Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Hirsebällchen – mit Gemüse oder Salat

Ein sehr feines Kinderrezept!

Hirsebällchen sind bei meinen Kindern sehr beliebt – meine Große isst sie gerne mit Gemüse und Ketchup, die Zwillinge essen auch sehr gerne einen Salat dazu – aber nur eine der beiden mag Rote Rüben (wie auf dem Foto abgebildet). Für die andere Maus gibt es dann einfach einen grünen Salat, mit Mais und Tomaten zum Beispiel.

Ich muss zugeben, dieses Gericht gibt es bei uns nur hin und wieder, da die Zubereitung etwas aufwändiger ist. Am liebsten koche ich die Hirsebällchen am Wochenende, wenn es zeitlich etwas entspannter ist.

Hirsebällchen – ein Rezept von meiner Mama

Das Rezept habe ich ursprünglich von meiner Mama – sie hat die Hirsebällchen für meine Älteste gemacht, da waren die Zwillinge noch gar nicht auf der Welt. Und da sie zu den Hirsebällchen ein Ketchup angeboten hat, gehört dieses nun für meine Große zu diesem Gericht dazu. Keine Chance, ihr das wieder auszureden. Nun gut, dann soll es so sein – die Kinder bekommen Ketchup bei mir eh nur äußerst selten.

Hirse ist ein sehr wertvolles, reichhaltiges Getreide (sie enthält besonders viel pflanzliches Eisen) und durch Beilagen wie Gemüse und Salat kann das Gericht nochmals aufgewertet werden. Statt klassischer Brösel zum panieren könntest Du auch Sesam verwenden.

Die Menge reicht für ca. 4 – 6 Portionen – je nachdem, wie groß der Hunger ist:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 Tassen Wasser/Suppe
  • Olivenöl
  • evtl. 1 kleine Zwiebel
  • geriebener Bergkäse
  • Salz, Petersilie
  • 2 Eier
  • Brösel (zum Wenden)

[/ingredients]

Die Hirse waschen und in Wasser oder Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln, anschließend etwas auskühlen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten, unter die Hirse mischen. Den Bergkäse (Menge nach Belieben), etwas Salz und Petersilie (oder andere Kräuter) sowie die Eier hinzufügen und vermengen.

In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen, aus der Masse kleine Bällchen formen, in den Bröseln wenden, etwas flach drücken und in der Pfanne von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich persönlich lasse die Zwiebel weg, die Hirsebällchen schmecken trotzdem sehr lecker! 🙂

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen

Hühnercurry mit Brokkoli und Reis

Ein feines Gericht – nicht nur für die Kleinen!

Brokkoli ist bei meinen Kindern ja nicht sonderlich beliebt – aber ich wollte einfach wieder einmal einen Versuch starten 😉

Ich habe ihn mit Hühnchen und Reis kombiniert, beides lieben meine Kinder. Und den Brokkoli habe ich mit gerösteten Mandelblättchen verfeinert und siehe da – zwei meiner drei Kinder konnte ich dadurch überzeugen. Meine Mädels essen sehr gerne Nüsse, somit ist dies eine gute Möglichkeit, diverse Gerichte durch Nüsse und Samen zu ergänzen und sie dadurch einfach schmackhafter zu machen. Vor allem geröstet entfalten sie noch mehr Aroma und kommen dadurch auch bei den Kleinen gut an.

Statt der Mandelblättchen kannst Du auch Vollkornbrösel gemeinsam mit Sesam oder gemahlenen Mandeln anrösten und diese über das Gemüse geben.

Brokkoli – ein Alleskönner!

Brokkoli ist besonders reich an wichtigen Nährstoffen – um diese bei der Zubereitung nicht zu zerstören, dämpfe ich den Brokkoli lieber, anstatt ihn im Wasser zu kochen.

