  • 2 Esslöffel geriebene Nüsse
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • Vanille, Zimt, Nelken (gemahlen)
  • 80g – 100g Agavendicksaft (je nachdem wie süß Du es magst)
  • 125ml Reismilch (oder eine andere Getreidemilch)
  • 125ml Öl (geschmacksneutral)
  • 1 großen Apfel

[/ingredients]

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Mehl mit den geriebenen Nüssen, dem Backpulver und den Gewürzen Vanille, Zimt und Nelken vermengen. Agavendicksaft, Reismilch und Öl dazugeben und kurz durchmischen. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und zügig unterheben. Den Teig in 12 Muffinsförmchen füllen und zirka 20-25 Minuten backen.

Bitte gegen Ende der Backzeit die Muffins kontrollieren, jeder Backofen ist anders. Bei mir zum Beispiel brauchen sie genau 22 Minuten.

Und, wie schmecken Dir die Apfel-Muffins?

 

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Rezepte Snacks & Süsses Vegan Vegetarisch

Gesund backen – Haferflocken-Bananen-Kekse

Schnell & unkompliziert – auch für große Naschkatzen geeignet!

Dieses Rezept finde ich genial, vielleicht bist Du im Internet schon einmal darüber gestolpert. Erstens sind die Haferflocken-Bananen-Kekse super einfach zu machen und zweitens kommen sie gänzlich ohne Zucker aus. Sie eignen sich als kleine Nascherei für zwischendurch oder für unterwegs.

Die ergänzenden Zutaten – zu Haferflocken und Bananen – lassen sich beliebig variieren. Es können unterschiedliche Nüssen und Samen (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewnüsse, Pistazien, Macadamianüsse, Kokosflocken, Sesam, Chiasamen etc.) oder verschiedene Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen, Cranberries etc.) verwendet werden. Je nachdem, was Du gerade in Deinem Vorratsschrank stehen hast.

Backen mit Kind…

Da das Rezept sehr einfach in der Zubereitung ist, eignet es sich auch hervorragend für einen gemeinsamen Backtag mit den Kindern. Kleinkinder dürfen zum Zerdrücken der Bananen anstatt der Gabel ihre (natürlich gewaschenen) Hände verwenden. Sollte die Prozedur etwas länger dauern – mit etwas Zitronensaft werden die Bananen nicht so schnell braun. Die Große hilft dann beim mischen mit den restlichen Zutaten, den Rest übernehme meistens ich.

Anbei (m)eine Version mit gemahlenen Walnüssen und Erdnussmus – für ungefähr 20 Stück.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 2 große reife Bananen
  • 150g Haferflocken (Feinblatt)
  • 20g geriebene Walnüsse
  • 2 Esslöffel Erdnussmus (ohne Salz)
  • eine Prise Vanillemark

[/ingredients]

Den Ofen auf 175° (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Bananen mit der Gabel in einer Schüssel zerdrücken und die Haferflocken, die Walnüsse, das Erdnussmus und die Vanille untermischen. Nach belieben noch weitere Zutaten wie klein geschnittene Trockenfrüchte beifügen.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und flach drücken. Die Kekse ca. 15 Minuten backen.

Ich habe meine Haferflocken-Bananen-Kekse etwas größer gemacht und die Backzeit um 4 Minuten verlängert.

Du könntest statt runde Kekse auch kleine Riegel formen, um abgesehen von den Zutaten etwas Abwechslung rein zu bringen. Meinen Kindern schmecken die Kekse sehr gut – sie sind vor allem für Kleinkinder hervorragend geeignet und wirklich flott zubereitet. Ein toller Snack! Auch für Mama und Papa, wenn der kleine Hunger kommt 🙂

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