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Hokkaido-Kürbis-Kekse mit Vollkornmehl

Ein Rezept aus dem Kindergarten!

Meine Große hat mir vor Kurzem ein Keksrezept mit nach Hause gebracht – die Kekse hat sie bereits im Kindergarten probiert und für gut befunden 😉

Für die Kinder kaufe ich Kekse sehr, sehr selten. Hin und wieder backe ich welche – oder wir backen gemeinsam – und dann gibt es wieder eine Zeit lang keine Naschereien. Ich versuche, beim Thema Süßigkeiten einen Mittelweg zu gehen und finde, dass das bei uns sehr gut funktioniert.

Dieses Keks-Rezept ist recht einfach und hat allen drei Mädels geschmeckt! 🙂

Da ich noch Schokoladenglasur übrig hatte, habe ich einen Teil der Kekse damit verziert…

Und los geht’s:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Hokkaidokürbis
  • 125g Butter
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 70g Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt

[/ingredients]

Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und in ca. 15-20 Minuten weich dünsten. Das Kürbisfleisch zerdrücken und auskühlen lassen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180° vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Zucker und Butter vermengen, das Ei und den Kürbis untermischen. In einer separaten Schüssel Dinkelvollkornmehl, Backpulver, Mandeln, Vanille und Zimt verrühren und unter das Kürbis-Gemisch heben.

Aus der Masse kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen und mit einer Gabel oder mit der Hand flach drücken. Zirka 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auskühlen lassen.

Wenn man möchte mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade verzieren.

Ich bevorzuge generell selbst gebackene Kekse, da ich dann einfach ganz genau weiß, welche Zutaten enthalten sind. Ich kann außerdem die Zuckermenge variieren bzw. auch nach Möglichkeit eine Alternative verwenden. Beim Kekse backen sind die Kinder gerne mit dabei – es macht ihnen Spaß und auch sie lernen, welche Zutaten verwendet werden. Kinder sind sehr wissbegierig und lieben es, in der Küche mit zu helfen. Oder einfach nur der Mama beim Kochen und Backen zusehen – meine Kinder lieben das! 🙂

Welche Kekse lieben Deine Kinder?

 

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Allgemein Frühstück Rezepte Vegetarisch

„Riebel“ – eine Spezialität aus Vorarlberg

Ein Rezept aus meiner Kindheit

Mit Riebel bin ich aufgewachsen. Ich finde die Beschreibung auf Wikipedia recht treffend, deshalb hier der Link dazu: Riebel. Meine Oma hat dieses  Gericht damals täglich für die ganze Familie gekocht und für mich war es selbstverständlich, den Tag mit einem warmen Frühstück zu starten. Noch heute weckt Riebel Kindheitserinnerungen in mir.

Die Zubereitung ist sehr einfach und die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Am Vorabend wird eine Art Grießbrei angerührt, dieser kann über Nacht im Kühlschrank quellen. Am nächsten Morgen gebe ich das Ganze in eine Pfanne, lass es immer wieder einige Minuten anbraten und rühre regelmäßig durch bzw. zerkleinere die Grießstücke, sodass das Ganze immer kleiner und feiner wird.

Anbei das Rezept für 4 große Portionen Riebel:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 4 Tassen Milch (ich verwende Getreidemilch)
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz
  • 2 Tassen Grieß
  • 1 Tasse Maisgrieß
  • etwas Butter

[/ingredients]

Die Milch mit dem Salz aufkochen, den Herd zurückschalten und den Grieß einrühren (am Besten am Vorabend vorbereiten).

Eine große Pfanne mit etwas Butter oder neutralem Pflanzenöl erhitzen und die Masse entweder komplett oder auch nur einen Teil davon in der Pfanne anbraten und zerteilen. Den Riebel alle 5 Minuten durchrühren – in Vorarlberg nennt man das „stören“.

Meine Oma hat den Riebel ca. 30 Minuten angebraten und „gestört“ – dann wird er feiner und eher trocken. Somit haben wir Kinder immer Milch dazubekommen, die Erwachsenen haben den Riebel mit einem großen Löffel in ihren Kaffee getunkt. 