Und nun zum Rezept für ca. 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 4 Stück Hühnerfilet (bio)
  • süßes Currypulver, etwas Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Petersilie
  • etwas Suppe
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 2-3 Esslöffel Mandelblättchen
  • 1 Tasse Basmatireis
  • Olivenöl

[/ingredients]

Das Hühnerfilet in mundgerechte Stücke schneiden und in Olivenöl einige Minuten scharf anbraten. Mit Curry, KurkumaSalz und Pfeffer würzen und mit etwas Suppe aufgießen. Damit die Sauce etwas cremiger wird, kannst Du Kokosmilch oder einen Schuss Sahne hinzufügen. Einige Minuten köcheln lassen. Zum Schluss fein geschnittene Petersilie unterrühren und wenn Du möchtest, die Sauce noch etwas binden. Ich verwende gerne etwas Kuzu (pflanzliches Bindemittel) dafür.

Den Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen und über Dampf ca. 15-20 Minuten weich dämpfen oder in wenig Wasser dünsten. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Mandelblättchen einige Minuten anrösten (ohne Fett). Das geht sehr flott, darum bitte aufpassen, dass sie nicht anbrennen.

Den Reis nach Packungsanleitung kochen und gemeinsam mit dem Hühnerfilet und dem Brokkoli servieren.

Statt Reis kannst Du zum Beispiel auch Couscous oder Bulgur verwenden. Beides ist auch flott zubereitet und bringt etwas Abwechslung in den Speiseplan. Immer wieder einmal anbieten bzw. unterschiedlich zubereiten – dann wird Unbekanntes eher akzeptiert.

Auch beim Gemüse kannst Du natürlich variieren. Meine Kinder lieben zum Beispiel auch Fisolen und Erbsen, die Große isst sogar Sprossenkohl. Welches Gemüse bevorzugen Deine Kinder? Was hast Du schon ausprobiert?

 

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Lauch-Zucchini-Kuchen

Ganz spontan!

Manchmal schaue ich in den Kühlschrank und habe keine Ahnung, was ich kochen soll. Und manchmal habe ich eine spontane Idee 🙂 Ich muss zugeben, ich dachte immer, so ein Lauch-Zucchini-Kuchen ist recht aufwändig, da habe ich mich jedoch geirrt. Eigentlich war er ziemlich flott zubereitet und zählt zu den eher unkomplizierten Rezepten.

Lauch ist soweit ich weiß die klassische Zutat, ich hatte jedoch nicht mehr so viel im Tiefkühlfach und habe deshalb noch eine kleine Zucchini hinzugefügt. Das Gemüse lässt sich jedoch im Prinzip beliebig variieren. In einigen Rezepten findet sich auch Schinken oder Speck, den habe ich aber weggelassen.

Beim Käse kannst Du auch einen nach Deinem Geschmack wählen – ich hatte noch Parmesan im Kühlschrank und habe diesen verwendet. Da dieser sehr würzig ist, habe ich beim Salz gespart. Feta könnte ich mir auch gut vorstellen – eventuell in Kombination mit Pilzen, Paprika und Tomaten.

Lauch-Zucchini-Kuchen (eine Springform mit 26cm Durchmesser):

[ingredients title=“Zutaten für den Teig“]

  • 150g Dinkelmehl (ich nehme zur Hälfte Vollkornmehl)
  • 100g Butter
  • etwas Salz
  • 1 Ei

[ingredients title=“Zutaten für den Belag“]

  • 1 Stange Lauch
  • 1-2 kleine Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer, Petersilie
  • frisch geriebener Parmesan

[/ingredients]

Die Zutaten für den Teig verkneten und dann ab in den Kühlschrank, für ca. 30 Minuten.

In dieser Zeit schneide ich den Lauch in feine Ringe (wenn ich ihn nicht schon fertig vorbereitet im Gefrierfach habe), die Zucchini wird fein geraspelt und die Zwiebel schneide ich auch ganz klein.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Den Sauerrahm, etwas Salz und Pfeffer, Petersilie und Parmesan (Menge nach Bedarf) untermischen.

Den Teig ausrollen und in die Springform geben (ich legen den Boden der Springform immer mit Backpapier aus). Den Rand etwas hochziehen und die Gemüsemasse einfüllen.

Anschließend den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° (Ober-/Unterhitze) etwa 25-30 Minuten backen.

Und schmeckt es den Kindern?

Die Zwillinge haben diesen Gemüsekuchen das erste Mal gekostet und er hat ihnen auch geschmeckt. Juhuuu!!! Meine Große war nicht sonderlich begeistert, ich konnte sie jedoch überreden, zumindest ein kleines Stück zu kosten. Das hat sie dann auch gemacht – und schlussendlich nur den Rand und den Boden gegessen 😉

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Spätzle mit Karotten-Sellerie-Sauce

Spätzle sind gar nicht so aufwendig, der Teig dafür ist sehr flott zubereitet. Und zwei meiner drei Kinder haben sie heute sehr gerne gegessen 🙂 Meine Jüngste hat wieder einmal verweigert – vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Ideal zum Vorkochen…

Wenn es die Zeit zulässt (zum Beispiel am Wochenende) rate ich Dir, gleich eine große Portion Spätzle zu kochen und einen Teil portionsweise einzufrieren. Dazu passt jede Gemüsesauce, eine klassische Tomatensauce, ein geriebener Bergkäse (Käsespätzle) oder Eierspeise (Eiernockerl). Oder Du ergänzt die Spätzle mit einem beliebigen Gemüse – Erbsen zum Beispiel – und verfeinerst das Gericht mit geröstetem Sesam.

Ich habe heute im Gefrierfach noch Sellerie gefunden, diesen habe ich durch Karotten ergänzt, welche ich eigentlich immer im Kühlschrank habe. Ein Schuss Sahne und frischen Schnittlauch und das war’s!

Für 3-4 Kinderportionen benötigst Du Folgendes:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 250g Dinkelmehl (ich verwende zur Hälfte Vollkornmehl)
  • 2 Eier
  • 130ml Wasser
  • Salz
  • etwas Öl
  • Frühlingszwiebel
  • 1 große Karotte
  • 1-2 Stangen vom Sellerie
  • etwas Gemüsebrühe und Sahne
  • Schnittlauch

[/ingredients]

Einen großen Topf mit Wasser vorbereiten, etwas Salz und Öl hinzufügen und zum Kochen bringen.

Das Dinkelmehl für die Spätzle in eine Schüssel geben, die Eier in einer Tasse aufschlagen und unter das Mehl rühren. Ungefähr 130ml Wasser sowie Salz hinzufügen und kräftig durchrühren. Er sollte zähflüssig, aber nicht zu fest sein, ansonsten etwas Wasser nachgießen.

Wenn das Wasser im Topf bereits kocht, den Teig mit dem Spätzlehobel in das Wasser hobeln. Kurz aufkochen lassen und mit dem Schaumlöffel herausnehmen, in eine gebutterte Schüssel geben. Bei dieser Teigmenge fülle ich den Spätzlehobel 2-3 Mal.

Für die Sauce die Frühlingszwiebel klein schneiden, die Karotte fein raspeln und den Sellerie in dünne Stücke schneiden, in wenig Gemüsebrühe weich dünsten – das dauert nur einige Minuten. Mit einem Schuss Sahne verfeinern und mit Salz und Schnittlauch würzen. Die Sauce bei Bedarf pürieren.

Weil ich ihn im Garten habe und ich ihn liebe habe ich das Gericht noch mit Thymian verfeinert und – weil ich ihn auch noch im Kühlschrank gefunden habe – etwas Parmesan darüber gestreut.