Ich „störe“ den Riebel nur ca. 15 – 20 Minuten, dann ist er grober und nicht so trocken. Statt Milch gibt es dann ein Kompott oder Apfelmus dazu – für noch mehr Geschmack habe ich den Riebel noch mit gehackten und gerösteten Walnüssen verfeinert.

Natürlich kann diese Gericht auch als Zwischenmahlzeit oder am Abend genossen werden.

Welche Rezepte erinnern Dich an Deine Kindheit? Und essen Deine Kinder ein warmes Frühstück oder ein klassisches Frühstück mit Brot, Butter und Marmelade? Gibt es ein „Lieblingsfrühstück“?

 

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Allgemein Rezepte Snacks & Süsses

Browniekuchen – für meine lieben Gäste!

Ich liebe dieses Rezept!

Wenn wir Gäste haben, serviere ich generell lieber selbst Gebackenes als gekaufte Kuchen und Gebäck zum Kaffee. Erstens schmeckt es einfach besser (meistens ;-)), zweitens bestimme ich die Qualität der Zutaten und drittens auch die Länge der Zutatenliste. Und das Beste überhaupt – das ganze Haus duftet nach Schokoladenkuchen 🙂

Früher habe ich oft Cupcakes gebacken – die Zubereitung dieser hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich meine Kreativität ausleben konnte. Neben drei Kindern schaffe ich das einfach nicht mehr. Da muss es schneller gehen. Und möglichst unkompliziert.

Die Zutaten für dieses Rezept habe ich fast immer zu Hause. Ich verwende dafür eine quadratische Backform (20x20cm). Das reicht normalerweise für meine drei Mädels und mich und eine liebe Freundin mit ihren Kids. Und in der Regel bleibt auch noch ein Stück für Papa übrig, das er sich dann nach dem Abendessen gönnt 😉

Wenn Du dieses Rezept für mehr Gäste verwenden möchtest, nimm einfach die doppelte Menge und eine große Backform.

Ich habe den Kuchen nur mit Staubzucker bestreut, Du kannst ihn aber auch mit einer Schokoladenglasur und diversen Streusel oder Smarties verzieren. Im Sommer habe ich einmal den Kuchen großzügig mit Mascarpone-Creme bestrichen und frische Himbeeren aus dem Garten darauf verteilt. Davon waren die Erwachsenen begeistert, die Kinder jedoch weniger 😉

Und nun zum Rezept:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 125g Butter
  • 100g Rohrohrzucker
  • 3 Eier
  • 50g (Vollkorn) Dinkelmehl
  • 125g Kakaopulver, gesüßt
  • 125g gemahlene Mandeln
  • evtl. eine Packung Schokoladendrops
  • evtl. Kuchenglasur und Streusel oder Staubzucker

[/ingredients]

Zuerst den Ofen auf 180° vorheizen.

Die Butter schaumig rühren, den Rohrohrzucker und die Eier nacheinander untermischen und gut verrühren. Anschließend das Dinkelmehl, den Kakao und die gemahlenen Mandeln unterheben. Zum Schluss die Schokoladendrops hinzufügen.

Eine Backform mit Backpapier auslegen und den Teig darin verteilen und glatt streichen.

Ca. 30 Minuten backen – Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders ist. Den Kuchen aus der Form stürzen, abkühlen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Schluss in kleine Brownies schneiden.

Lasst es Euch schmecken!

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Rezepte Empfehlung Hauptspeisen Vegetarisch

Vegetarisches Kartoffelgulasch – wärmend & sättigend

Ein schmackhafter Eintopf wenn es draußen kalt ist…

Ich finde, dieses Kartoffelgulasch-Rezept passt sehr gut in diese Jahreszeit. Generell finde ich, dass sich saftige Eintöpfe mit Kartoffeln, Gemüse und/oder Fleisch im Winter besonders gut als Hauptmahlzeit eignen. Ich persönlich mag Eintöpfe auch lieber als Suppen. Bei meinen Kindern ist es unterschiedlich – es kommt immer auf die Phase an, in der sie gerade stecken 😉

Lust auf etwas Neues?