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen

Hühnersuppe mit Grießknödelchen

Weil die Kinder so oft krank sind…

Vor Kurzem war ich wieder – wie so oft im Winter – mit den Zwillingen beim Kinderarzt. Da die zwei Mädchen oft krank sind, hat er mir empfohlen, eine Hühnersuppe zu kochen, weil diese das Immunsystem stärkt. Und das habe ich gleich gemacht. Im Prinzip ist es nicht aufwendig, nur etwas zeitintensiv, da die Suppe möglichst lange köcheln sollte. Ich habe sofort nachdem die Kinder im Bett waren (ca. 19.00 Uhr) damit begonnen und hab die Suppe bis ich ins Bett gegangen bin (ca. 23.00 Uhr) köcheln lassen.

Es gibt einige Rezepte im Internet, die sich von den Zutaten und der Zubereitung oft sehr unterscheiden, ich entscheide mich meistens für eine unkomplizierte Variante.

Die Suppe verwende ich dann als Basis für Saucen, für Gemüsecremesuppe oder auch um zum Beispiel einen Reis zu kochen. Das Hühnerfleisch verwende ich für uns alle als Beilage, teilweise brate ich es noch etwas an.

Als Suppeneinlage habe ich – da mir Grießnockerl oft zerfallen – ein neues Rezept ausprobiert, nämlich Grießknödelchen. Mit diesen hatte ich mehr Glück, sie haben wunderbar gehalten. Da ich Zeit hatte, habe ich diese sogar noch in Öl etwas angebraten.

Und hier ist das Rezept für Dich (ca. 3 Portionen):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 250ml Milch (ich verwende Getreidemilch)
  • 120g Vollkorngrieß
  • 1 Ei
  • Salz

[/ingredients]

Die Milch mit dem Salz zum Kochen bringen und den Vollkorngrieß einlaufen lassen. Fest durchrühren, bis sich die Masse vom Topf löst. Etwas abkühlen lassen und das Ei unterrühren.

Mit nassen Händen kleine Knödel formen und ich kochendes Wasser legen. 10 Minuten ziehen lassen und FERTIG!

Wenn Du Zeit hast, kannst Du die Grießknödelchen noch in etwas Öl anbraten.

Und jetzt noch ein einfaches Rezept für die Hühnersuppe:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Biohuhn
  • 500g Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch etc.)
  • 2 Teelöffel getrocknete Gewürze wie Thymian, Bohnenkraut, Petersilie
  • einige Lorbeerblätter
  • 2 Teelöffel Kurkuma
  • Salz

[/ingredients]

Zuerst das Huhn mit reichlich kaltem Wasser aufsetzen, Kurkuma zufügen, das Wasser zum Kochen bringen und einige Minuten wallen lassen. Anschließend das Huhn herausnehmen, das Wasser weg schütten und den Topf säubern. Das Huhn abbrausen, zurück in den Topf geben und mit Wasser auffüllen. Das Gemüse zerkleinern, mit den Gewürzen zufügen und das Ganze ca. 1,5 Stunden leicht köcheln lassen.

Das Huhn aus dem Topf nehmen und das Fleisch ablösen. Die Knochen und nicht so schöne Fleischstücke wieder zurück in den Topf geben und so lange köcheln lassen, wie es der persönliche Zeitplan zulässt.

Das Fleisch schneide ich gleich in kleine Stücke und verwende es dann weiter, als Beilage zu einer Hauptspeise zum Beispiel oder als Suppeneinlage, gemeinsam mit Buchstabennudeln.

Zum Schluss die Suppe durch ein Sieb abgießen, alle festen Bestandteile wegwerfen, nach Bedarf mit Salz abschmecken und den Rest in Gläser oder Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält sich die Suppe einige Tage – bei uns kommt sie dann immer täglich auf den Tisch und ist relativ schnell weg.

Diese Hühnersuppe ist vor allem im Winter empfehlenswert und wird von mir zubereitet, sobald eines der Kinder erkältet ist.

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen

Gemüsereis mit Lachs in Sesampanier

Ein gesundes Mittagessen!