Mein Große wollte das Kartoffelgulasch nicht einmal kosten, die Zwillinge zeigten sich auch nicht sonderlich begeistert. Ich habe es am nächsten Tag einfach nochmal versucht und da hat es schon besser funktioniert. Zumindest bei den Zwillingen. Da sie im Moment krank sind, essen sie generell nicht sehr viel und sind Neuem gegenüber wahrscheinlich auch nicht so offen wie sonst…

Mir ist es trotzdem wichtig, unbekannte Gerichte immer wieder anzubieten – Kartoffelgulasch lässt sich ja auch super einfrieren, somit ist es nicht so tragisch, wenn viel davon übrig bleibt.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie dieses Rezept bei Deiner Familie ankommt, kannst Du ja auch nur die halbe Menge zubereiten.

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1kg mehlige Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 2 gelbe Rüben
  • 1 rote Paprika
  • 1L Gemüsebrühe
  • 2 EL süsses Paprikapulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen), Koriander (gemahlen), Majoran

[/ingredients]

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebeln fein schneiden, den Knoblauch durch die Presse drücken. Die Paprika und Karotten waschen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Anschließend die Zwiebeln in Butter (alternativ in Olivenöl) anschwitzen. Paprika und Karotten hinzugeben und einige Minuten mitrösten, damit sich das Röstaroma entfalten kann. Den Knoblauch sowie die gewürfelten Kartoffeln mit in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen, bis alles mit Brühe bedeckt ist.

Mit Salz, Pfeffer, Kümmel, etwas Koriander, dem Paprikapulver und Majoran würzen, zum Schluss das Tomatenmark hinzufügen. Auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die Kartoffeln schön weich sind.

Einen großen Schöpflöffel vom Kartoffelgulasch in ein hohes Gefäß geben und pürieren, anschließend wieder zurück in den Topf geben – so wird die Sauce schön sämig, ohne dass Du mit Mehl binden musst.

Variationen möglich!

Für die Zwillinge und mich habe ich noch einen grünen Salat dazu gemacht. Natürlich kann das Gericht mit Frankfurter etc. ergänzt werden, ich bevorzuge jedoch die vegetarische Variante. Auch Gemüse und Gewürze können variieren – einfach experimentieren! Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

 

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Allgemein Hauptspeisen Rezepte Vegetarisch

Topfengnocchi

Heute mit einer grünen Gemüsesauce…

Kartoffelgnocchi sind ja recht aufwändig, deshalb bereite ich lieber diese Variante zu – statt Kartoffeln wird Topfen verwendet. Der Vorteil ist, dass die Zubereitung einfach nicht so lange dauert und die Gnocchi trotzdem sehr gut schmecken…

Dieses Rezept stammt aus einem Vollwertkochbuch, es wird ausschließlich Dinkelvollkornmehl verwendet. Ich persönlich verwende einen Teil Dinkelvollkornmehl und zwei Teile Dinkelmehl.

Meine Große liebt diese Topfengnocchi, die Zwillinge waren Anfangs etwas skeptisch – ich denke aufgrund der Konsistenz (wie bei Spätzle auch). Mittlerweile muss ich nur noch meine Jüngste überzeugen 😉

Und was gibt es dazu? Entweder nur etwas Olivenöl und frischen Parmesan, eine Sauce (Tomatensauce, grüne Gemüsesauce) oder klein geschnittenes Gemüse – die Zwillinge mögen auch Salat, das ist auch noch eine Möglichkeit.

Topfengnocchi-Rezept für ca. 3 Kinderportionen – für die ganze Familie die doppelte Menge verwenden:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 250g Topfen (oder Ricotta)
  • 125g Dinkelmehl
  • 40g weiche Butter
  • 1 Ei
  • Salz, Muskatnuss, Kräuter nach belieben

[/ingredients]

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten (ich verwende den Mixer mit den Teig-Quirlen) und etwas 20-30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Ich nutze diese Zeit, um die Sauce oder Beilage zuzubereiten. Sobald diese fertig ist, beginne ich mit den Gnocchi, somit ist der Teig manchmal nicht so lange im Kühlschrank, lässt sich aber trotzdem gut verarbeiten.

Aus dem Teig mit etwas Mehl lange und relativ dünne Rollen formen und kleine Stücke abschneiden. Wenn es sehr schnell gehen muss, kann man vom Teig auch kleine Portionen abstechen (mit einem kleinen Löffel) – die Gnocchi schauen dann halt nicht so schön aus.

Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben, aufkochen, kurz ziehen lassen und mit der Schaumkelle herausnehmen und FERTIG!

Das Rezept für die grüne Gemüsesauce findest Du hier: Nudeln mit Broccoli-Frischkäse-Sauce – ich habe dieses Mal statt Broccoli jedoch Zucchini, etwas Fenchel und Mangold verwendet. So eine Gemüsesauce ist auch ideal, um kleine Gemüsemengen bzw. Reste zu verwerten.

Guten Appetit & viel Spaß beim Nachkochen – ich freue mich auf Dein Feedback!

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Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Vegetarisches Kürbis-Kurkuma-Risotto

Lust auf Risotto?

Dieses Risotto ist wirklich sehr gut gelungen! Das fand ICH zumindest. Meine Kinder waren da ganz anderer Meinung – sie haben dieses wirklich schmackhafte Menü komplett verweigert. Das Rezept möchte ich trotzdem mit Dir teilen – schmeckt es den Kindern nicht, schmeckt es zumindest der Mama. Und dem Papa. Wobei ich hoffe, dass Risotto nicht von allen Kindern abgelehnt wird – bei meinen Mädels liegt es auch (glaube ich zumindest) nicht unbedingt am Geschmack sondern eher an der Konsistenz dieses Gerichts.

Kürbis ist ein ganz feines Wintergemüse und zu dieser Jahreszeit sind die verschiedensten Sorten verfügbar. Für dieses Rezept habe ich Muskatkürbis verwendet – diesen kann ich sehr empfehlen, er schmeckt sehr mild und fein.

Kürbis kombiniere ich gerne mit Curry, in diesem Fall habe ich Kurkuma verwendet. Und Quendel. Dieser schmeckt ähnlich wie Thymian, ist aber ganz, ganz fein gemahlen und so kann ich ihn gut vor den Kindern verstecken. Hätte ich gewusst, dass die Kinder nichts von diesem feinen Risotto haben wollen, hätte ich mir Thymian aus meinem Garten geholt 😉 Und ich hätte einen Teil der Gemüsebrühe durch Weißwein ersetzt 😉 Na ja, beim nächsten Mal dann…

Kürbis-Kurkuma-Risotto für 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 500g Kürbis
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 300g Risottoreis
  • 50g Parmesan
  • 1 Schuss Sahne (oder Kokosmilch)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Quendel (oder einige Zweige Thymian)
  • Salz, Pfeffer

[/ingredients]

Und los geht’s!

Den Kürbis schälen und grob raspeln, die Zwiebel schälen und fein schneiden.

Olivenöl (oder Butter) in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Kürbis und den Risottoreis hinzufügen und einige Minuten mit dünsten. Anschließend ca. die Hälfte der Gemüsebrühe dazu gießen und das Risotto 20-30 Minuten garen, in dieser Zeit nach und nach die restliche Brühe hinzugeben und immer wieder umrühren.

Kurkuma, Quendel (oder den fein gehackten Thymian), eventuell ein Schuss Sahne (oder Kokosmilch) sowie die Hälfte des Parmesans untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den restlichen Parmesan dazu reichen.

Ich finde, ein klassischer grüner Salat mit ein paar Cocktailtomaten passt sehr gut zu dem Risotto – guten Appetit!

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Rezepte Hauptspeisen Vegetarisch

Hirsebällchen – mit Gemüse oder Salat

Ein sehr feines Kinderrezept!

Hirsebällchen sind bei meinen Kindern sehr beliebt – meine Große isst sie gerne mit Gemüse und Ketchup, die Zwillinge essen auch sehr gerne einen Salat dazu – aber nur eine der beiden mag Rote Rüben (wie auf dem Foto abgebildet). Für die andere Maus gibt es dann einfach einen grünen Salat, mit Mais und Tomaten zum Beispiel.