Zur Abwechslung habe ich heute einen Lachs gemacht. Meine Kinder mögen Fisch – ich mache in der Regel hauptsächlich Lachs und Forelle – auch natur, mit etwas Olivenöl, Knoblauch und Zitronensaft. Ich hatte jedoch Lust auf eine Sesampanier, deshalb gab es den Lachs in dieser Variante.

Lachs enthält wichtige, langkettige Omega-3 Fettsäuren und wertvolle Nährstoffe wie Vitamin A, Vitamin D, einige B-Vitamine und das Spurenelement Jod (wichtig für die Hormonproduktion der Schilddrüse).

Dieses Gemüse geht immer 🙂

Mais und Erbsen gehören zur Zeit zum Lieblingsgemüse meiner drei Kinder – die Vorlieben meiner Mädels ändern sich leider immer wieder von heute auf morgen. Karotten zum Beispiel werden gerade verweigert 🙁

Reis mögen zum Glück aber auch alle drei. Ich habe einen Basmatireis verwendet, manchmal koche ich jedoch auch einen Jasminreis oder Vollkornreis. Anstatt dem Reis könnte man bei diesem Gericht auch Couscous oder Bulgur verwenden.

Und nun zum Rezept (3-4 Portionen):

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 große Tasse Reis
  • 200g Mais
  • 200g Erbsen
  • 3 Lachsfilets
  • Vollkornmehl, Ei, Vollkornbrösel, Sesam (für die Panier)
  • Salz, Petersilie
  • Zitrone

[/ingredients]

Den Reis in einen Topf geben, mit zwei Tassen Wasser aufgießen, salzen und nach Packungsanleitung kochen.

Erbsen in wenig Wasser weich dünsten, gemeinsam mit dem abgetropften Mais zum fertigen Reis geben und mit fein gehackter Petersilie verfeinern.

Den Lachs mit Salz würzen und in Streifen schneiden. Anschließend im Vollkornmehl, im Ei und im Vollkornbrösel-Sesam-Gemisch wälzen und in Olivenöl auf beiden Seiten einige Minuten anbraten. Je dünner das Lachsfilet umso schneller ist es durch.

Zum Schluss etwas Zitronenschale darüber reiben oder mit Zitronensaft verfeinern.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Nudeln mit Brokkoli-Frischkäse-Sauce

Razz-Fazz-Fertig!

Heute gibt es wieder eine sehr einfache und unkomplizierte Rezeptidee. Da ich zu Nudeln nicht immer eine klassische Tomatensauce reichen möchte, probiere ich immer wieder Alternativen aus, wie zum Beispiel eine Brokkoli-Frischkäse-Sauce. Im Prinzip kann ich für die Sauce auch jedes andere Gemüse verwenden, jetzt in der kalten Jahreszeit versuche ich jedoch, den Brokkoli so oft wie möglich unterzubringen.

Brokkoli ist besonders nährstoffreich – er enthält einen hohen Anteil der Vitamine C (Immunsystem, Wachstum) B3 (Energiestoffwechsel, Antioxidans), B5 (Energiestoffwechsel, Synthese von Proteinen) und E (Immunsystem, Hautschutz) sowie eine große Menge an den Mineralstoffen Kalium (Wachstum, Energiegewinnung) und Eisen (Sauerstofftransport im Blut, Entgiftung), sowie moderate Mengen an Zink (Hormon- und Immunsystem, Zellwachstum) und Calcium (Knochenstabilität, Muskelkontraktion).