Ich muss zugeben, dieses Gericht gibt es bei uns nur hin und wieder, da die Zubereitung etwas aufwändiger ist. Am liebsten koche ich die Hirsebällchen am Wochenende, wenn es zeitlich etwas entspannter ist.

Hirsebällchen – ein Rezept von meiner Mama

Das Rezept habe ich ursprünglich von meiner Mama – sie hat die Hirsebällchen für meine Älteste gemacht, da waren die Zwillinge noch gar nicht auf der Welt. Und da sie zu den Hirsebällchen ein Ketchup angeboten hat, gehört dieses nun für meine Große zu diesem Gericht dazu. Keine Chance, ihr das wieder auszureden. Nun gut, dann soll es so sein – die Kinder bekommen Ketchup bei mir eh nur äußerst selten.

Hirse ist ein sehr wertvolles, reichhaltiges Getreide (sie enthält besonders viel pflanzliches Eisen) und durch Beilagen wie Gemüse und Salat kann das Gericht nochmals aufgewertet werden. Statt klassischer Brösel zum panieren könntest Du auch Sesam verwenden.

Die Menge reicht für ca. 4 – 6 Portionen – je nachdem, wie groß der Hunger ist:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Hirse
  • 2 Tassen Wasser/Suppe
  • Olivenöl
  • evtl. 1 kleine Zwiebel
  • geriebener Bergkäse
  • Salz, Petersilie
  • 2 Eier
  • Brösel (zum Wenden)

[/ingredients]

Die Hirse waschen und in Wasser oder Suppe ca. 20-30 Minuten köcheln, anschließend etwas auskühlen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten, unter die Hirse mischen. Den Bergkäse (Menge nach Belieben), etwas Salz und Petersilie (oder andere Kräuter) sowie die Eier hinzufügen und vermengen.

In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen, aus der Masse kleine Bällchen formen, in den Bröseln wenden, etwas flach drücken und in der Pfanne von beiden Seiten einige Minuten anbraten.

Ich persönlich lasse die Zwiebel weg, die Hirsebällchen schmecken trotzdem sehr lecker! 🙂

 

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Hühnercurry mit Brokkoli und Reis

Ein feines Gericht – nicht nur für die Kleinen!

Brokkoli ist bei meinen Kindern ja nicht sonderlich beliebt – aber ich wollte einfach wieder einmal einen Versuch starten 😉

Ich habe ihn mit Hühnchen und Reis kombiniert, beides lieben meine Kinder. Und den Brokkoli habe ich mit gerösteten Mandelblättchen verfeinert und siehe da – zwei meiner drei Kinder konnte ich dadurch überzeugen. Meine Mädels essen sehr gerne Nüsse, somit ist dies eine gute Möglichkeit, diverse Gerichte durch Nüsse und Samen zu ergänzen und sie dadurch einfach schmackhafter zu machen. Vor allem geröstet entfalten sie noch mehr Aroma und kommen dadurch auch bei den Kleinen gut an.

Statt der Mandelblättchen kannst Du auch Vollkornbrösel gemeinsam mit Sesam oder gemahlenen Mandeln anrösten und diese über das Gemüse geben.

Brokkoli – ein Alleskönner!

Brokkoli ist besonders reich an wichtigen Nährstoffen – um diese bei der Zubereitung nicht zu zerstören, dämpfe ich den Brokkoli lieber, anstatt ihn im Wasser zu kochen.

Und nun zum Rezept für ca. 4 Portionen:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 4 Stück Hühnerfilet (bio)
  • süßes Currypulver, etwas Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Petersilie
  • etwas Suppe
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 2-3 Esslöffel Mandelblättchen
  • 1 Tasse Basmatireis
  • Olivenöl

[/ingredients]

Das Hühnerfilet in mundgerechte Stücke schneiden und in Olivenöl einige Minuten scharf anbraten. Mit Curry, KurkumaSalz und Pfeffer würzen und mit etwas Suppe aufgießen. Damit die Sauce etwas cremiger wird, kannst Du Kokosmilch oder einen Schuss Sahne hinzufügen. Einige Minuten köcheln lassen. Zum Schluss fein geschnittene Petersilie unterrühren und wenn Du möchtest, die Sauce noch etwas binden. Ich verwende gerne etwas Kuzu (pflanzliches Bindemittel) dafür.