Die „Schmeckt-mir-jetzt-nicht-mehr“ – Phase

Meine große Tochter hat den Brokkoli sehr lange wirklich gerne gegessen. Und ich habe mich sooo gefreut, dass sie dieses tolle Gemüse so liebt!! Aber seit einiger Zeit hat sie leider die Brokkoli-schmeckt-mir-nicht-Phase. Die Zwillinge sind auch nicht sonderlich begeistert von diesem Gemüse (waren sie noch nie), deshalb mische ich ihn einfach in Suppen und Saucen. Derzeit. Ich werde ihn auch sicher wieder „am Stück“ anbieten – vielleicht wird er ja doch noch akzeptiert 😉

Der Frischkäse gibt dem Gericht einen angenehmen, leichten Geschmack und durch fein geriebene Mandeln wird diese Mahlzeit nochmals aufgewertet.

Für dieses Rezept (ca. 4 Portionen) brauchst Du:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Dinkelnudeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 100g Frischkäse natur (oder Ricotta)
  • 1 Esslöffel fein gemahlene Mandeln
  • Salz, Petersilie
  • Parmesan nach Belieben

[/ingredients]

Nudeln in siedendes Wasser geben und nach Packungsanleitung weich kochen.

Die Zwiebel fein schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Gewaschenen und zerteilten Brokkoli hinzufügen und 2-3 Minuten anrösten. Anschließend mit der Gemüsebrühe aufgießen und zirka 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Wenn der Brokkoli gar ist, gemeinsam mit der Brühe pürieren, Frischkäse und gemahlene Mandeln hinzufügen und gut durchmischen. Sollte die Konsistenz zu dick sein, noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Und schon ist sie fertig, die feine Brokkoli-Frischkäse-Sauce!

Mit Salz und Petersilie würzen, mit den Nudeln mischen und wenn Du möchtest, mit Parmesan servieren!

Guten Appetit!

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Sesamkartoffeln, grüne Bohnen und Ei

Den Kindern schmeckt`s!

Dieses Rezept geht wirklich fix. Und den Kindern schmeckt es auch. Ich hatte anfangs bedenken, wegen dem schwarzen Sesam für die Sesamkartoffeln. Meine Jüngste pickt ja im Moment alles aus ihrem Essen raus, was irgendwie anders aussieht. Aber nein, auch sie hat alles mit Begeisterung gegessen.

Schwarzen Sesam bekommst Du im Naturkostladen. Er beinhaltet vor allem die gesunden, ungesättigten Fettsäuren und liefert wertvolle pflanzliche Eiweiße. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Kalziumlieferant – dies ist interessant für Dich, wenn Du Dich hauptsächlich vegan ernährst. Zudem enthält der schwarze Sesam viel Phosphor und Eisen, Vitamin A, E und einige Vitamine der B-Gruppe.

Kartoffeln sind gesund und nahrhaft, sie werden durch den Sesam nochmal ein schönes Stück aufgewertet. Und um dem Ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, träufel ich noch etwas Leinöl (bio, kaltgepresst) über die Kartoffeln. Leinöl enthält besonders viel von der 3-fach ungesättigten Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, mehr als jedes andere Pflanzenöl. Alpha-Linolensäure kann unter Anderem Entzündungen hemmen, die Blutgerinnung fördern und die Blutgefäße erweitern. Außerdem reguliert sie Blutdruck und Blutfette und wirkt damit vorbeugend gegen Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Grüne Bohnen ist eines der Gemüse, die alle meine drei Kinder mögen. Wie Erbsen auch. Im Sommer kaufe ich gerne frische, im Winter habe ich meistens eine Packung im Tiefkühlfach.

Für ca. 2 Portionen brauchst Du:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 300g Kartoffeln, geschält
  • 300g Bohnen
  • 2 Eier
  • schwarzer und/oder weißer Sesam
  • Leinöl, Olivenöl
  • Salz, Schnittlauch

[/ingredients]

Und schon kann es los gehen: Die geschälten Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und in reichlich Wasser zirka 15 Minuten weich kochen. Das Wasser abgießen, Sesam in den Topf geben und ein paar Minuten anrösten. Kartoffeln dazugeben und mit dem Sesam mischen. Da das Leinöl einen sehr intensiven Geschmack hat, tröpfle ich dieses nur ganz vorsichtig über die Kartoffeln, damit es nicht zu dominant wird. Eventuell mit etwas Kräutersalz würzen. Und fertig sind die Sesamkartoffeln.