Den Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen und über Dampf ca. 15-20 Minuten weich dämpfen oder in wenig Wasser dünsten. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Mandelblättchen einige Minuten anrösten (ohne Fett). Das geht sehr flott, darum bitte aufpassen, dass sie nicht anbrennen.

Den Reis nach Packungsanleitung kochen und gemeinsam mit dem Hühnerfilet und dem Brokkoli servieren.

Statt Reis kannst Du zum Beispiel auch Couscous oder Bulgur verwenden. Beides ist auch flott zubereitet und bringt etwas Abwechslung in den Speiseplan. Immer wieder einmal anbieten bzw. unterschiedlich zubereiten – dann wird Unbekanntes eher akzeptiert.

Auch beim Gemüse kannst Du natürlich variieren. Meine Kinder lieben zum Beispiel auch Fisolen und Erbsen, die Große isst sogar Sprossenkohl. Welches Gemüse bevorzugen Deine Kinder? Was hast Du schon ausprobiert?

 

 

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Grießküchlein mit Himbeerpüree

Grießbrei mal anders…

Ich koche für meine Kinder sehr gerne ein warmes Frühstück, der klassische Porridge ist vor allem bei meiner großen Tochter sehr beliebt. Nach einer Rezeptidee einer lieben Freundin habe ich jedoch einen Grießbrei gekocht und diesen aber nicht als Brei serviert, sondern als kleine Küchlein.

Im Tiefkühlfach waren noch Himbeeren, aus diesen habe ich ein Himbeerpüree gemacht. Natürlich kann jedes beliebige Obst in Form eines Kompotts oder als Mus verwendet werden – je nach persönlichem Geschmack und Vorlieben der Kinder 😉

In meinem Rezept habe ich die 2-Minuten-Polenta verwendet – es eignet sich jedoch auch jede andere Sorte.

himbeer

Und nun zum Rezept – sehr einfach und schnell (am Vorabend) zubereitet:

[ingredients title=“Zutaten“]

  • 1 Tasse Grieß
  • 2 Tassen Getreidemilch
  • Gewürze wie Vanille, Zimt oder Nelke
  • Himbeeren
  • Reissirup (oder ein anderes Süßungsmittel)

[/ingredients]

Die Getreidemilch kurz aufkochen lassen, den Grieß und die Gewürze einrühren und 1-2 Minuten kräftig weiter rühren. Einige Minuten nachquellen und auskühlen lassen.

Ich habe den Grieß anschließend in Silikon-Muffinsförmchen gefüllt, da ich die Küchlein aus diesen sehr einfach lösen kann. Bei den Minikuchenformen war es etwas schwieriger, hat aber auch funktioniert.

Die kleinen Küchlein über Nacht in den Kühlschrank stellen.

In der Früh die Himbeeren erwärmen und pürieren. Da die Himbeeren eher sauer sind, habe ich etwas Reissirup hinzugefügt. Die Küchlein erwärme ich ebenfalls – das muss nicht sein, ich empfehle aber jedoch dann, die Küchlein rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sie zumindest Zimmertemperatur haben.

Geschmäcker sind verschieden!

Den Zwillingen hat es sehr gut geschmeckt, meine Große war nicht wirklich begeistert. Für sie gibt es somit weiterhin den klassischen Haferflocken-Porridge mit Apfelmus 😉 Sie hat das neue Rezept jedoch probiert und das freut mich. Den klassischen Grießbrei mit Kakao lieben natürlich alle drei Mädchen, das liegt aber definitiv an dem süßen Kakao! Die Kinder kennen das Gericht aus dem Kindergarten und wünschen es sich manchmal auch zu Hause – eine gute Möglichkeit, wenn es schnell gehen muss.

Viel Spaß beim Nachkochen – ich hoffe es schmeckt!