Die Bohnen in wenig Wasser auch ca. 10-15 weich dünsten. Mit etwas Olivenöl beträufeln, nach Bedarf mit Salz und Kräutern würzen.

Und zum Schluss die Eier verquirlen, in eine Pfanne gießen und ein paar Minuten stocken lassen. Durchrühren und mit Schnittlauch bestreuen. Ein klassisches Rührei würde ich sagen, in Wien nennt man es Eierspeise.

Und, wie kommt das Rezept bei Euch an?

 

Kategorien
Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Ein Experiment: Apfel-Rotkraut mit Kartoffellaibchen

Heute habe ich ein Experiment gewagt – ich habe ein Apfel-Rotkraut zubereitet. Meine Große hat das schon einmal gekostet und war nicht sonderlich begeistert. Für die Zwillinge habe ich es noch nie gemacht, deshalb wollte ich es jetzt, da dieses Gemüse Saison hat, einfach einmal ausprobieren.

Bei meiner Jüngsten (4 Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester ;-)) war ich mir fast sicher, dass sie das Rotkraut nicht mag, bei der Zweiten hatte ich jedoch noch Hoffnung. Denn – vor ein paar Wochen war meine Mutter aus Vorarlberg zu Besuch und hat einen Roten Beete Salat gemacht. Die Zwillinge haben diesen auch gekostet und die Ältere der Zwillinge war ganz begeistert – und ich sehr verwundert, aber erfreut. Und die Kleine, eh klar, hat ihn wieder ausgespuckt 😉

ABER: Apfel-Rotkraut schmeckt beiden leider nicht. Sooo schade, aber ich habe es probiert. Und ich werde es wieder versuchen. Aber was soll`s – beide haben zumindest gekostet 🙂

Als Beilage habe ich Kartoffellaibchen gemacht, die haben sie alle verputzt wie nix. Na ja, zumindest irgendetwas.

Vielleicht magst Du dieses Wintergemüse auch einmal zubereiten, es ist nicht sonderlich schwierig, braucht nur etwas Zeit, bis es gar ist.

Du benötigst für das Apfel-Rotkraut:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 100ml Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Butter
  • Salz, Zimt, Nelken, Piment, Lorbeerblätter

[/ingredients]

Den Rotkohl vom Strunk und den äußeren Blättern befreien, in feine Streifen schneiden, mit ein paar Spritzern Essig sowie Salz vermengen und gut durchkneten (unbedingt Einweghandschuhe verwenden).

Die Zwiebel klein schneiden, die Äpfel grob raspeln. In einem hohen Topf die Butter schmelzen, die Zwiebeln hinzufügen und anschwitzen. Rotkraut und Äpfel hinzufügen, mit dem Rotweinessig ablöschen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Gewürze hinzufügen.

Den Herd auf niedrigste Stufe zurück schalten und ca. 40-50 Minuten köcheln lassen. Fertig!

Und nun zu den Kartoffellaibchen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 400g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 25g weiche Butter
  • 100g Mehl
  • Salz, frische od. getrocknete Kräuter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • nach Belieben: etwas geriebenen Parmesan, fein geschnittener Schinken oder 1 EL Sesam

[/ingredients]

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und zirka 15 Minuten kochen. Anschließend abseihen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Ei, Butter, Mehl und Gewürzen vermengen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer zirka 4cm dicken Rolle formen. 1cm dicke Scheiben abschneiden und diese im Olivenöl von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich habe nur die halbe Rolle zubereitet und den Rest in Frischhaltefolie gewickelt und in den Kühlschrank gegeben. Für morgen.

Wie schaut es bei Euch aus? Ist Apfel-Rotkraut zu „exotisch“?